Maria Theresia

Maria Theresia

Kaiserin von Österreich (1717–1780). Autograph letter (fragment?) signed (paraph). O. O. 1½ SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to.
$ 2,245 / 2.000 € (14979)

To an unnamed official, on preparations for the Hungarian state parliament, mentioning the „chancellor“ (i. e. Wenzel Anton, Prince of Kaunitz-Rietberg) who had some qualms about her resolutions. – A small tear in the centerfold re-backed; small damage to edges, otherwise in good condition.

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Maria Theresia

Kaiserin von Österreich (1717–1780). Eigenh. Notizblatt o. U. O. O. u. D. ½ S. auf Doppelblatt. Kl.-8vo.
$ 281 / 250 € (21217)

Maria Theresia (1717–1780), Kaiserin von Österreich. E. Notizblatt o. U. O. O. u. D. ½ S. auf Doppelblatt. Kl.-8°. – „12 m[ille]] fl[orin] die bruck 40 m[ille] fl[orin] coronini forgatsch pach[t] 10 jahr nicht 8 jahr wagner transport ochsen buchborg triest“. - Mit „coronini“ ist vermutlich der Historiker Graf Rudolf Coronini gemeint, mit „forgatsch“ der Obergespan des Csongrader Comitats Graf Johann Forgács. – Mit kleinen Randläsuren.

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Maria Theresia

Kaiserin (1717-1780). Eigenh. achtzeiliger Zusatz auf einem eh. Brief Graf Dietrichsteins. O. O. u. D. 2 S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 842 / 750 € (31438/BN17658)

Sich untertänigst für die Unverfrorenheit entschuldigend, sich direkt an Seine Majestät zu wenden, setzt Dietrichstein Maria Theresia davon in Kenntnis, daß die goldene Untertasse, die sie für Seine Majestät den Kaiser geordert habe, nun fertig sei. Er möchte nun wissen, ob man das neue Jahr abwarten solle oder ob sie wünsche, daß man die Untertasse Seiner Majestät dem Kaiser zeige und frage, wann es ihm genehm sei, sich ihrer zu bedienen. Des weiteren wünsche er zu erfahren, an wen er die Rechnung schicken solle: "[…] j'ai l'impertinence de m'adresser directement à elle pour lui dire que la soucoupe d'or qu'elle at [?] ordonné [!] pour S.

M. l'Empereur est faite. Je la supplie de me faire donner ses ordres [?] si on doit attendre le nouvel an pour en faire usage ou si elle veut qu'on la montre à S. M. l'Empereur et lui demande quand il lui plait [!] de s'en servir et à qui je dois remettre la mémoire […]". Maria Theresia nun ersucht Dietrichstein, die Tasse bis zum Neujahrstag aufzubewahren und sie hernach an einem beliebigen Tag zu übergeben..

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Maria Theresia

Kaiserin (1717-1780). Document signed. Wien. Ca. 720:560 mm (bei ausgefalteter Plica). Tinte auf Pergament, 2-fl-Stempel.
$ 2,806 / 2.500 € (935820/BN935820)

A foundation document of balneotherapy in Austria: a privilege issued only months before her death, to the physician Pasquale Joseph Ferro (1753-1809, a native of Bonn), for the building of a therapeutic cold water bath in Vienna's Brigittenau suburb. - Somewhat duststained. Counter-signed by Count Heinrich Blümegen and Count Josef Auersperg as well as Johann Wenzel von Margelick; note by the registrator Mariophilus von Leißner on the reverse. Three holes punched for the cord; wants seal. Folded.

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Maria Theresia

Kaiserin (1717-1780). Urkunde mit eigenh. U. sowie Gegenzeichnung von Wenzel Fürst Kaunitz-Rietberg (1711-1794). Wien. 8 SS. Lateinische Handschrift auf Pergament. Kordelgehefteter roter Samteinband mit Papiervorsatzblättern, Wolkenkleisterspiegeln und Seidenbändern. Folio (255 x 359 mm).
$ 2,245 / 2.000 € (60903/BN44778)

Ernennungsurkunde für den Grafen Carlo Pertusati (gest. 1804) zum königlichen Finanzintendenten von Pavia. 1773 übernahm er dasselbe Amt in Mailand; 1780 wurde er Hofkammerrat. 1776 wurde er in den toskanischen Ritterorden von St. Stephan aufgenommen. Der Ernannte stammte aus einer alten Mailänder Adelsfamilie; er war Sohn des Grafen Luca Pertusati, der die umfangreiche Bibliothek seines eigenen Vaters, des Präsidenten des Mailänder Senats Carlo Pertusati (1674-1755), über Intervention von Firmian und Kaunitz an Mailand verkauft hatte, wo sie Maria Theresia 1770 öffentlich zugänglich machte - der Nukleus der Biblioteca Braidense.

- Mit Gegenzeichnung des Leiters des italienischen Departements in Wien, Joseph Frhr. von Sperges (1725-91); Vermerk über Entrichtung der Siegelgebühr von 6 Gulden und 55 Kreuzern; am hinteren fliegenden Vorsatz Gebührenvermerk über 25 Gulden und 39 Kreuzer sowie Registraturvermerk von Joseph Gerenzanus. Etwas stockfleckig. Es fehlt das Siegel..

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Maria Theresia

Kaiserin (1717-1780). Brief mit eigenh. U. O. O. 1¼ SS. auf Doppelblatt. 4to.
$ 1,684 / 1.500 € (79037/BN50638)

An Samuel Freiherr von Brukenthal (auch Bruckenthal, 1721-1803): "Da dermahlen der Clary noch nicht in Siebenbürgen anweesend, ihme aber zu Einführung daselbst des neuen Contributions-Systematis als Commissarium dahin abgeschicket habe, als habe ihme untereinstens mitzugeben befunden, daß er über jenes, so das Siebenbürgische Thesaurariat zur Erleichterung der diesfältigen Operation von seiten des Cammeralis mitzuwirken hat, mit dem alldortigen Gremio ein Vernehmung pflegen solle; Beynebst wird er sich angelegen halten, mit erwehnten Cameral-Gremio dahin fürzusehen, wie, und auf was art jene zwischen zeit, so zwischen zweyen Gerichts-periodis ohne einigen Juridischen Verhandlungen bestehet, pro Futuro sowohl bey dem Foro productionali, als der Gerichts-tafel ab seiten deren Judicum zur Vorbereitung der schleinigeren Revision deren Causarum Fiscalium nüzlicher angewendet werden könnte? nicht minder wird er mit dem Thesauriat sich einvernehmen, nachdem für Siebenbürgen eine besondere Commercial-Commission bereits aufgestellet worden, was, und in wie weit zu solchen Endzweck, das Thesauriat ebenfalls beytragen könnte? [...]".

- Brukenthal war Beauftragter der Sächsischen Nationsuniversität am Wiener Hof, trat nach mehrjährigem guten Einvernehmen mit Maria Theresia in den österreichischen Staatsdienst über und wurde von ihr 1762 zum Provinzialkanzler von Siebenbürgen ernannt; von ihrem Gatten, Kaiser Franz Stephan von Lothringen, zum Reichsfreiherrn ernannt, wurde Brukenthal dann 1765 mit dem Vorsitz der Siebenbürgischen Hofkanzlei in Wien und 1774 als "bevollmächtigter Commissär und Präses des siebenbürgischen Guberniums" betraut und schließlich 1777 zum wirklichen Gouverneur von Siebenbürgen mit dem Sitz in Hermannstadt ernannt. Noch im selben Jahre holte er Samuel Hahnemann, der später als Homöopath weltweite Geltung erlangen sollte, als Bibliothekar und Leibarzt aus Wien zu sich nach Hermannstadt. - Auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand..

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Maria Theresia

Adelsdiplom mit eigenh. U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

For Georg Philipp (v.) Hildebrand, Captain lieutenant of an Infantry Regiment; countersigned by Heinrich count Blümegen (1715-1788) and privy councilor Franz Anton von Blanc (1734-1806). - Misses binding and seal.