Gustav Mahler

Austrian composer and conductor, 1860-1911

"Gustav Mahler was an Austrian late-Romantic composer, and one of the leading conductors of his generation. As a composer he acted as a bridge between the 19th century Austro-German tradition and the modernism of the early 20th century. While in his lifetime his status as a conductor was established beyond question, his own music gained wide popularity only after periods of relative neglect which included a ban on its performance in much of Europe during the Nazi era. After 1945 his compositions were rediscovered and championed by a new generation of listeners; Mahler then became one of the most frequently performed and recorded of all composers, a position he has sustained into the 21st century."

Source: Wikipedia

Mahler, Gustav

Komponist und Dirigent (1860-1911). Autograph letter signed. Hamburg. 8vo. 1 page. Mit eigenh. Briefkuvert (Briefmarke entfernt).
$ 9,711 / 8.500 € (54320)

To his friend, the archeologist Friedrich Löhr (1859-1924) in Vienna regarding Mahler’s appointment as Kapellmeister. „Dear Fritz! Wait! Wait on all lines until I come! Next Tuesday (27th April) I shall be in Vienna! I hardly can believe it! I have to be prepared for a dance but will try to dictate the rhythm.“ - In a postscript „Please tell an prepare Vesques“. - Printed in „Gustav Mahler. Briefe“, 1982, No. 234.

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Mahler, Gustav

Austrian late-Romantic composer (1860-1911). Autograph letter signed „Mahler“, in German. no place or date [possibly Steinbach am Attersee, summer 1894]. 8vo. 2 pages on first and last pages of a bifolium.
$ 9,711 / 8.500 € (60446)

To his friend Emil Freund „Lieber Emil“, about financial matters, informing him that he will be at the present address until August 20th, and asking him to send the money immediately to his bank in Budapest, first giving 500 fl[orints] to old Lowi (“dem alten Lowi"), who will pay back the sum in September or whenever is comfortable for him ("…Mir ist der Zeitpunkt übrigens egal, mache das mit ihm nach seiner Bequemlichkeit ab…."). Splitting along folds, central fold of second page repaired on verso, some creasing, and light staining to second page.

- The lawyer Emil Freund (1859-1928) was a close friend of Mahler, as well as being his financial adviser. Following Mahler's death in 1911, Freund acted as executor of his will. Martner follows Alma Mahler in supplying merely the initial "L" for the name "Lowi," and erroneously suggests that this may be a reference to Siegfried Lipiner..

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Mahler, Gustav

Komponist und Dirigent (1860-1911). Autograph letter signed. O. O. 2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 10,854 / 9.500 € (60779/BN44427)

To his friend, the architect Alfred Theuer who had been engaged to design and construct Mahler's lakeside villa (known as his "study").

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Mahler, Gustav

composer and conductor (1860-1911). Signed postcard photograph. n. p. n. d. 87 : 139 mm.
$ 11,425 / 10.000 € (74611)

Nice head and shoulders photograph of Mahler looking to his right. Mahler added some greetings in his hand. Some smaller bends not affecting the quality of that rare autograph.

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Mahler, Gustav

Komponist und Dirigent (1860-1911). Autograph letter signed ("Mahler"). [Wien. 1¼ SS. Qu.-4to.
$ 11,996 / 10.500 € (73005/BN47250)

To the concert promoter Emil Gutmann, written shortly before his third trip to the U.S.: "I am going to embark in Bremen on October 12, so I much regret being unavailable to the gentlemen at Nuremberg, otherwise it would have been a pleasure to me. Nevertheless, if the gentlemen still wish to pursue their intention, I would advise them to invite Hofkapellmeister [Bruno] Walter from the Vienna Court Opera, who is qualified as none other to represent me […]". - Also about concerts and the final completion of his eighth symphony.

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Mahler, Gustav

Komponist und Dirigent (1860-1911). Eigenh. Brief mit U. ("G"). [Wien?. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 4,342 / 3.800 € (73270/BN47638)

An einen namentlich nicht genannten Adressaten, vermutlich sein Kommilitone Emil Freund, der später sein Anwalt und Vermögensberater wurde: "Meine Frau bittet Dich morgen nicht wie ursprünglich festgesetzt um 1 Uhr, sondern um 7 Uhr zum Nachtmal [sic] zu kommen [...]". - Mit einer etwa gleichaltrigen Cousine Emil Freunds erlebte Mahler eine nur kurze Zeit währende Ferienromanze. Das Mädchen nahm sich nach einer weiteren enttäuschenden Liebesbeziehung im Jahre 1880 das Leben. - Wohl unveröffentlicht.

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Mahler, Gustav

Brief mit eigenh. U. („Mahler“).
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Gustav Mahler (1860–1911), Komponist. Brief mit e. U. („Mahler“). Wien, 18. Februar 1904. 1 S. 4°. – An einen namentlich nicht genannten Adressaten über ein Engagement der Sängerin Marie Mosel-Tomschik (1871–1930): „Bezugnehmend auf Ihr geschätztes Schreiben vom 17. [...] ersuche ich die Altistin Frau Mosel-Tomschick [!] unter nachfolgenden Bedingungen für hier zu verpflichten: Sechsjähriger Vertrag mit Kündigungsrecht der Direktion nach dem ersten und dritten Jahre. Gesammtjahresbezug [!], bei zehnmaliger Singverpflichtung im Monate von zwölf-, dreizehn-, vierzehn-, fünfzehn-, sechzehn- und achtzehntausend Kronen. Vorhergehendes Gastspiel von ein bis drei Rollen à dreihundert Kronen. – Das Gastspiel müßte ehestens stattfinden und ich ersuche darüber baldige Nachricht. Nach Einlangen des Interimsvertrages werde ich sofort an meine General-Intendanz berichten und die Genehmigung einholen [...]“. – Papierbedingt leicht gebräunt; in rechten Rand gelocht (minimale Buchstabenberührung).


Mahler, Gustav

E. Brief mit U.
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Gustav Mahler (1860–1911), Komponist und Dirigent. E. Brief mit U. Wien, 25. Mai 1898. 3¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. – An einen namentlich nicht genannten Adressaten: „Herzlichen Dank für Deine Mittheilungen. Die Novität, die ich der Mildenburg zutheilen will, soll ja nicht ihre Auftrittsrolle werden, sondern ich muß jetzt schon neue Dispositionen für die ganze Saison treffen, und die Novität, die alljährlich an Kaisers Geburtstag (Oktober) vor sich geht, besetzen. Also nur zu diesem Zwecke wollte ich wissen, wie es unserer Freundin geht. Ich bitte Dich jedenfalls noch um eine Nachricht, ob sie, wenn nicht gleich vom Anfang, so doch wenigstens überhaupt im Laufe des Augusts singfähig sein wird. Selbstverständlich kommt es mir durchaus nicht auf einige Tage an – und keinesfalls denke ich daran, sie aufzutreten [!] zu lassen bevor sie ganz hergestellt ist. Ich erbitte mir nur eben Mitte Juni nochmals einen ausführlichen Bericht. Herrn Salter habe ich noch nicht geschrieben, und leider kann ich ihm auch keine Aussichten eröffnen. Bei Stix konnte ich von einem Concurs absehen, weil er ein einzig tüchtiger Mensch ist. Salter ist ein Durchschnittscellist, der in unserem Orchester nur eine höchstens mittelmäßige Rolle spielen würde. In einem solchen Falle kann ich nicht mit einem Gewaltsmittel (Engagement ohne Concurs) vorgehen [...] Eben lese ich den Brief nochmals durch und finde, das [!] ich nicht ausdrücklich gesagt, daß sie, falls sie ihn benöthigt, auch ohne weitre Umstände noch für den ganzen August beurlaubt werden wird. In diesem Falle werde ich ihr diese Rolle (von der Oktobernovität), die allerdings für sie besonders gelägen [!] wäre, nicht zutheilen können [...]“. – Papierbedingt stellenweise leicht gebräunt und mit kleinen Einrissen in den Faltungen; insgesamt sehr wohlerhalten.


Mahler, Gustav

Visitenkarte m. e. Zusatz
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Gustav Mahler (1860-1911), Komponist u. Dirigent. Gedruckte Visitenkarte mit 3 e. Zeilen, o. O. [Hamburg], 19. Januar 1897. 1 Seite quer-32°. Mit dem Zusatz „CAPELLMEISTER GUSTAV MAHLER steht des Nachmittags zwischen 3 - 4 Uhr täglich zur Verfügung.“ – Leicht gebräunt.


Mahler, Gustav

Porträtphotographie m. e. U.
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Gustav Mahler (1860–1911), Komponist u. Dirigent. Kabinettphotographie mit e. U. O. O. u. D. [1901]. 142:104 mm auf etwas größerem Trägerkarton. – Schönes Portrait im ¾-Profil a. d. Atelier des Hofphotographen E. Bieber. – Die Tinte im Nachnamen leicht zerlaufen.


Mahler, Gustav

E. Briefkarte mit U.
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Gustav Mahler (1860–1911), Komponist und Dirigent. E. Briefkarte mit U. („Mahler“). O. O. u. D. [Wohl Wien, nach 1900]. 1 S. Qu.-kl.-8°. An den Direktor der österreichischen Kreditanstalt Paul Hammerschlag (1860–1934): „Die Cigarren sind ideal! Ich konnte sie bisher trotz vieler Connexionen nicht bekommen. Herzlichsten Dank und hoffentlich auf baldiges Wiedersehen. Ihr | Mahler“. – Geboren am selben Tag wie Mahler, studierte Paul Hammerschlag Jurisprudenz und war eine Zeit lang als Jurist tätig, ehe er eine Stelle im Wiener Giro- und Kassenverein antrat und 1909 zum Direktor der Wiener Creditanstalt bestellt wurde, wo er bis 1930 tätig sein sollte; 1909 wurde Hammerschlag Vizepräsident der Handelskammer. „He was one of the founder members of the Konzertverein, and had met Mahler just before the inaugurational concert (30 Oct. 1900)“ (Henry-Louis de La Grange: Gustav Mahler. Bd. II: Vienna. The Years of Challenge. Oxford u. a., Oxford University Press, 1995, S. 436, Anm. 162). – Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf des Hofoperndirektors.


Mahler, Gustav

Visitenkarte mit kleinen e. Zusätzen.
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Gustav Mahler (1860–1911), Komponist und Dirigent. Visitenkarte mit kleinen e. Zusätzen. [Wien], o. D. 2 SS. Visitkartenformat. Zusammen mit einer Portraitphotographie (späterer Abzug) in Passepartout. – Capellmeister Gustav Mahler (dies gedruckt) „bittet ihn zu erwarten Café Scheidl kommt gegen ½6 Café Scheidl“. Adressiert ist die Karte an „Café Land[t]mann | Herr Karpáth“. – Der Musikschriftsteller Ludwig Karpath (1866–1936) war Musikreferent des „Neuen Wiener Tageblatts“ und stand in freundschaftlicher Beziehung zu Johannes Brahms, Max Reger, Felix Mottl und Richard Strauss, der ihm 1924 sein Ballett „Schlagobers“ widmete. Daneben gehörte Karpath zu den Förderern von Gustav Mahler und war auch mit Mahlers Witwe Alma Mahler-Werfel befreundet. – Das schräg hinter der Oper zu Beginn der Fußgängerzone Kärntnerstraße/Ecke Walfischgasse gelegene „Café Scheidl“ (später „Zum Fenstergucker“) beherbergt heute eine Filiale der amerikanischen Kaffeehauskette „Starbucks“. – In Bleistift.


Mahler, Gustav

Brief mit e. U.
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Gustav Mahler (1860–1911), Komponist und Dirigent. Brief mit e. U. („Mahler“). Wien, 5. November 1900. 1 S. Gr.-8°. – An den Sänger Rudolf Moest (1872–1919) in Hannover: „Ich bitte um gefällige Mittheilung, wann Sie das auf Engagement abzielende Gastspiel an unserem Hoftheater absolvieren können und in welchen Rollen Sie zuerst aufzutreten wünschen [...]“. – Der Adressat war von 1896 bis 1914 Mitglied des Hoftheaters in Hannover, „folgte dann einem Ruf an die Wiener Hofoper und gastierte u. a. an den Opern in Stuttgart, Weimar und München. Zu seinen Hauptrollen gehörte der König Heinrich in ‚Lohengrin’“ (DBE). – Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Hofoperndirektion und im linken Rand gelocht (keine Textberührung); die Verso Seite mit alten Montagespuren an allen vier Ecken.


Mahler, Gustav

E. adressiertes Kuvert
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Gustav Mahler (1860–1911), Komponist und Dirigent. E. adressiertes Kuvert. O. O. u. D. 1 S. Qu.-kl.-8°. – Adressiert an „Herrn Direktor P. Hammerschlag“, der darunter stehende Zusatz in Bleistift („I Brandstätte 6“) von anderer Hand. – Geboren am selben Tag wie Mahler, studierte Paul Hammerschlag (1860–1934) Jurisprudenz und war eine Zeit lang als Jurist tätig, ehe er eine Stelle im Wiener Giro- und Kassenverein antrat und 1909 zum Direktor der Wiener Creditanstalt bestellt wurde, wo er bis 1930 tätig sein sollte; 1909 wurde Hammerschlag Vizepräsident der Handelskammer. „He was one of the founder members of the Konzertverein, and had met Mahler just before the inaugurational concert (30 Oct. 1900)“ (Henry-Louis de La Grange: Gustav Mahler. Bd. II: Vienna. The Years of Challenge. Oxford u. a., Oxford University Press, 1995, S. 436, Anm. 162). – Umseitig mit gepr. Absender des „Directors des K. K. Hofoperntheaters“.


Mahler, Gustav

E. Brief mit U.
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Gustav Mahler (1860–1911), Komponist und Dirigent. E. Brief mit U. („Mahler“). Pest, 11. Oktober 1888. 2 SS. 8°. – An den Theateragenten Lewy in Wien: „Als ich in Wien war, wußte ich eben noch nicht, daß schon von Erkel mit De Grach u. Ernst unterhandelt würde. – Ich bin also nicht schuld daran. – An Lederer habe [ich] nun selbst geschrieben, und erwarte nun seine Antwort. Natürlich mache ich den Vertrag dann durch Sie. Für Sigelli könnte ich mich nur entscheiden, wenn er Adlig [?!?] wäre! Na – Sie können sich doch selbst ein Bild machen, was er heute werth ist, da er bereits vor 20 Jahren hier durchgefallen ist. – Was ist denn das für eine Gesprei[t]ztheit von der Braga? Bitte um weitere Nachrichten! [...]“. – Ferenc Erkel (1810–1893) war Generalmusikdirektor des Budapester Königlichen Opernhauses, bei „De Grach“ handelt es sich um den Heldentenor Jules De Grach (1858–1919), bei „Ernst“ um den Heldentenor Heinrich Ernst (1846–1919), bei „Lederer“ um den Heldentenor José Lederer (1842–1895), bei „Sigelli“ um den Heldentenor Eduard von Sigelli (geb. 1845) und bei der „Braga“ um die Sopranistin Hermine Braga-Jaff (geb. 1859), die von 1878 bis April 1888 an der Wiener Hofoper gesungen hatte. – Mit zeitgen. Eingangsvermerk am oberen Rand der Recto-Seite.


Mahler, Gustav

Eigenh. musikalisches Albumblatt mit Widmung und U.
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Gustav Mahler (1860–1911), Austrian composer and conductor. Autograph musical quotation signed. Cologne, October 18, 1904. 1 p. Oblong 4°. – Five bars from the third symphony, and eight bars for trumpet from the fifth symphony. Of the utmost of rarity.


Mahler, Gustav

E. Brief mit U.
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Gustav Mahler (1860-1911), Komponist. E. Brief m. U., „Mahler“, o. O. u. D. [ca. 1906/07], eine Seite quer-kl.-8°. Briefkarte mit bildgeprägtem Briefkopf „Der Director des K. K. Hof-Operntheaters.“. Eckbug. An den Dirigenten Alfred Hertz (1872-1942), der sich um die Nachfolge Mahlers am Wiener Operntheater bemüht hatte: „[…] In der Frage meiner Nachfolgeschaft bin ich gegenwärtig ganz ausgeschaltet. Momentan kann ich nicht einmal beurtheilen, was an den Zeitungsgerüchten wahr ist. – Am besten wäre es, Sie meldeten sich bei dem Generalintendant als Bewerber, und verweisen eventuell auf mich. – Eine Anfrage, die an mich gestellt würde, würde ich ganz in Ihrem Sinne beantworten […] Wenn ich was erfahre, so will ich es Ihnen mittheilen […]“ – Mahler wurde 1897 zum Kapellmeister, später dann zum Direktor der Wiener Hofoper ernannt. 1907 tritt er von diesem Amt zurück. – Hertz leitete seit 1899 die Theaterkapelle am Breslauer Stadttheater und wanderte 1902 nach Amerika aus und wurde noch im selben Jahr Kapellmeister an der Metropolitan Opera in New York, wo er u.a. 1910 die Uraufführung von Engelbert Humperdincks ‚Königskinder’ dirigierte sowie die erste amerikanische Aufführung der Oper ‚Salome’ von Richard Strauss. Seit 1915 leitete er das Symphonie-Orchester in San Francisco.


Mahler, Gustav

Portraitphotographie
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[Gustav Mahler]. Porträtfotografie. O. O. u. D. [1899]. Kabinettfotografie (Albuminabzug auf bedrucktem Originalkarton mit vierseitigem Goldschnitt). 10,6 x 16,3 cm. Brustbild Mahlers nach rechts. Fotografie: E. Bieber, Berlin u. Hamburg. – Rückseitig mit Stempel „Kunst-Abteilung von R. Lechner (Wilh. Müller) k. u. k. Hof- u. Univ.-Buchhand[lung]“.


Mahler, Gustav

Eigenh. Eintragungen in: P[eter] Tschaikowsky. Eugen Onegin. Lyrische Scenen in drei Aufzügen. Text nach Puschkin. Deutsch von A[ugust] Bernhard. [...] Clavierauszug vom Componisten.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Mahler's handwritten notes in black ink in the right margin add the names of the actors of the Vienna premiere of "Eugen Onegin" on 19 Nov. 1897: [Louise] Kaulich as Larina, [Marie] Renard as Tatyana, [Margarete] Michalek or [Jenny] Pohlner as Olga, [Edith] Walker [ultimately replaced by Ida Baier Liebhart in the performance] as Filipjewna, [Josef] Ritter as Onegin, [Fritz] Schrötter [i.e. Schrödter] as Lenski, [Wilhelm] Hess as Gremin, [Hans] Frei or [Ferdinand] Marian as captain (both names struck out), [Hans] Frei as Triquet, and, finally, [Anton] Schittenhelm as Gillot. - Also, there are 76 pages with extensive edits to text and music, some rather extensive (corrections and occasional deletions), written in pencil and blue crayon. - Provenance: From the estate of the Wagner tenor Hermann Winkelmann (1847-1912), who had known Mahler personally. After Winkelmann's death, the present score was given to his son, Eduard Walter Winkelmann, who saved it after the bombing of Osnabrück - one of the few family pieces salvaged from the rubble. Via his estate to his son Hugo Hermann Winkelmann (1912-2006), President of the Senate of the Austrian Supreme Court, and given by him as a gift to his daughter Heidelinde. Includes Hugo Hermann Winkelmann's statement of authenticity: "This piano score was used by Gustav Mahler for the Vienna premiere of 'Eugene Onegin' at the Vienna Court Opera on 19 November 1897. The handwritten entries including text and tonal changes are from Mahler's hand, as my father told me | Hermann Winkelmann". - Some marginal defects, a few loose leaves; actors' names slightly trimmed by the binder.


Mahler, Gustav

Brief m. e. U.
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Gustav Mahler (1860-1911), Komponist. Brief m. e. U., Wien, 15. Dezember 1905, eine Seite gr.-8°. Mit Briefkopf „K.K. Hof-Operntheater“. Kleine Randeinrisse, leicht fleckig (Tintenabklatsch). An einen Herrn, den er zur „morgen Samstag, den 16. d Mts. um 11 Uhr vormittags stattfindenden Hauptprobe der neuscenierten Oper ‚Don Juan’“ einlädt. – Mahler war von 1897 bis 1907 ersten Kapellmeisters und Hofoperndirektor in Wien.


Mahler, Gustav

E. Billett mit U.
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Gustav Mahler (1860–1911), Austrian composer and conductor. Autograph lettercard signed („G. M.“). N. p. o. d. Oblong large 8°. ½ p. – To an unnamed addressee, being astonished about Bettina von Arnim’s „Goethes Briefwechsel mit einem Kinde“ („Goethe’s Correspondence with a Child“): „[...] it is indeed apocryphal! [...]“. – First published in 1835, Bettina von Arnim’s book purported to be a correspondence between herself and the poet, but is, actually, in large part fictitious.


Mahler, Gustav

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Gustav Mahler (1860–1911), componser. A.L.S. “Gustav Mahler”, Vienna, [February 1904], 4 pp. small 4to. On stationery of the Director of the Vienna Court Opera. Double leaf; slightly browned. Emphatic, unpublished letter to the heroic tenor Willi Birrenkoven in Hamburg, whom Mahler desires to lure to Vienna by all means: “[…] Please forgive me for answering you kind lines only today. Permit me to state the following briefly: Firstly. Vienna is not more expensive than Hamburg – quite the contrary: if you live here constantly (and not in hotels, which are admittedly expensive, though no more expensive than those in Hamburg), you will spend much less and live more comfortably. The audience worships its artists, and especially your way of singing is adored here. – Personally I flatter myself that I could contribute much to your well-being (especially artistically). Just imagine the advantages of once not having to overexert yourself – which is quite impossible here – to fully develop all your plans and to prepare them in every last detail – and not last: to be able to live in a surrounding fully worthy of you, which fully appreciates you – it is beyond doubt that you will sing 10 years longer here than anywhere else in the world: just ask Mrs. Mildenburg, who just was here, about everything, or Demuth, who has just signed and knows Vienna intimately. Secondly: After having encountered great difficulties, I have managed to get the management to agree to the following terms: From the second year onwards, a salary of 24,000 fl., and 4 weeks of holiday in the winter. Take into account that here you would have your summer and winter holiday for yourself and your own purse, instead of having to work for Pollini, and you will agree that you would be much better off here than anywhere else. – I now beg of you, dear friend, seize the opportunity and send me your word of consent by telegram, whereupon I will send you the contracts immediately. [...] I do request you to make up your mind soon, for I cannot wait any longer. […] Be smart, my dear Birrenkoven! I wish you well! “ – Mahler had got to know the singer Birrenkoven (1865–1955) during his time as chief director of music at the Hamburg City Theater in 1891–97. At Cosima Wagner’s request, he in 1894 prepared Birrenkoven for the role of Parsifal, and after the first rehearsals in Bayreuth Cosima declared that nobody had ever sung the role so perfectly. Enraptured by Birrenkoven’s talent, she also gave him the role of Lohengrin. – Mahler, however, who was director of the Vienna Court Theater since 1897, was unsuccessful in his plans to woo away Birrenkoven. The tenor remained at the Hamburg City Theater, where he enjoyed a yearly top salary of 25,000 Goldmarks. – Last page inconspicuously stamped “Wenzel” near lower edge (i. e. the previous owner, Joachim E. Wenzel, archivist at the Hamburg State Opera and author of the History of the Hamburg Opera 1678–1978). – Includes: album with newspaper clippings (chronological reviews of individual performances), a ms. list of Birrenkoven’s roles at the Hamburg City theatre from 1893 to 1912, and other material.


Mahler, Gustav

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Gustav Mahler (1860-1911), composer. Autogr. lettercard signed (“Mahler”). Vienna, [February 1904]. 2 pp. Oblong 8°. Printed card: “K. u. k. Direction des k. k. Hofoperntheaters”. With envelope. Emphatic, hitherto unpublished letter to the heroic tenor Willi Birrenkoven in Hamburg, whom Mahler intended to coax to Vienna by all means: “[…] I am even prepared to take you on contract right now for 1905 and onwards, but would suggest that the contract remain a secret between us and you first come for a kind of guest performance, after the splendid success of which our agreements could be made public. – If you agree then, please, send me a telegram to that effect, and I’ll send you the contract immediately. – I must add that contractual winter holidays are impossible here (not a single one of our member has one) – but I grant an artist leave as often as possible. – The terms would be the same as I already proposed to you once. – I hope you won’t keep on being such a bonehead and again take exception to purely formal minor points! – Cordially, and in a hurry, Mahler | You would very much like it here!“ – During his time as First Kapellmeister at the Hamburg Stadttheater (City Theater) from 1891 to 1897, Mahler had met the singer Wilhelm Birrenkoven (1865–1955), then a member of the ensemble, and recognized him for a great talent. At the request of Cosima Wagner, he in 1894 coached Birrenkoven for the role of Parsifal, and after the first rehearsal Cosima asked Birrenkoven to tell Mahler that no singer had ever come to Bayreuth with this role so thoroughly studied. Birrenkoven was such a great success that Cosima also engaged him to sing Lohengrin the following summer. – Mahler, however, director of the Vienna Court Opera since 1897, was not to succeed with his endeavors: Birrenkoven remained at the Hamburg Stadttheater, drawing a record salary of 25,000 Goldmarks a year. – Last page unobtrusively stamped “Wenzel” at lower edge (i. e., the previous owner Joachim E. Wenzel, archivist at the Hamburger State Opera and author of the History of the Hamburg Opera 1678–1978. – Includes: 1 album with newspaper clipping (chronological reviews of performances), a ms. list of Birrenkoven’s roles at the Hamburg Stadttheater 1893–1912, and other addenda.


Mahler, Gustav

Eigenh. Brief mit Unterschrift.
Autograph ist nicht mehr verfügbar


Mahler, Gustav

Gestochene Visitenkarte m. e. Zusatz
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Gustav Mahler (1860–1911), composer and conductor. Engraved visiting card with 5 autogr. lines. N. p. o. d. [1897–1901]. 2 pp. In German. To the musical scholar Theodor Helm, editor of H. Fromm’s “Kalender für die musikalische Welt” (issued 1875 through 1901): “DIRECTOR MAHLER | expresses to Dr. Th. Helm his most profound gratitude for so kindly sending the calendar and for the kind words of praise, which do him great honor.” – Very decorative.


Mahler, Gustav

Eigenh. Portraitpostkarte mit Widmung und U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

"Zur freundlichen Erinnerung / an Gustav Mahler". Adressed to "Frl. Fanny Adler / p. A. Frau Henriette Adler" in Porzellangasse 37. Portrait slightly rubbed. Includes a printed portrait.