Heinrich Leo

Leo, Heinrich

Historiker (1799–1878). Eigenh. Brief mit U. („HLeo“). Halle a. S. 1 S. auf Doppelblatt. Gr.-4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief).
$ 468 / 400 € (24766)

Heinrich Leo (1799–1878), Historiker. E. Brief mit U. („HLeo“). Halle a. S., o. D. 1 S. auf Doppelblatt. Gr.-4°. Mit e. Adresse (Faltbrief). – An cand. phil. Weinmann in Hüffelsheim bei Bad Kreuznach: „Ihrem Gesuch [...] steht nichts entgegen als Ihr eignes Interesse. Jedesmal zum ersten Januar wird die Königl. Wissenschaftl. Prüfungscommission auf den Zeitraum eines Jahres neu ernannt, und bei einer Verschiebung über den Schluß des Jahres hinaus ist es möglich, daß Sie zum Theil ganz andere Examinatoren bekommen, als auf welche Sie gerechnet haben.

Wenn es Ihnen also möglich wäre noch um die Mitte December das Examen zu machen, würde ich dazu rathen [...]“ (harmonisierte Umschrift). – Heinrich Leo war in Berlin ein Schüler von Hegel gewesen und lehrte seinerseits in Dorpat und Berlin. „Seine Übersetzung und Edition von Briefen und Schriften Machiavellis (‚Di Bernardo. Briefe an seine Freunde’, 1826; ‚Historische Fragmente’, 1828) führten zu einer fachlichen Kontroverse mit Leopold von Ranke. Leo verließ Berlin 1827 und erhielt 1828 auf Vermittlung Hegels eine a.o. Professur in Halle. Seit 1830 war er dort Lehrstuhlinhaber und wandelte sich seit 1832 zum konservativen Pietisten. Er veröffentlichte u. a. eine ‚Geschichte der italienischen Staaten’ (5 Bde., 1829–32) und ‚Zwölf Bücher niederländischer Geschichten’ (2 Bde., 1832-35). Als Mitarbeiter der ‚Kreuzzeitung’ gehörte er zu den bekanntesten konservativen Publizisten“ (DBE). – Mit stärkeren Läsuren am rechten Rand und hierdurch geringf. Buchstabenverlust..


Leo, Heinrich

Historiker (1799–1878). Eigenh. Brief mit U. („Leo“) und Briefausschnitt mit eh. U. („HLeo“). Halle a. d. S. ½ S. Qu.-kl.-4to (Brief) bzw. 2 SS. qu.-kl.-8vo.
$ 176 / 150 € (44687)

Der Brief an einen namentlich nicht genannten Adressaten zur Übersendung einer Dissertation mit der Bitte, „einen beurtheilenden Bericht für unsere Facultät bald möglichst gefällig zugehen zu lassen“ (26. I. 1870; am unteren Rand sehr knapp beschnitten). – Heinrich Leo war in Berlin ein Schüler von Hegel gewesen und lehrte seinerseits in Dorpat und Berlin. „Seine Übersetzung und Edition von Briefen und Schriften Machiavellis (‚Di Bernardo. Briefe an seine Freunde’, 1826; ‚Historische Fragmente’, 1828) führten zu einer fachlichen Kontroverse mit Leopold von Ranke.

Leo verließ Berlin 1827 und erhielt 1828 auf Vermittlung Hegels eine a.o. Professur in Halle. Seit 1830 war er dort Lehrstuhlinhaber und wandelte sich seit 1832 zum konservativen Pietisten. Er veröffentlichte u. a. eine ‚Geschichte der italienischen Staaten’ (5 Bde., 1829–32) und ‚Zwölf Bücher niederländischer Geschichten’ (2 Bde., 1832-35). Als Mitarbeiter der ‚Kreuzzeitung’ gehörte er zu den bekanntesten konservativen Publizisten“ (DBE)..

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Leo, Heinrich

Historiker und Politiker (1799-1878). Eigenh. Mitteilung mit U. O. O. ½ S. Visitkartenformat.
$ 140 / 120 € (74314/BN48298)

"Herrn und Frau Professor Riehm auf Mittwoch den 24ten Februar zu Thee und Abendbrod ganz ergebenst einzuladen, geben sich die Ehre | Professor Leo und Frau".

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