Heinrich Marschner

Marschner, Heinrich

Komponist (1795–1861). Eigenh. Brief mit U. [Hannover]. 1 S. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief).
$ 1,024 / 900 € (14749)

Heinrich Marschner (1795–1861), Komponist. E. Brief mit U. [Hannover], 10. März 1838. 1 S. 4°. Mit e. Adresse (Faltbrief). – An Dr. Schmidt in Leipzig: „Anbei die erste Abfüttrung [!] mit Manuscript von Bäbu, Alles andre sobald wie immer möglich ist, aber eher nicht. Du wirst erstaunt sein, über die Eleganz meiner diesmaligen Schreiberei, – – aber es ist für Dich!! Lebe wohl, u. behalte lieb Deinen Freund Heinr. Marschner“. – Die Komische Oper in drei Akten „Der Bäbu“ war am 19.

Februar des Jahres im Königlichen Hoftheater Hannover uraufgeführt worden. – Heinrich Marschner war von 1831 bis 59 Hofkapellmeister in Hannover; mit seinem Werk – neben 13 Opern, zwei Singspielen und sechs Schauspielmusiken auch Kammermusik, Klavierwerke, mehr als 420 Klavierlieder, eine Messe und über 120 Männerchöre – nahm er „als Repräsentant der romantischen Oper eine vermittelnde Position zwischen Carl Maria von Weber und Richard Wagner ein“ (DBE). – Mit kleinem alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt) des Komponisten am linken oberen Rand der Recto-Seite. – Stärkere Faltspuren und kleinere Läsuren; ein kleiner Ausriß durch Öffnen der Verschlußmarke alt hinterlegt..

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Marschner, Heinrich

Komponist (1795–1861). Eigenh. Brief mit U. („DrHMarschner“). Hannover. 1½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert.
$ 1,365 / 1.200 € (23330)

Heinrich Marschner (1795–1861), Komponist. E. Brief mit U. („DrHMarschner“). Hannover, 17. September 1857. 1½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. Mit e. adr. Kuvert. – An den Dichter und Kinderbuchautor Theodor Drobisch (1811–1882) mit Dank „für Ihre poetische Sendung“: „Was Ihren Wunsch betrifft, daß ich Ihre Poesien in Musik setzen möge, so gestehe ich, daß mir im Allgemeinen Ihre Idee gefällt u. ich es gern versuchen möchte, Ihren Liedern Melodien zu geben, wenn ich nur sicher wäre, daß sich dazu auch ein Verleger findet, der auch Ihnen als Dichter gerecht werden will u.

mich dabei als Componist aus dem Spiele läßt. Ausserdem würden Sie sich selbst vielleicht bereit finden laßen, einige kleine Veränderungen des Textes z. B. im Wiegenliede – wo mir das Uh, uh u. Ruh! Ruh! u. s. w. nicht recht gefallen will – stattfinden zu laßen. Freilich, sogleich u. in nächster Zeit würde ich nicht an diese Arbeit gehen können, da ich so eben mit einem Werk beschäftigt bin, das zunächst zum Abschluß kommen muß, ehe ich an etwas Andres gehen kann [...]“. – Mit einem Einriß im Mittelfalz und einem kleineren am unteren Rand; alt auf Trägerpapier montiert..

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Marschner, Heinrich

deutscher Komponist der Romantik, Kapellmeister in Dresden und Leipzig, ab 1831 königlicher Hofkapellmeister in Hannover (1795-1861). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Hannover. 2 S. gr.-4to. Etwas gebräunt, leicht fleckig. Faltenrisse teilweise alt ausgebessert. Mit Siegel (gebrochen) und Adresse.
$ 1,821 / 1.600 € (74637)

Als Hofkapellmeister in Hannover an den Organisten Geissler, „zu St. Paul“ in Leipzig, über seine Oper „Der Bäbu“ op. 98. „[…] Sehr gern bin ich bereit Ihren Wunsch zu erfüllen, nur möchte bezweifeln, daß die Chöre im B ä b u Ihren Wünschen entsprechend seyn werden. Indeßen nehmen Sie gefälligst von der Partitur Einsicht, und finden Sie etwas darin, das Ihren Zwecken entspricht, so benützen Sie es mit der mir zugesagten Diskretion ganz nach Belieben. Ich achte die Erstrebungen Ihres Vereins zu sehr u.

danke ihm so viele genußreiche Stunden, als daß ich nicht sehr gerne bereit wäre, demselben mitzutheilen, was ich in dieser Art etwa noch componiren werde […]“ Die Oper war im Februar des Jahres am Hoftheater in Hannover uraufgeführt worden..

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Marschner, Heinrich

Komponist (1795-1861). Autograph musical manuscript signed within the text ("H. Marschner"). Hannover. 2 SS. Qu.-kl.-4to.
$ 3,983 / 3.500 € (935063/BN935063)

A clean copy of the "Festlied zur 10ten Stiftungsfeier der hannov. Liedertafel 1840 von L. Schnabel". - Slightly browned due to paper, and spotty.

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Marschner, Heinrich

Komponist (1795-1861). Eigenh. Brief mit U. Hannover. 2 SS. 8vo.
$ 910 / 800 € (935560/BN935560)

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich habe das Vergnügen Ihnen mitzutheilen, dass das Studium der Oper Sr. Hoheit bereits begonnen u. wahrscheinlich binnen 3 Wochen in Scene gehen wird, was ich Ihnen seiner Zeit genauer anzeigen werde, damit Sie im Stande sind, Sr. Hoheit bestimmte Nachricht zu geben. Die Oper ist so gut, als unsre Kräfte es erlauben, besetzt […]". - Der Schüler von Carl Gottlieb Hering und Johann Gottfried Schicht komponierte neben 13 Opern, zwei Singspielen und sechs Schauspielmusiken auch Kammermusik, Klavierwerke und Messen (DBE).

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Marschner, Heinrich

Komponist (1795-1861). Eigenh. Brief. Hannover. 1 S. 4to. Mit kl. Ausschnitt (hierdurch Verlust der U.).
$ 1,081 / 950 € (31488/BN18142)

An die Musikalienhandlung H. A. Probst/Friedrich Kistner in Leipzig: "Zuvörderst quittire ich Ihnen den Empfang des Honorars von 10 Louisdor für Oeuv. 66 u. 68 (6 Lieder für 1 Baßstimme u. 6 Lieder für 4 Männerstimmen) mit ergebenem Dank. Die Ouverture stelle ich Ihnen zu fernerer Disposition. Meine Aeußerung über Refus [?] haben Sie jedenfalls zu hoch aufgenommen, u. deshalb bitte ich in Zukunft, sich über mich nicht etwa wieder zu härmen, da ich mit Freunden stets harmlos spreche u.

schreibe. Den Titel zu den Liedern machen Sie wie Sie wollen. Was Sie aber mit der Clavierbegleitung zu den 4stimmigen Liedern meinen, versteh ich nicht, da ich sie noch nirgends gefunden habe, wenn die Lieder blos für 4 Realstimmen geschrieben waren. Meinen Sie vielleicht die Partitur? - Die wäre aus den Stimmen leicht zusammen gesetzt. Recht herzlich gern will ich Ihnen diese auch selbst machen, wenn Sie mir nur gefälligst die Ueberschriften der einzelnen Lieder schreiben wollen. Hoffentlich klärt sich der politische Himmel bald wieder [gemeint ist wohl der polnische Novemberaufstand von 1830/31], u. dann wird für Sie auch die Sonne scheinen, die Ihre Saat zu hundertfacher Erndte dann reifen möchte, u. auch wird. Haben Sie anfangs auch mit mancherlei Fatalitäten gegen Zeitumstände u. Collegen zu kämpfen, so haben Sie doch den Vortheil daß man über den Hin- und Austritt Ihres Vordermannes [gemeint ist wohl H. A. Peters, s. u.] allgemein froh ist, wie ich erst vor wenigen Tagen aus den Aeusserungen der Hamburger Verleger entnommen habe. Das ist viel, das Uebrige aber wir[d] Gott u. Ihr persönlicher liebenswürdiger Charakter zum Besten lenken [...]". - Heinrich Marschner war soeben (1831) Hofkapellmeister der Oper in Hannover geworden und arbeitete wohl schon an seiner bedeutendsten Oper "Hans Heiling" (1831/32), einem Schlüsselwerk der deutschen romantischen Oper, das am 24. Mai 1833 am Königlichen Opernhaus zu Berlin seine Uraufführung erleben sollte. - Der Verleger Friedrich Kistner (1797-1844) hatte gerade (1831) die Musikalienhandlung von H. A. Probst aufgekauft; fünf Jahre darauf (1836) sollte er sie unter eigenem Namen weiterführen und zu einem bedeutenden Musikverlag ausbauen. - Mit mehreren Randläsuren bzw. -einrissen. und einem wohl a. d. Hand Kistners stammendem Vermerk auf der Verso-Seite..

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Marschner, Heinrich

Komponist (1795-1861). Eigenh. Musikmanuskript mit Namenszug im Titel. [Hannover?. 2 SS. Folio.
$ 2,731 / 2.400 € (73276/BN47644)

Recto die ersten 16 Takte zu "Vorgefühl von Jul. v. Rodenberg", hier noch als op. 176 bezeichnet, später als op. 173 bei André in Druck gegeben. - Verso ein 22taktiges Scherzo (Allegretto) für Violine und Klavier, partiturmäßig aufgeschrieben, sowie 56 Takte unbezeichnete melodische und akkordische Skizzen. - Julius von Rodenberg, von dem der Text zu "Vorgefühl" stammt, gehörte zum engsten Freundeskreis des älteren Komponisten. - Etwas fleckig und mit einigen kleinen ausgebesserten Randläsuren.

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Marschner, Heinrich

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Heinrich Marschner (1795–1861), Komponist. E. Brief mit U. („DrHMarschner“). Hannover, 22. November 1851. 2 SS. Gr.-8°. – An einen namentlich nicht genannten Adressaten: „Auf die vorgelegten Fragen beehre ich mich Folgendes zu erwidern: ad 1.) Bin ich behindert, eine der größeren Opern zu dirigiren, so ist der Concertmeister verpflichtet die Direction derselben zu übernehmen. ad 2.) Die Direction der Operetten, Singspiele, Vaudevilles, Melodramen u. Ballets ist hierorts dem Kammermusicus Ganzert übertragen. Bei dessen Behinderung tritt ebenfalls der Concertmeister stellvertretend ein. In den Concerten werden die Instrumentalcompositionen von dem Concertmeister dirigirt. ad 3.) Diese beiden Herren spielen, wenn ich dirigire, im Orchester mit. Die Stelle eines Hofmusikdirectors ist hier unbekannt. Aus diesem Grunde ist es schwierig, über einen Fall, wie dieser darmstädt’sche, ein entscheidendes Urtheil zu geben [...]“. – Heinrich Marschner war von 1831 bis 59 Hofkapellmeister in Hannover; mit seinem Werk – neben 13 Opern, zwei Singspielen und sechs Schauspielmusiken auch Kammermusik, Klavierwerke, mehr als 420 Klavierlieder, eine Messe und über 120 Männerchöre – nahm er „als Repräsentant der romantischen Oper eine vermittelnde Position zwischen Carl Maria von Weber und Richard Wagner ein“ (DBE). – Auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand.