Ferdinand Lassalle

Lassalle, Ferdinand

Sozialdemokrat (1825-1864). Autograph letter signed ("FLassalle"). Köln, "Arresthaus". 2/3 SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief) und Zensurvermerk.
$ 10,802 / 9.500 € (72781/BN46835)

Written during the divorce proceedings of Countess Sophie von Hatzfeldt (whose lawyer Lassalle was), during imprisonment, to judge "Oppenhoven" (i. e. Oppenhoof) at Cologne, asking for an arraignment and for the examination of several witnesses named Uderbach, Carl Gianella, and Gladbach regarding Arnold Goedecke and his concern with Mr. v. Stockum "in whose service he is". - During the trial, Lassalle had been arrested and was accused of having stolen a casket of important documents. - Traces of moisture on top of fol. 1 (opening lines faded) and some damage to edges.

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Lassalle, Ferdinand

Sozialdemokrat (1825-1864). Eigenh. Brief mit Initialen ("FL"). Berlin. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit farbig gedruckter Initiale am Kopf.
$ 5,117 / 4.500 € (72976/BN47221)

An seine namentlich nicht genannte Nichte Elise, die Tochter seiner älteren Schwester Friederike und des Bankiers Ferdinand Friedländer, die eine unglückliche Verbindung eingegangen war und ihn ins Vertrauen gezogen hatte: "Ist das Deine Ehre? War das Dein Wort u. Deine Zuverlässigkeit? Außerdem würde ich Dich über Deine kindische Schwazhaftigkeit [!] an Emilie zur Rede stellen. Wenn Wilhelm nicht ein Ehrenmann wäre, so wüßte heut Dein Vater u. Deine Mutter, was Du mir mit solchem Geheimniß u.

unter soviel Thränen erzählt hast! Ich würde Dich, wie gesagt, […] zur Rede stellen [...] Aber ehe Du Dein Ehrenwort gelöst hast, wirst Du überhaupt nie ein anderes Wort von mir hören, als dies einzige u. letzte Wort der Mahnung. Bis Du es gelöst hast, existierst Du nicht für mich. | FL"..

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