Max Lewandowsky

Lewandowsky, Max

Physiologe und Neurologe (1876-1918). Eigenh. Brief mit U. Berlin. 2 SS. 4to. Gedruckter Ort. Gelocht; Faltenrisse.
$ 355 / 300 € (6774)

Max Lewandowsky (1876-1918), Physiologe u. Neurologe. E. Brief m. U., Berlin, 25. Januar 1916, 2 Seiten 4°. Gedruckter Ort. Gelocht; Faltenrisse. An einen Geheimrat, den er bittet, sich für einen ihm bekannten Arzt um Versetzung zu bemühen: „[…] Er tut den Wunsch, als konsultierender Chirurg in das Operationsgebiet zu kommen. Sein dahin gehendes Gesuch ist von dem ihm vorgesetzten […]arzt der 6. Armee […] im November 1915 an Schjerning befürwortet weitergeleitet. Es ist aber darauf noch keine Antwort gekommen […]“ – Der aus einer Arztfamilie stammende Lewandowsky studierte seit 1893 Medizin in Marburg, Berlin und Halle, wo er 1898 promoviert wurde („Zur Lehre vom Lungenvagus“), und habilitierte sich 1902 für Physiologie in Berlin.

Lewandowsky war Assistent am dortigen Neurobiologischen Institut, setzte seine Studien 1904/05 in Paris fort und ließ sich 1905 als Neurologe in Berlin nieder. Er vervollständigte seine Ausbildung an der Psychiatrischen und Nervenklinik der Charité, war beratender Neurologe am Krankenhaus Friedrichshain und wurde 1908 zum a.o.Prof. der Neurologie und Physiologie ernannt. Zusammen mit Alois Alzheimer gründete er 1910 die „Zeitschrift für die gesamte Neurologie und Psychiatrie“ und gab 1910/11-14 das Handbuch der Neurologie heraus. Seit 1917 war er neurologischer Beirat an der Westfront..

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