Franz von Lenbach

Lenbach, Franz von

Maler (1836–1904). Eigenh. Brief mit U. („Lenbach“). Rom. 25.3.1887. 8vo. 1 Seite.
$ 196 / 180 € (54399)

An eine Fürstin: „[…] ich erlaube mir um den Brief selbst beizulegen. In der Hoffnung daß Eur. Durchlacuht gut in Wien angekommen sind, empfele ich mich Ihnen u. S. Durchlaucht dem Fürsten ganz ergebenst […]“ - Lenbach reiste häufig nach Rom. 1883 reiste er erneut dorthin, mietete eine Etage im Palazzo Borghese und richtete sich dort Wohnung und Atelier ein. Im Winter und Frühjahr hielt Lenbach sich jeweils in Rom auf, bis er 1887 die Palastwohnung aufgab.

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Lenbach, Franz von

Maler (1836-1904). Eigenh. Brief mit U. ("F. Lenbach"). München. 13.11.1898. 8vo. 1 p. Mit einer Ansicht der Villa Lenbach am Kopf.
$ 489 / 450 € (77861)

An den Maler und Kunstschriftsteller Franz Wolter in München: „[…] Ihre […] Copie hängt vorläufig sehr schön in meinem Hause. Die anliegende Skizze soll natürlich kein Äquivalent sein - bedeutet gar nichts - erlaube mir Ihnen bald noch eine kleine Handarbeit von mir zu übermitteln […]“ - Die Skizze liegt nicht bei.

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Lenbach, Franz von

Maler (1836-1904). Eigenh. Brief mit U. ("Lenbach"). Rom, "Palazzo Borghese". 16.02.1885. 4 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 1,304 / 1.200 € (72789/BN46844)

An einen befreundeten bayerischen Minister, der seinen Besuch in Rom angekündigt hatte: "[...] u. so möchte ich Sie aufmerksam machen [...] daß der Zug nach Rom 10.45 früh in München abgeht, u. den andern Tag 4 Uhr in dem bekannten Städtchen an dem Tiber ankeucht [...] Bitte wollen Sie mir gefälligst telegraphiren, damit ich Sie u. Fln. Töchterlein genüg[en]d festlich empfangen kann [...] Zu meinem Schrecken hört ich, daß die Kgl. Polizei das Fest in der Max[imilian]straße nicht abhalten laßen will - können Ew.

Excellenz nicht die Hinderniße der sogenannten Gefahr an der Isar durch Barièren [!] u. dgl. wegräumen laßen? Diese projectirte Bevormundung des lieben Publikos fänd ich doch zu weit getrieben - es wird wenn man so zimperlich wird, nächstens dann u. in alle Zukunft gar nichts mehr geschehen u. der Philister kann sich ganz ungestört den Vorfreuden des Grabes hingeben [...]"..

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Lenbach, Franz von

Maler (1836-1904). Eigenh. Brief mit U. ("F. & Lena Lenbach"). Paris. 09.06.1887. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 869 / 800 € (72790/BN46845)

Von der Hochzeitsreise an einen befreundeten bayerischen Minister, dem er für "das liebe poetische Gedenken" anläßlich seiner Heirat mit Gräfin Magdalena von Moltke dankt: "[...] Waren alle sehr gerührt über das hübsche Liebeszeichen. Nach ein paar Tagen Aufenthalt in Dresden sind wir gestern hierhergerutscht, wollen aber schon nach 8 Tagen zurück nach der mir nun selbst ganz neuen Heimath. Werde dann gleich mein hübsches Weiberl Ihnen u. Töchterlein vorstellen [...]". - In München baute Lenbach damals zusammen mit dem Architekten Gabriel von Seidl die "Villa Lenbach", die heutige Städtische Galerie.

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Lenbach, Franz von

Maler (1836-1904). Eigenh. Brief mit U. ("Lenbach"). München. 09.07.1899. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 196 / 180 € (76433/BN49229)

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Schönsten Dank für Ihre sehr freundlichen Zeilen. Sie haben so recht den Nagel auf den Kopf getroffen, allein in der Zeit des bezahlten Preßhusarenschwindels läßt sich von der besten Predigt dagegen nicht allzuviel erwarten [...]".

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Lenbach, Franz von

Maler (1836-1904). Eigenh. Brief mit U. München. 12.06.1900. 1 S. auf Doppelblatt.
$ 239 / 220 € (79642/BN51703)

An einen Bürgermeister: "Prof. Seidl u. Ingenie[u]r Kronenberger haben die Rechnung des Wiest nochmals genau geprüft. Wenn Wiest einverstanden sich erklärt, bitte ich Sie die Restsumme die er dann noch zu beanspruchen hat, auszubezahlen. Die Tage neulich von Schrobenhausen [d. i. der Geburtsort Lenbachs] waren famos. Meine Frau u. ich senden Ihnen u. allen Bekannten den schönsten Gruß [...]". - Lenbach bat seinen Freund, den Architekten Gabriel von Seidl, um Pläne für den Bau des neuen Schrobenhausener Ratssaals (in den Jahren 1898-1902), dessen Finanzierung Lenbach trug (Hofer/Bommersbach: Gabriel von Seidl: Architekt und Naturschützer, Hugendubel, 2002, S. 172).

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Lenbach, Franz von

Maler (1836-1904). Eigenh. Brief mit U. München. 25.11.1898. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 1,304 / 1.200 € (80996/BN52954)

An Reichskanzler Fürst Chlodwig zu Hohenlohe-Schillingsfürst mit der Bitte um Leihgabe seines eben vollendeten Porträts für eine Ausstellung im Kunstsalon Eduard Schulte: "Das Bildniß von Eur Durchlaucht ist nun so weit vollendet dass ich es wagen kann dasselbe an Euer Durchlaucht zu übergeben. Wen[n] Euer Durchlaucht gnädigst genehmigen (und ich nehme an wenn ich keine Nachricht von Euer Durchlaucht bekomme, daß Eur Durchl. nichts dagegen haben) so wird das Bild vom 1. Dez. an 3 Wochen bei Schulte mit andern Arbeiten meiner Hand ausgestellt. Nachher hat Schulte die Ordre das Gemälde nach dem Reichskanzlerpalais zu bringen [...]".

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