Ernst Liebermann

Liebermann, Ernst

Maler und Graphiker (1869–1960). Eigenh. Albumblatt mit U. München. ½ S. Kl.-4to.
$ 130 / 120 € (18481)

Ernst Liebermann (1869–1960), Maler und Graphiker. E. Albumblatt mit U. München, 1913. ½ S. Kl.-4°. – „Autogramme für einen guten Zweck erbitten ist die mildeste Form der Anzapfung – daher sei gern verziehen und gewährt! [...]“ – Ernst Liebermann studierte an der Kunstakademie Berlin u. a. bei Joseph Scheurenberg, unternahm Studienreisen durch Europa und ließ sich 1897 als freischaffender Kunstmaler in München nieder. „Zunächst überwiegend Illustrator (u. a. von Otto Ludwigs ‚Heiterethei’), wandte er sich zunehmend der Malerei zu und schuf Landschafts- und Städtebilder aus Süddeutschland und Thüringen (u.

a. ‚Mondnacht’, 1901) sowie Interieurs und Wandgemälde“ (DBE). – Papierbedingt leicht gebräunt..

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Liebermann, Ernst

Maler und Graphiker (1869–1960). Eigenh. Brief mit U. Remda. 1½ SS. 4to.
$ 196 / 180 € (21410)

Ernst Liebermann (1869–1960), Maler und Graphiker. E. Brief mit U. Remda, 24. Juli 1912. 1½ SS. 4°. – An den namentlich nicht genannten Kunsthistoriker und Direktor des Kunstmuseums Essen Ernst Gosebruch (1872–1953): „Leider kann ich Ihnen die Zusendung meiner Collektion für Ende Januar nicht bestimmt versprechen. Die Bilder werden im Januar im Hamburger Kunstverein ausgestellt werden und will ich, wenn Ihnen daran liegt, versuchen, dieselben von dort etwas früher als sonst loszubekommen; doch kann ich leider für den Erfolg nicht garantieren [...]“.

– Ernst Liebermann studierte an der Kunstakademie Berlin u. a. bei Joseph Scheurenberg, unternahm Studienreisen durch Europa und ließ sich 1897 als freischaffender Kunstmaler in München nieder. „Zunächst überwiegend Illustrator (u. a. von Otto Ludwigs ‚Heiterethei’), wandte er sich zunehmend der Malerei zu und schuf Landschafts- und Städtebilder aus Süddeutschland und Thüringen (u. a. ‚Mondnacht’, 1901) sowie Interieurs und Wandgemälde“ (DBE). – Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; papierbedingt leicht gebräunt und etwas angestaubt sowie mit stärkeren Knickfalten..

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Liebermann, Ernst

deutscher Maler, Graphiker und Illustrator (1869-1960). Eigenh. Briefkarte mit Unterschrift. München. 23.12.1925. 8vo. 1 p. Briefkarte mit gedr. Namen u. Adresse.
$ 87 / 80 € (75105)

An den deutschen Porträt- und Blumenmaler Anton Müller Wischin (1865-1949), dem er zu einer Auszeichnung gratuliert. - Anton Müller war ursprünglich Dorfschullehrer in Staudach-Egerndach, wo er in einer Klasse mit über achtzig Schülern unterrichtete. Er beschäftigte sich mit der Malerei als Autodidakt. Erst im Alter von 35 Jahren, ermuntert von Franz von Lenbach, entschloss er sich zum Beruf des Kunstmalers. Er verbrachte viel Zeit in den Münchner Museen und besuchte die Malschule von Heinrich Knirr. Nach der Heirat 1901 mit Mathilde Wischin nahm er den zweiten Teil seines Nachnamens an.

Müller-Wischin erhielt zahlreiche Auszeichnungen und wurde Mitglied verschiedener Künstlervereinigungen. Anton Müller-Wischin zeigte seine Werke auf vielen Kunstausstellungen, u. a. während der Zeit des Nationalsozialismus auf den Großen Deutschen Kunstausstellungen im Haus der Deutschen Kunst in München. Insgesamt war er mit 50 ausgestellten Werken der am dritthäufigsten gezeigte Künstler auf den Großen Deutschen Kunstausstellungen zwischen 1937 und 1944. Eine Sammlung von 35 Bildern des Künstlers befindet sich im Heimatmuseum Weißenhorn..

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Liebermann, Ernst

deutscher Maler, Graphiker und Illustrator. (1869-1960). Eigenh. Brief m. U. München. 28.8.1935. 4to. 1 p. Gedr. Briefkopf. Faltspuren u. leichte Läsuren. Fleckig.
$ 130 / 120 € (75120)

An den deutschen Porträt- und Blumenmaler Anton Müller Wischin (1865-1949), dem er zu einer Auszeichnung gratuliert.

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Liebermann, Ernst

deutscher Maler, Graphiker und Illustrator (1869-1960). Eigenh. Brief mit Unterschrift. München 31, Adalbertstr. 72 I. 23.2.1904. 4to. 1/2 p. Mit Vignette. Randläsuren und Faltspuren. Gebräunt.
$ 163 / 150 € (86544)

An den Vorstand des Rostocker Kunstvereins: „Infolge Ihrer freundlichen Einladung, für welche ich Ihnen bestens danke, melde ich hiermit für Ihre erste diesjährige Ausstellung 1 Ölgemälde: Deutsches Flussthal Preis M. 450 an. Das Bild ist nicht ganz einen Quadratmeter gross. […]“ Liebermann erhielt seine Ausbildung an der Berliner Akademie der Künste von 1890 bis 1893 bei Josef Scheurenberg. Nach Studienreisen durch Deutschland, Italien und einem längeren Aufenthalt in Paris, war er vor allem tätig in Langemüß und von 1897 an in München wo er als Illustrator arbeitete.

1904 wirkte er als Buchillustrator (Der Froschkönig) bei der Ausgabe von Grimms Märchen - Illustriert im Jugendstil einer Bilderbuchfolge des Verlages Josef Scholz mit; ferner war er einer der Illustratoren der Anthologie Kindersang - Heimatklang (1907). 1925 erschien das Märchenbuch Der Wolkenkönig von Albert Sixtus mit mehreren ganzseitigen Farbillustrationen. Er lithographierte zahlreiche Stadt- und Landveduten und wandte sich erst später der Malerei zu. Seine zahlreichen impressionistischen Bilder – Porträts, Akte, Landschaften – waren meist in warmen Erdfarben mit romantischem Einschlag gehalten. Er schuf unter anderem auch die Deckengemälde in Kirchheim bei Erfurt. Seine Kunst war gegenständlich und seine Aktbilder kamen der nationalsozialistischen Kunstauffassung entgegen. So war er mehrfach auf den Großen Deutschen Kunstausstellungen im Münchener Haus der Kunst vertreten, 1939 mit dem Gemälde Dorf an der Loisach und 1942 mit Najade an der Quelle. In der Endphase des Zweiten Weltkriegs nahm ihn Hitler im August 1944 in die Gottbegnadeten-Liste der in seinen Augen wichtigsten Maler auf. Zeitweilig arbeitete er auch an der Münchner Zeitschrift „Jugend“ mit. Im Künstlerbund Bayern war er Mitglied der Jury und 1. Schriftführer. Er war zudem Vorsitzender im „Bund zeichnender Künstler“ und Mitglied der Münchner „Luitpoldgruppe“. Als ordentliches Mitglied des Deutschen Künstlerbundes war Liebermann ständig mit Werken im Glaspalast vertreten und erhielt 1913 die 2. goldene Medaille. Seine Bilder finden sich heute in der Städtischen Galerie Rosenheim und vielen anderen Museen. Die Preise für seine Ölgemälde sind heute teilweise fünfstellig..

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Liebermann, Ernst

German painter, graphic artist and illustrator (1869-1960). Autograph signature. Munich. Oblong 8vo (postcard). ½ page.
$ 196 / 180 € (84556/BN55063)

Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - Apart from creating illustrations for the "Frog Prince" for a 1904 edition of Grimm's fairytales as well as the storybook "Der Wolkenkönig" in 1925, Liebermann applied himself to lithography, mainly city and countryside views, before turning towards impressionist painting. His oeuvre comprised portraits, nudes and landscapes as well as ceiling frescoes. - A few small ink spots. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.

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