Franz Lachner

Lachner, Franz

Komponist (1803-1890). Eigenh. Brief mit U. München. 1¾ SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief).
$ 1,992 / 1.800 € (33981/BN29654)

An den Sänger Ludwig Cramolini (1805-1884) in Stettin: "Ich beeile mich Deinen lieben Brief, den ich mit wärmster Theilnahme durchlese, umgehend zu beantworten. Leider ist in Deiner Angelegenheit für den Augenblick nichts zu thun, da weder S. M. der König noch unser Intendant gegenwärtig hier sind! Ich werde aber heute noch an den Intendanten schreiben, der sich gegenwärtig in Leipzig aufhält, und ihm die Berücksichtigung Deines Wunsches auf das Angelegentlichste ans Herz legen. Daß sich unserem gemeinsamen Wunsche bedeutende Schwierigkeiten entgegen stellen, kann ich nicht leugnen; die Fächer der Tenoristen sind besetzt und S.

M. der König werden noch nicht vergessen haben, daß Du ein früheres, abgeschlossenes Engagement zurückgewiesen oder vielmehr nicht angetreten hast! Indeß werde ich alles aufbieten, die Realisierung unserer gemeinschaftlichen Interessen zu erreichen, da ich mich unendlich freuen würde Dich wieder zu sehen und recht Vieles von der guten alten Zeit plaudern zu können. Sehr angenehm wird es mir seyn, wenn Du mir das besprochene Opernbuch schicken willst! Sagt es meiner Individualität zu, so werde ich mich wohl mit dem Dichter vereinigen können [...]". - Franz Lachner war seit 1823 in Wien. 1827 wurde er Vizekapellmeister, 1828 Erster Kapellmeister am Kärntnertortheater; von 1836 bis 1865 war er Hofkapellmeister an der Münchner Hofoper und Leiter der Musikalischen Akademie. - Bl. 2 mit kleinem Ausriß durch Siegelbruch. - Selten..

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Lachner, Franz

Komponist (1803-1890). Eigenh. Brief mit U. W[ien]. 1 S. 8vo.
$ 553 / 500 € (935602/BN935602)

An seinen Kollegen, den Komponisten Julius Rietz (1812-77): "Mit Freude ergreife ich heute die Feder, um Ihnen mit wenig Worten die Notiz zukommen zu lassen, daß wir gestern Abend Ihre treffliche Sinfonie unter großer Anerkennung zur Aufführung brachten. Der Umstand, daß der Eifer der Ausübenden mit jeder Probe wuchs, gewährte mir als Director die größte Satisfaction, und gegenüber von durchbildeten erfahrenen Künstlern ist er auch das unzweideutigste Lob der guten Sache, um welche Sie sich fort und fort so große Verdienste sammeln […]".

- Franz Lachner lebte als Musiker, Organist und Musiklehrer in München und seit 1823 in Wien, wo er mit Franz Schubert und Moritz von Schwind Freundschaft schloß. 1827 wurde Lachner Vizekapellmeister, 1828 Erster Kapellmeister am Kärntnertortheater. Von 1836 bis 1865 war er Hofkapellmeister an der Hofoper und Leiter der Musikalischen Akademie..

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Lachner, Franz

Komponist (1803-1890). Eigenh. Musikzitat mit U. München. 1 S. 65:220 mm.
$ 553 / 500 € (935603/BN935603)

Zwei Notenzeilen. - Franz Lachner lebte als Musiker, Organist und Musiklehrer in München und seit 1823 in Wien, wo er mit Franz Schubert und Moritz von Schwind Freundschaft schloß. 1827 wurde Lachner Vizekapellmeister, 1828 Erster Kapellmeister am Kärntnertortheater. Von 1836 bis 1865 war er Hofkapellmeister an der Hofoper und Leiter der Musikalischen Akademie.

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Lachner, Franz

E. Brief mit U.
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Franz Lachner (1803–1890), Komponist. E. Brief mit U. München, 30. Juli 1842. 1 S. Qu.-4°. – An einen namentlich nicht genannten Adressaten: „Da ich längere Zeit vergebens auf die Einsendung Ihrer Manuscripte gewartet, so habe ich [mich] vor 8 bis 10 Tagen zur Annahme und Composition einer Oper entschlossen. Indem ich schon bedaure von Ihrem geschätzten Anbieten keinen Gebrauch machen zu können nebst meinem besten Danke zurück [...]“. – Musiker wie seine Brüder Ignaz und Franz, erlernte Franz Lachner von seinem Vater das Orgel- und Klavierspiel, lebte nach dessen Tod (1822) als Musiker, Organist und Musiklehrer in München und seit 1823 in Wien, wo er mit Franz Schubert und Moritz von Schwind Freundschaft schloß. 1827 wurde er Vizekapellmeister, 1828 Erster Kapellmeister am Kärntnertortheater; von 1836 bis 1865 war Lachner Hofkapellmeister an der Hofoper und Leiter der Musikalischen Akademie. „Seiner erzieherischen Arbeit war es zu verdanken, daß das Münchner Opernorchester 1865 Richard Wagners ‚Tristan und Isolde’ spieltechnisch gewachsen war. Lachners Kompositionen (u. a. vier Opern, acht Symphonien, Konzerte, acht Orchestersuiten, Kammermusik, Kirchenwerke und Lieder) sind von Beethoven, Schubert, Louis Spohr und Mendelssohn Bartholdy beeinflußt. Seinen größten Erfolg erzielte er mit seiner Oper ‚Catarina Cornaro’ (1841)“ (DBE). – Stellenweise gering fleckig.