Felix Lützkendorf

Lützkendorf, Felix

Schriftsteller (1906–1990). Ms. Brief mit eigenh. U. [München]. ½ S. 4to.
$ 95 / 80 € (9414)

Felix Lützkendorf (1906–1990), Schriftsteller. Ms. Brief mit e. U. [München], 18. VIII. 1975. ½ S. 4°. –An [Heinz] Birker: „Der Roman ‚Sühntermin’ ist im Kurt Desch-Verlag München [...] erschienen, soll aber schon vergriffen sein. Vielleicht bekommt Ihr Buchhändler direkt beim Verlag noch ein Exemplar. Andernfalls wird Sie sicher auch mein um Weihnachten erschienener neuer Roman: ‚Die Schöne Gräfin Wedel’ interessieren [...]“. – Lützkendorf war Sportlehrer an der Universität Leipzig und Redakteur der „Neuen Leipziger Volkszeitung“ sowie der Berliner „Nachtausgabe“; 1936 wurde er Dramaturg an der Berliner Volksbühne.

Sein Werk umfaßt neben Romanen Drehbücher zu knapp 40 Filmen, darunter Veit Harlans „Anders als du und ich“ a. d. J. 1957, einen der ersten Filme in der BRD über Homosexuelle. – Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf..

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Lützkendorf, Felix

Schriftsteller (1906-1990). Eigenh. Brief mit U. Berlin. ¾ S. Gr.-4to.
$ 95 / 80 € (33399/BN28504)

An Friedrich Herrmann, Herstellungsleiter beim S. Fischer- und Suhrkamp Verlag: "Leider habe ich noch manche Änderungen einfügen müssen, die hoffentlich deutlich genug sind. Es sind Verbesserungen, die unbedingt notwendig sind. Vielleicht weisen Sie für den Satz noch einmal darauf hin, daß die Einrückungen bei abgebrochenen Zeilen eingehalten werden [...]". - Felix Lützkendorf war Redakteur der "Neuen Leipziger Volkszeitung" und der Berliner "Nachtausgabe" und wurde 1936 Dramaturg an der Berliner Volksbühne.

"1943 wurde er als Kriegsberichterstatter zur Wehrmacht eingezogen. Lützkendorf schrieb nach dem antipolnischen Stück 'Grenze' (1933) historisierende Dramen (u. a. 'Alpenzug', 1936), Romane und Drehbücher im Dienst der NS-Propaganda (u. a. 'Stukas', 1940). Nach dem Zweiten Weltkrieg ließ er sich in München nieder und verfaßte hauptsächlich Unterhaltungsliteratur" (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf..

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