Maler und Graphiker (1874-1951). Eigenhändiger Brief in grüner Tinte mit Unterschrift und zwei Federzeichnungen (Ortschaft in den Bergen und Selbstporträt lesend mit Pfeife). Wien. 4to. 1 p.
$ 2,914 / 2.500 €
(103024)
An eine Dame. "Liebe gnädige Frau! - Hier die Ramsau bei Schladming i. d. Steiermark. Gestern kam Grete Scheider von ihrem Urlaub zurück, froh und erholt. Durch sie erfuhr ich von Ihnen und daß wir Ihren Besuch hier leider versäumt haben. Hoffentlich sind Sie ganz wieder hergestellt. Ich habe viel gemalt und auch meine Schwester, und jetzt geht es hier weiter. - Es hat uns sehr leid getan, daß wir Sie nicht sehen konnten. Herzlichst das Allerbeste und Grüsse, erg[ebenst] O. Laske. [Zusatz über dem Text:] Entschuldigen Sie die vielen Kleckser, Ich habe Viecher daraus gemacht. - ". - Faltspuren, Zensurstempel.
Maler und Graphiker (1874-1951). Eigenh. Brief mit Federzeichnung und Unterschrift. Wien. 4to. 1 p. Mehrf. gefaltet und mit Randlochung. .
$ 4,079 / 3.500 €
(81283)
An den Schauspieler Hermann Thimig. „Ich habe mit in der letzten Aufführung - Hauptmann von Kö. - recht sehr gefreut, und will Ihnen auch von mir (meine) Bewunderung sagen. Niemand sonst, nur Sie konnten diesen Feldwebel darstellen, wie er seine Entäuschung wegen mißglückten Avancement verkneift […]“. Die Federzeichnung (ca. 10 x 19 cm.) zeigt den Maler an der Staffelei und hinter sich eine tanzende Grazie.
Maler und Graphiker (1874-1951). Eigenh. Brief mit U. und einer halbseitigen Handzeichnung. O. O. 1 S. 4to.
$ 4,079 / 3.500 €
(91418/BN60504)
An den Kunsthistoriker Gustav Künstler: "Dank für den herrlichen Nachtrag zu Robinson. Es war ein sehr angenehmes Ding. Ich bin überhaupt immer sehr für Nachträge [...]". Daniel Defoes "Robinson Crusoe" - "nach der Originalausgabe neu erzählt von Ulrich Keyn" - war 1946 im Berglandverlag erschienen; die Illustrationen dazu stammten von Oskar Laske. - Mit Laskes rotem Signaturstempel (Vögelchen im Quadrat); verso kleine Spuren von alter Montage. Beiliegend ein zwei eh. Briefkarten von Laskes Witwe Viktoria (Vita) zur Schenkung des Briefes an Dorothea Blaha, die mit Künstler zusammen im Wiener Kunstverlag Anton Schroll gearbeitet hatte.
Maler und Graphiker (1874-1951). Eigenh. Brief mit U. ("O.") und einer mehr als halbseitigen ankolorierten Handzeichnung. O. O. 2 SS. 8vo.
$ 4,079 / 3.500 €
(91419/BN60505)
An einen Freund: "Ich komme heut mit einer Bitte. Wir haben noch immer jeden Dienstag abend die Dir bekannten Zusammenkünfte - von Bekannten und Unbekannten. Nun war unlängst der Redakteur Dr. Eigl mit dabei, der hat nun die Idee, diese Gespräche festzuhalten und als ein Büchl zu verlegen. Roretz, Brechler, Fabricius, Dr. Rathe würden so kleine Beiträge dazu geben. Nun wäre es in erster Linie fein, wenn Du so ein paar Zeilen (nur falls es Dir nicht unangenehm) dazu tun würdest. Ganz nach Deinem Belieben.
Lieber eher ernst als humoristisch weil meine Gäste, die bei Führungen viel diese sogen. Tagebücher ansehen, ohnehin mich eher als einen Kasperl als einen ernsten Maler ansehen. Ich bin gar nicht gekränkt, wenn Du es nicht machst. Ich arbeite an dem Ölbild Harpyien, Erinnyen, Grazien etc. diesem raufenden griech. mythol. Gesindel [...]". Zur Unterschrift ein karikierendes Selbstportrait mit Pfeife..



