Ludwig I of Bavaria

King of Bavaria, 1786-1868

As admirer of ancient Greece and the Italian renaissance, Ludwig patronized the arts as principal of many neoclassical buildings, especially in Munich, and as fanatic collector. Among others he had built were the Walhalla temple, the Befreiungshalle, the Villa Ludwigshöhe, the Pompejanum, the Ludwigstrasse, the Bavaria statue, the Ruhmeshalle, the Glyptothek, the Old and the New Pinakothek. Ludwig also became tainted with scandals associated with Lola Montez, another of his mistresses. It seems likely that his relationship with her contributed greatly to the fall from grace of the previously popular king.

Source: Wikipedia

Ludwig I.

Fürst von Anhalt-Köthen, Dichter und Gelehrter sowie Stifter und Oberhaupt der ersten deutschen Sprachgesellschaft (1579–1650). Brief mit eigenh. U. („Ludwig F Zu Anhalt“). Köthen. ½ S. auf Doppelblatt. Folio. Mit papiergedecktem Siegel.
$ 906 / 800 € (15277)

Ludwig I., Fürst von Anhalt-Köthen (1579–1650), Dichter und Gelehrter sowie Stifter und Oberhaupt der ersten deutschen Sprachgesellschaft. Brief mit e. U. („Ludwig F Zu Anhalt“). Köthen, 1. Juni 1632. ½ S. auf Doppelblatt. Folio. Mit papiergedecktem Siegel. – Von Ludwig als schwedischem Statthalter ausgestellter Paß für den Kammersekretär Nikolaus Rokohl mit der Anweisung an alle „hohe, und Nidere Officirer Soldaten Zu Roß, und Fuß, auch sonst Jedermanniglich, gunstig und gnädig, gedachten unsern Secretarium, sambt Pferden und wagen, an allen örtten, frey, sicher, und ungehindert Paß- und repaßiren zu lassen [...]“.

– Ludwig I. war während des Dreißigjährigen Krieges schwedischer Statthalter von Magdeburg und Halberstadt; 1617 war er neben seinem gleichnamigen Sohn, den drei Herzögen von Sachsen-Weimar (Friedrich, Johann Ernst d. J. und Wilhelm) und dem Dessauer Hofmarschall Christoph von Krosigk sowie dessen Bruder Bernhard Mitgründer der Fruchtbringenden Gesellschaft gewesen; vom Gründungstag an bis zu seinem Tod firmierte er, „der Nährende“, auch als Oberhaupt der Gesellschaft. – Im Mittelfalz alt hinterlegt; etwas gebräunt und angestaubt, sonst gut erhalten. – Beiliegend ein Brief mit e. U. von Herzog Albrecht von Sachsen an Ludwig von Anhalt-Köthen mit Wünschen zu Neujahr (dat. Weimar, 29. Dezember 1632, 2 SS. auf Doppelblatt, folio, mit Adresse und kleinem Ausschnitt auf Bl. 2)..

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Ludwig I.

König des Königreiches Bayern aus dem Geschlecht der Wittelsbacher (1786-1868). Eigenh. Brief mit Unterschrift. „München, 30 May 1833". 2 1/4 pp. 8vo.
$ 2,831 / 2.500 € (77913)

An „Lieber Fürst" (d.i. Carl Philipp Fürst von Wrede, 1767-1838, bayerischer Feldmarschall u. Diplomat): „wie auch überhäuft mit Arbeiten vor meiner übermorgen statt findenden Abreise nach Italien (auf 6 Wochen ...) kan ich mir das Vergnügen nicht versagen Ihnen eigenhändig auszudrücken daß sich Ihr Sohn Carl (d.i. Karl Theodor 2. Fürst von Wrede, 1797-1871) trefflich benomen hat bey dem gleich im Entstehen vereitelten Versuch das Hambacher Fest zu wiederhohlen […]“ - Am ersten Jahrestag des Hambacher Festes, Pfingstmontag, den 27.

Mai 1833, kam es durch Militär u. Gendarmerie zu wahren Hetzjagden u. Gewaltübergriffen auf Bürger, es gab einen Toten u. rund 300 Verletzte). Sehr seltenes Dokument aus der Restaurationszeit..

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Ludwig I.

König des Königreiches Bayern aus dem Geschlecht der Wittelsbacher (1786-1868). Eigenh. Brief mit Unterschrift „Ludwig Kronprinz“. München. Kl.-8vo. 1 p. Stark gebräunt und lichtrandig.
$ 1,359 / 1.200 € (78017)

„Mit Vergnügen erhielt ich so eben ihr Schreiben vom 27 April durch Kurier Witt, freue mich […] ich bald Sie wiedersehen werde. Hier eingeschloßen werden Sie den Wechsel für die beiden Rechnungen zukommen, 780 Livres. Ihr ihnen recht geneigten Schreiben Sie mir die Quittung darüber für die beiden Kleider. […]“ - Selten, so früh.

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Ludwig I.

König des Königreiches Bayern aus dem Geschlecht der Wittelsbacher (1786-1868). Schriftstück mit eigenh. 8-zeiligen Zusatz und Unterschrift. Aschaffenburg. 4to. 1 p. Halbspaltig von Ludwig beschrieben. Faltspuren.
$ 906 / 800 € (78018)

„Hiebey kommt pflichtschuldigst zu berühren, daß nach den angebogenen reproducirten Anträgen vom 2ten und 10ten Maerz v. bey dem Herannahen des Eintritts des Kantbeamten Bersser in deas 70te Lebensjahr die ehrfurchtsvollste Anzeige hierüber an Euere Koenigliche Majestaet erstattet worden war, daß jedoch Allerhöchstdieselben geruht hatten, huldvollst zu genehmigen, daß H. Bersser bis zur ,selbstigen’ Bitte um Quinsierung - im ,activen’ Dienste verbleibe. […]“ - Der König vermerkt eigenhändig „Diesen Antrag genehmigt.

Bemerke daß zu spät, nehmlich wenige Monate nur vor Beendung d. 70 Lebendsjahre ist mir die Anzeige gestellt worden, die wenigstens ein Jahr zuvor an mich gelangen soll.“.

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Ludwig I.

König des Königreiches Bayern aus dem Geschlecht der Wittelsbacher (1786-1868). Eigenh. Brief mit Unterschrift. München. 8vo. 1 p. Doppelblatt.
$ 5,096 / 4.500 € (78019)

„Lieber Fürst was nach dem Edict über die Preßfreyheit gegen das mit deiner äußeren Politik empörend frech sich abgebende Blatt: die Bayerische Tribüne geschehen darf ist zu thun. Daß Furcht nichts nützet, nur schadet ist auch Ihre Meynung. Gutgestimmte Abgeordnete klagen, sie hätten Niemand dem sie sich anschließen könnten, durch den sie erfahren könnten, was sie zu thun hätten um im Sinne der Staatsregierung zu handeln. Nennen Sie einen solchen, guten Abend, lieber Fürst, mit bewußten Gefühlen […]“ - Nach der Julirevolution 1830 in Paris und der Ausbreitung der revolutionären Bewegung auf weite Teile Europas zeigte Ludwigs Politik in der Zeit des Vormärz zunehmend reaktionäre Tendenzen.

Er führte die Zensur wieder ein und beseitigte die Pressefreiheit..

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Ludwig I.

König des Königreiches Bayern aus dem Geschlecht der Wittelsbacher (1786-1868). Eigenh. Brief mit Unterschrift. München. 8vo. 3 1/4 pp. Doppelblatt.
$ 5,096 / 4.500 € (78020)

Ausführlicher und inhaltsreicher Brief über die Annahme des Budgets durch den Reichsrat: „Lieber Fürst, freudige Nachrichten geben Sie mir, trefflich geht’t im Reichsrathe, daß es auch in der Abgeordneten Kammer so gehe, dahin werden Sie wirken, dafür bürgt mir Ihre große Anhänglichkeit. Es, sich des Erfolgs zu vergewißern, darum wenn auch bereits entschiedene Mehrheit vorhanden zu seyn scheint, ist sich dennoch zu versichern, denn wer weiß wie viele im Augenblick der Entscheidung abgehen; traurige Erfahrung lehrt dieses! Es ist allein, ganz vorzüglich aber, G[ra]f Armansperg u.

Vetterlein, an einem der nächsten Morgende jeden einzeln zu sich kommen lassend recht einzuprägen, daß ich kein mezzo termine mir gefallen lasse, sondern auf Annahme des Budgets nach des Reichsrath Beschluß bestehe. Daß wenn dieses die Abgeordnetenkammer verwürfe G[ra]f. Armansperg unfehlbar mit 3000 fl quiesciert werden würde, Vetterlein sich gleichfals auf Quiescierung und Verlust des Bezugs aus der Cabinettscassa gefaßt machen sollte. Wenn Sie bereits es ihnen gesagt, so wiederholen Sie es dennoch und das in meinem Namen, aber mündlich. Denn nicht entschieden schlechter ist vorzustellen, wie sie in des Volkes Augen dastehen würden, aus bösem Willen, (denn nur böser Wille kann nach dem Stand der Dinge das Budget wie der Reichsrath es angenommen verwerfen) gegen dieses Budget zu stimmen, während zehn Monaten ohne Ergebniß dem Lande so viel gekostet zu haben. Nehmen Sie auch Schwindl und Seifert vor. Nicht mit blosen Versicherungen ist sich zu begnügen, sondern das Versprechen soll gegeben werden. Der was er an Ihnen, lieber Fürst, besitzt, erkennende Ludwig“..

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[Ludwig I.]

König von Bayern (1786-1868). Zeitgenössische Abschrift des am 11. Februar 1847 von den bayerischen Minister an Ludwig I. überreichten Memorandums. München. Folio. 2 pp.
$ 2,831 / 2.500 € (78023)

Memorandum der bayerischen Minister Abel, Gumppenberg, Seinsheim und Schrenk, worin sie ihre Haltung durch den Hinweis „auf die im ganzen Lande herrschende Entrüstung über das Auftreten der Sennora Lola Montez zu motiviren suchten“.

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Ludwig I.

König von Bayern (1786-1868). Autograph letter signed. München. 1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 1,359 / 1.200 € (33594/BN28904)

To court president Pierret, a fellow autograph collector, by sending him some autographs: "Vous n'êtes pas seulement celui des employés dans le departement da la Justice qui a la plus grande gaiété, mais Vous êtes aussi le plus aimable dont Votre lettre du 30 Août donne une nouvelle preuve. Je presume que Vous ne posedez pas encore l'autographe du nouveau Roi de Wurtemberg, c'est pourquoi je Vous envoye l'anonce de son avenement sur le tronê. Parmi ceux que je Vous ai adresseé se trouve une lettre de Chelard, français, qui compose une des operas les plus distingués de nos jours.

Macbeth - laquelle ne me parait pas apreciée en France comme elle le merite [...]". - Chelard's 1827 opera "Macbeth" was a flop in Paris then, but a great success in Munich, and brought Chelard the title of a Bavarian court conductor. - The blank reverse of fol. 2 somewhat spotty..

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Ludwig I.

König von Bayern (1786-1868). Brief mit eigenh. U. ("Lodovico"). München. ½ S. (8 Zeilen). Folio.
$ 510 / 450 € (937211/BN937211)

An Kurienkardinal Paolo Polidori (1778-1847) in Rom mit Dank für dessen Weihnachtssegenswünsche: "Sommamente obbligato all Em.za V.ra per la gentillezza usatami nella ricorrenza del Santo Natale, Le auguro anch' Io le più copiose e durevole felicità e con vera stima Mi raffermo [...]". - Auf Velinpapier mit dreiseitigem Goldschnitt; mit minimalem Randeinriss.

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Ludwig I.

König von Bayern (1786-1868). Brief mit eigenh. U. München. 1 S. auf Doppelblatt. 4to.
$ 3,964 / 3.500 € (77591/BN50059)

An Graf Radetzky: "Die Freude kann Ich Mir nicht versagen, obgleich Ich Sie persönlich zu kennen nicht das Vergnügen habe (denn einmal gesehen ist nicht kennen), Ihnen mitzutheilen, daß Ich im nächsten October, nachdem am 18tn die Walhalla feyerlich werde eröffnet haben, als am Jahrestage der Entscheidung der Leipziger Schlacht, am folgenden Tage, den 19tn, an jenem des Einzugs in Leipzig, Ich bey Kelheim den Grundstein zum Denkmahle der Befreyung Teutschlands legen will, da Sie großen Antheil daran haben.

Die Namen der 16 in ihr ausgezeichnetsten Generale der teutschen Heere sollen in der Befreyungshalle der Nachwelt überliefert werden, unter denen der Radetzky's nicht fehlen darf […]". - Tatsächlich sind die Namen von 18 Feldherren auf Marmortafeln verewigt..

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Ludwig I.

Brief mit eigenh. U. ("Ludwig Kronprinz").
Autograph ist nicht mehr verfügbar