Heinrich Lammasch

Lammasch, Heinrich

Politiker (1853–1920). Eigenh. Postkarte mit U. („Lammasch“). Bern. 1 S. Qu.-8vo.
$ 296 / 250 € (19641)

Heinrich Lammasch (1853–1920), Politiker. E. Postkarte mit U. („Lammasch“). Bern, 1. Mai 1919. 1 S. Qu.-8°. Mit e. Adresse. – An den Schriftsteller und Journalisten Leopold Katscher (1853–1939) mit der Mitteilung der Adressen zweier Herrn, Dr. Dumba und Rechnungsrat Arthur Müller, – „ich werde an letzteren schreiben u. ihm die Sache empfehlen [...]“. – Lammasch nahm als Berater der österreichisch-ungarischen Delegationen an der Ersten (1899) und Zweiten (1907) Haager Friedenskonferenz teil und wurde 1900 Mitglied des Ständigen Internationalen Schiedsgerichtshofs in Den Haag.

Von 1899 bis 1917 gehörte er als Mitglied der Mittelpartei dem Herrenhaus an und plädierte für einen Umbau der Donaumonarchie in einen Staatenbund. Schon vor 1914 Gegner eines deutsch-österreichischen Bündnisses, trat er nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs für einen Verständigungsfrieden ein. 1918 von Kaiser Karl I. zum letzten Ministerpräsidenten der Donaumonarchie ernannt, war Lammasch nur 17 Tage bis zur Abdankung des Kaisers am 11. November 1918 im Amt. – Papierbedingt etwas gebräunt und mit zwei alten Montagestreifen an den vertikalen Rändern; mit gedr. Briefkopf der Pension Frey in Bern..


Lammasch, Heinrich

Politiker (1853-1920). Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D. 2 SS. Qu.-8vo (114:90 mm).
$ 296 / 250 € (940882/BN940882)

Dankt einem Kollegen für die Zusendung eines Jahresberichtes. - Lammasch nahm als Berater der österreichisch-ungarischen Delegationen an der Ersten (1899) und Zweiten (1907) Haager Friedenskonferenz teil und wurde 1900 Mitglied des Ständigen Internationalen Schiedsgerichtshofs in Den Haag. Von 1899 bis 1917 gehörte er als Mitglied der Mittelpartei dem Herrenhaus an und plädierte für einen Umbau der Donaumonarchie in einen Staatenbund. Schon vor 1914 Gegner eines deutsch-österreichischen Bündnisses, trat er nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs für einen Verständigungsfrieden ein.

1918 von Kaiser Karl I. zum letzten Ministerpräsidenten der Donaumonarchie ernannt, war Lammasch nur 17 Tage bis zur Abdankung des Kaisers am 11.11.1918 im Amt..

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Lammasch, Heinrich

Politiker (1853-1920). Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D. 2 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 296 / 250 € (943504/BN943504)

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Zu meinem lebhaften Bedauern bin ich eben jetzt durch den Abschluß der Strafgesetzarbeiten so sehr in Anspruch genommen, daß ich Mittwoch der freundlichen Einladung nicht folgen kann [...]". - Heinrich Lammasch nahm als Berater der österreichisch-ungarischen Delegationen an der Ersten (1899) und Zweiten (1907) Haager Friedenskonferenz teil und wurde 1900 Mitglied des Ständigen Internationalen Schiedsgerichtshofs in Den Haag. Von 1899 bis 1917 gehörte er als Mitglied der Mittelpartei dem Herrenhaus an und plädierte für einen Umbau der Donaumonarchie in einen Staatenbund.

Schon vor 1914 Gegner eines deutsch-österreichischen Bündnisses, trat er nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs für einen Verständigungsfrieden ein. 1918 von Kaiser Karl I. zum letzten Ministerpräsidenten der Donaumonarchie ernannt, war Lammasch nur 17 Tage bis zur Abdankung des Kaisers am 11.11.1918 im Amt..

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