Ernst von Leyden

Leyden, Ernst von

Internist (1832–1910). Eigenh. Brief mit U. Berlin. 2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 351 / 300 € (11515)

Ernst von Leyden (1832–1910), Internist. E. Brief mit U. Berlin, 10. Oktober o. J. 2½ Seiten auf Doppelblatt. 8°. – Lt. einer kleinen Notiz in Bleistift am unteren Blattrand der Recto-Seite von Bl. 1 an Professor Laqueur in Straßburg: „Es ist wirklich sehr lieb und freundschaftlich von Ihnen, daß Sie mir nochmals zureden, zu den Festlichkeiten nach Straßburg zu kommen, und daß Sie mir nochmals eine so freundliche Einladung schicken. Sie können [sich] denken, wie gerne ich käme, und wie schwer es mir wird, auf die Theilnahme am Feste zu verzichten.

Allein ich habe ablehnen müssen, weil [...] die Ende October stattfindende Immatriculation mir nicht gestattet fortzugehen [...]“. – Ernst von Leyden habilitierte sich 1863 und folgte zwei Jahre darauf einem Ruf an die Innere Klinik in Königsberg, gab damit seine militärärztliche Laufbahn als Stabsarzt auf und erhielt 1872 den Lehrstuhl für Innere Medizin an der neuen Reichsuniversität Straßburg. Seit 1876 war er Professor der propädeutischen Inneren Medizin in Berlin und leitete von 1885 bis 1907 die Erste Medizinische Klinik. Leyden befaßte sich vorwiegend mit der Pathologie des Herzens, der Lunge, der Niere und des Nervensystems sowie mit Diätetik und sozialhygienischen Fragen. – Der aus Straßburg gebürtige Mediziner und Physiotherapeut August Laqueur (1875–1954) wurde 1900 Assistenzarzt am Hydrotherapeutischen Universitätsinstitut in Berlin und 1906 Direktor des Physikalisch-Therapeutischen Instituts am städtischen Rudolf-Virchow-Krankenhaus, „das unter seiner Leitung mit den neuesten technischen Geräten ausgestattet wurde“ (DBE). Laqueur arbeitete u. a. mit Licht- und Elektrotherapie, wirkte an mehreren Handbüchern mit und veröffentlichte einige Lehrbücher, u. a. „Praxis der physikalischen Therapie“ (1926). 1935 emigrierte er in die Türkei, wo er bis 1945 als Spezialist für Hydrotherapie in Ankara tätig war..


Leyden, Ernst von

Internist (1832-1910). Eigenh. Briefkarte mit U. („EvLeyden“). Berlin. 1 S. Qu.-kl.-8vo.
$ 117 / 100 € (18133)

Ernst von Leyden (1832–1910), Internist. E. Briefkarte mit U. („EvLeyden“). Berlin, 10. November 1904. 1 S. Qu.-kl.-8°. – Ich bin bereit Herrn [...] Rud. Reissig zur ärztl. Behandlung seines Magenleidens in meiner Privatklinik aufzunehmen [....]“. – Ernst von Leyden habilitierte sich 1863 und folgte zwei Jahre darauf einem Ruf an die Innere Klinik in Königsberg, gab damit seine militärärztliche Laufbahn als Stabsarzt auf und erhielt 1872 den Lehrstuhl für Innere Medizin an der neuen Reichsuniversität Straßburg.

Seit 1876 war er Professor der propädeutischen Inneren Medizin in Berlin und leitete von 1885 bis 1907 die Erste Medizinische Klinik. Leyden befaßte sich vorwiegend mit der Pathologie des Herzens, der Lunge, der Niere und des Nervensystems sowie mit Diätetik und sozialhygienischen Fragen. – Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; mit kleinen Montagespuren..


Leyden, Ernst von

Internist (1832–1910). Eigenh. Brief mit U. Berlin. Zusammen 4 SS. auf 3 (davon 1 Doppel-)Blatt. (Qu.-)8vo. Die Karte mit eh. Adresse.
$ 211 / 180 € (8370)

Ernst von Leyden (1832–1910), Internist. Eigenh. Brief mit U. Berlin, o. D. bzw. 1880. Zusammen 4 SS. auf 3 (davon 1 Doppel-)Blatt. (Qu.-)8vo. Die Karte mit eh. Adresse. – An den Museumsdirektor, Regierungsrat und Schriftsteller August Schricker (1838–1912): „Es hat mir lange nicht Etwas eine solche freudige Ueberraschung bereitet, als Ihr Brief, den ich heute erhielt und der mir neben Ihrem Glückwunsche z[um] n[euen] J[ahr] den handgreiflichen und schriftlichen Beweis brachte, daß Sie sich meiner noch in so liebenswürdiger Weise erinnern.

Das ist in der That eine recht große Freude, wenn man über zwei Jahre von einem Ort fern ist, wo man Jahre gelebt hat, und wenn sich die Beziehungen zu demselben nach u. nach abzuschwächen und zu verlieren beginnen [...]“ (Br. v. 6. I. o. J.). – Die Karte vom 28. XI. 1880 mit Dank für die Übersendung eines Aufsatzes. – Ernst von Leyden gilt als einer der einer der bekanntesten Vertreter der Blütezeit der Berliner Medizin; er befaßte sich mit der Pathologie des Herzens, der Lunge, der Niere und des Nervensystems sowie mit Diätetik und sozialhygienischen Fragen. Auf dem Gebiet von Anamnese, Diagnose und Patientenbeobachtung – seit langem notwendige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung – hat er grundlegende Arbeit geleistet. – August Schricker war als Geistlicher in Bayern und hernach als Redakteur der „Schwäbischen Volkszeitung“ tätig, gründete die „Sonntagsblätter der deutschen Partei“ und gab die illustrierte Wochenschrift „Kriegszeitung“ heraus; zudem war Schricker Senatssekretär der Universität Straßburg. – Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf sowie mit alten, unbed. Montagespuren auf der Verso-Seite von Bl. 2..

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Leyden, Ernst von

Internist (1832-1910). Eigenh. Schriftstück mit U. ("E. Leyden"). Berlin. 4 SS. auf Doppelblatt. Kl.-8vo.
$ 257 / 220 € (33224/BN28130)

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "[...] Gegen Haller [?] habe ich das Bedenken, daß fast Niemand von euch dort sein wird, ich auch nicht. Frankfurt a/M vor [?] Wiesbaden sind besser, vielleicht auch besser das Jubiläum von Virchow am 17. Octbr. in Berlin [...]". - Erwähnt weiters Wilhelm Heinrich Erb und Paul Ehrlich und macht Vorschläge zu Referaten: "[...] Prof. Hoppe (Prag), über das Tubercolum [...] GehRath Pfleger [?]: Ueber Makrobiotik [...]". - Ernst von Leyden habilitierte sich 1863 und folgte zwei Jahre darauf einem Ruf an die Innere Klinik in Königsberg, gab damit seine militärärztliche Laufbahn als Stabsarzt auf und erhielt 1872 den Lehrstuhl für Innere Medizin an der neuen Reichsuniversität Straßburg.

Seit 1876 war er Professor der propädeutischen Inneren Medizin in Berlin und leitete von 1885 bis 1907 die Erste Medizinische Klinik. Leyden befaßte sich vorwiegend mit der Pathologie des Herzens, der Lunge, der Niere und des Nervensystems sowie mit Diätetik und sozialhygienischen Fragen. - Die Unterschrift am Kopf der Recto-Seite von Bl. 1, dort auch etwas eingerissen; etwas knittrig und gebräunt..

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Leyden, Ernst von

Internist (1832-1910). Eigenh. Brief mit U. ("E. Leyden"). O. O. u. D. 2 SS. 8vo.
$ 211 / 180 € (72713/BN46723)

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Wie Sie ohne Zweifel wissen findet im September dieses Jahres die Naturforscherversammlung zu Berlin statt. College Gerhardt und ich sind beauftragt die Vorbereitungen für die Section der innern Medicin zu treffen. Bevor wir nun eine allgemeine Einladung erlaßen [!], wäre es uns sehr erwünscht schon von namhaften Autoritäten die Zusicherung und Anmeldung von Vorträgen zu haben und mit diesen hervortreten zu können. Es würde mir eine besondere Genugthuung sein wenn wir auf Sie hochverehrter Herr College rechnen dürften [...]".

- Ernst von Leyden habilitierte sich 1863 und folgte zwei Jahre darauf einem Ruf an die Innere Klinik in Königsberg, gab damit seine militärärztliche Laufbahn als Stabsarzt auf und erhielt 1872 den Lehrstuhl für Innere Medizin an der neuen Reichsuniversität Straßburg. Seit 1876 war er Professor der propädeutischen Inneren Medizin in Berlin und leitete von 1885 bis 1907 die Erste Medizinische Klinik. Leyden befaßte sich vorwiegend mit der Pathologie des Herzens, der Lunge, der Niere und des Nervensystems sowie mit Diätetik und sozialhygienischen Fragen. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf..

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