Leopold Kuttner

Kuttner, Leopold

Mediziner (1866–1931). Eigenh. Briefkarte mit U. Berlin. 2 SS. Qu.-8vo.
$ 95 / 80 € (11503)

Leopold Kuttner (1866–1931), Mediziner. E. Briefkarte mit U. Berlin, 1. März 1907. 2 Seiten Qu.-8°. – An einen Sanitätsrat: „Bei Ihrer Frau Schwägerin finde ich allgemeine Splanchnoptose, an der besonders die rechte Niere u. der Magen betheiligt sind. Der rechte Leberlappen ist ein wenig ausgezogen, unterhalb des Leberrandes fühlt man neben der rechten Niere die Gallenblase circa walnußgroß. Es handelt sich meiner Auffassung nach um einen Krampf, der von der Gallenblase ausgegangen u.

voraussichtlich durch das Vorhandensein eines Gallensteines bedingt worden ist. Ich habe der Patientin Diätvorschriften gegeben, ein Pulver verordnet, Ruhe u. für die nächsten 8–10 Tage Leinsamenumschläge angerathen [...]“. – Leopold Kuttner war ärztlicher Direktor des Rudolf Virchow-Krankenhauses in Berlin und Vorsitzender des Vereins der Chefärzte an den städtischen Kranken- und Heilanstalten Großberlins. Sein Arbeitsgebiet erstreckte sich vorwiegend über die Pathologie und Therapie innerer Krankheiten. – Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (geringe Buchstabenberührung)..

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Kuttner, Leopold

Internist (1866-1931). Eigenh. Briefkarte mit U. Berlin. 2 SS. Qu.-kl.-8vo.
$ 95 / 80 € (15432)

Leopold Kuttner (1866-1931), Internist. E. Briefkarte mit U. Berlin, 21. Mai 1905. Qu.-Kl.-8°. 2 Seiten. An einen Kollegen: "[...] Frau [...] leidet an Cholelithiasis und hat im letzten Winter wiederholt Luftröhrenkatarrh und Pneumonie überstanden. Das Gallensteinleiden befindet sich seit Monaten im Stadium der Latenz, doch habe ich, um vorzubeugen, eine leichte Karlsbader Trinkkur empfohlen, Vielleicht kann die Pat. gleichzeitig Bäder mit Moorumschlägen nehmen [...]".

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