Jenny Lind

Lind, Jenny

Sopranistin (1820–1887). Eigenh. Brief mit U. („Jenny Lind-Goldschmidt“). O. O. 3 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 263 / 250 € (13070)

Jenny Lind (1820–1887), Sopranistin. E. Brief mit U. („Jenny Lind-Goldschmidt“). O. O., 16. Juni o. J. 3 SS. auf Doppelblatt. 8°. – Einer kleinen auf Bl. 2 verso montierten Notiz zufolge an die Gattin des Lokalhistorikers Reginald Blunt: „If duty calls you away so that you cannot honor us with your presence on the 29th – I shall indeed miss you. But if your daughter does not mind to be the only young Lady […] – I need not say how welcome she will be […]”.

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Lind, Jenny

Sopranistin (1820–1887). Eigenh. Brief mit U. ("Jenny L. Goldschmidt"). London. 8vo. 3 SS.. Doppelblatt. Gedruckter Briefkopf.
$ 316 / 300 € (15668)

Jenny Lind (verh. Goldschmidt), Sängerin, die "schwedische Nachtigall" (1820-1887). E. Brief mit U. "Jenny L. Goldschmidt". London, 11. März [ca. 1880]. 8°. 3 Seiten. Doppelblatt. Gedruckter Briefkopf. An Miss Zimmermann, die ihr Eintrittskarten zu ihrem "Recital" angeboten hatte: "[...] Any Saturday before Easter you will find me at home from 3 to 6. I am sorry that thursday's are one of my working days on which I cannot go anywhere so I could make no use of your kind offer of tickets for your Recital [...]" - Respektblatt mit Montagespuren und kleinem Randschaden ohne Textberührung.

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Lind, Jenny

Sopranistin (1820–1887). Eigenh. Brief mit U. („Jenny Goldschmidt geb. Lind“). Scheveningen. 8 SS. auf 4 (= 2 Doppel-)Blatt. Gr.-8vo.
$ 843 / 800 € (15794)

Jenny Lind-Goldschmidt (1820–1887), Sängerin. E. Brief mit U. („Jenny Goldschmidt geb. Lind“). Scheveningen, 24. Juli 1852. 8 SS. auf 4 (= 2 Doppel-)Blatt. Gr.-8°. – An eine Dame in Berlin, die ihr wohl zur Hochzeit mit dem Komponisten Otto Goldschmidt (1829–1907) gratuliert hatte; die Trauung hatte auf ihrer diesjährigen Amerika-Reise in Boston stattgefunden: „[...] Mein Mann ist mir von Gott gesandt. Er ist ein Mensch, der das Leben auf die schönste Weise verstanden, und trägt in seine[r] Seele Reinheit und Liebe.

Er versteht mir [!] und mein Inneres auf die wunderbarste Weise, und behandelt mich mit solcher rührende[n] Zartheit, und giebt mir so zu sagen, so sein ganzes Wirken und Thun, daß ich fühle mich unbeschreiblich beglückt und dankbar. Wir sind merkwürdig im Character und Neigung ähnlich, und schwerlich sind wir von verschiedener Meinung. Religion und Musik binden uns fest zusammen [...] Mein Mann ist sehr sehr musikalisch spielt sehr schön Pianoforte und hat entschiedenes Talent für Composition [...] Die Reisen in Amerika waren großartig und schön, aber anstrengend. Daher brauchen wir jetzt vor den hiesigen See-Bädern um uns zu stärken, sonst bin ich immer dieselbe kräftige Natur wie immer. Gottlob! immer gesund, und meine Stimme auch sehr frisch und gesund [...]“. – Mit kleineren Einrissen in den Faltungen und kleineren Läsuren..

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Lind, Jenny

Sopranistin (1820–1887). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Oak Lea. 8vo. 6 pp. Blaues Papier. Stärkere Randläsuren.
$ 1,581 / 1.500 € (90525)

An „Geliebte Amalia“; aus der ersten Zeit des Deutsch-Französischen Kriegs. „[…] Es giebt kein Deutscheres Herz als das meine, meine Amalia! Die Politik meiner Jugend und immer seitdem war und ist: Ein vereinigtes Deutschland mit Preussen als Oberhaupt und Führer - Ein grosses Deutschland welches die satanischen, sinnlichen, thierischen Franzosen im Schacht halten würde. - und der Welt zeigen wer von den beiden Nationen sey die wirklich Civilisirte?? - oh! Ich kann nicht mit Worten sagen was ich diese Zeit fühle - es ist das grösste Gefühl meines Wesens - und das mir Deutschland immer lieb war […] das ich den französischen caractère gründlich verachtete - wusste ich auch.

aber die Tiefe diese beiden Gefühle bei mir war mir doch nicht so bewusst! […] Gott der Gerechtigkeit muss uns helfen. Er muss Friede Deutschland bringen […] Ich fühle wie Du - Ich kann nicht jubeln bis das die gute Sache auch schliesslich siegt - und den Marsch auf Paris sehe ich nur mit Bangen und Angst an […]“.

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