Adolf Kußmaul

Kußmaul, Adolf

Mediziner (1822–1902). Visitenkarte mit einigen eigenh. Zeilen. Wohl Heidelberg. 1 S. Visitkartenformat.
$ 329 / 280 € (18132)

Adolf Kußmaul (1822–1902), Mediziner. Visitenkarte mit einigen e. Zeilen. Wohl Heidelberg, 22. Februar 1893. 1 S. Visitkartenformat. – An einen namentlich nicht genannten Adressaten „mit herzlichem Danke für den liebenswürdigen Brief und das allerliebste Bäumchen [...]“. – Adolf Kußmaul promovierte in Würzburg über „Untersuchungen über den Einfluß, welchen die Blutströmung auf die Bewegungen der Iris und andere Teile des Kopfes ausübt“, habilitierte sich kurz darauf in Heidelberg und wurde Professor der Inneren Medizin in Erlangen, Freiburg i.

B. und schließlich in Straßburg. Die 1874 von ihm beobachtete „große Atmung“ bei Diabetes wurde später nach ihm „Kußmaulsche Atmung“ genannt. Als vielseitiger Wissenschaftler befaßte er sich mit verschiedenen Teilbereichen der Medizin und war darüber hinaus literarisch tätig (u. a. „Jugenderinnerungen eines alten Arztes“, 1899). Mit Ludwig Eichrodt gemeinsam „schrieb er satirische Gedichte um den schwäbischen Schulmeister Gottlieb Biedermaier, die als ‚Buch Biedermaier’ in Gedichte in allerlei Humoren (1853) erschienen und den späteren Epochenbegriff ‚Biedermeier’ schufen“ (DBE)..

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Kußmaul, Adolf

Mediziner (1822–1902). Eigenh. Brief mit U. Köln. 3¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
$ 471 / 400 € (25487)

Adolf Kußmaul (1822–1902), Mediziner. E. Brief mit U. Köln, 24. Januar 1891. 3¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. – An einen namentlich nicht genannten Adressaten: „Ich hätte die Fahrt heute Mittag von hier aus über Frankfurt gemacht, aber das Umsteigen in Mainz ist nicht sicher und ich käme für einen ‚Gelegenheitsbesuch’ dem Fürsten doch gar zu spät in’s Haus. Es würde ja später als 6 werden. Somit muß ich die Fahrt von Heidelberg aus machen, vielleicht schon morgen, wenn ich nicht zu sehr von der Fahrt hieher mitgenommen sein werde [...] Sie sollten doch der Fürstin sagen, daß ich mich in einiger Verlegenheit befinde, natürlich nicht der Rechnung halber, sondern weil ich fürchte, dem Fürsten nicht mehr genehm zu sein [...]“.

– Adolf Kußmaul promovierte in Würzburg über „Untersuchungen über den Einfluß, welchen die Blutströmung auf die Bewegungen der Iris und andere Teile des Kopfes ausübt“, habilitierte sich kurz darauf in Heidelberg und wurde Professor der Inneren Medizin in Erlangen, Freiburg i. B. und schließlich in Straßburg. Die 1874 von ihm beobachtete „große Atmung“ bei Diabetes wurde später nach ihm „Kußmaulsche Atmung“ genannt. Als vielseitiger Wissenschaftler befaßte er sich mit verschiedenen Teilbereichen der Medizin und war darüber hinaus literarisch tätig (u. a. „Jugenderinnerungen eines alten Arztes“, 1899). Mit Ludwig Eichrodt gemeinsam „schrieb er satirische Gedichte um den schwäbischen Schulmeister Gottlieb Biedermaier, die als ‚Buch Biedermaier’ in ‚Gedichte in allerlei Humoren’ (1853) erschienen und den späteren Epochenbegriff ‚Biedermeier’ schufen“ (DBE). – Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der „Actiengesellschaft Hôtel du Nord“..

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Kußmaul, Adolf

Mediziner (1822-1902). Eigenh. Brief mit U. ("Kussmaul"). Freiburg i. B. 3 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
$ 1,882 / 1.600 € (33223/BN28129)

An den Physiker Wilhelm von Beetz (1822-1886): "Lieber Freund! Nur um Sie nicht warten zu lassen, schreibe ich Ihnen sogleich, obwohl ich noch nicht erfahren konnte, was unser Sphygmagraph kostete, da unser Verwalter, der die Rechnung vor 7-8 J. bezahlte, heute nicht zur Hand war [...] Es ist nur für wissenschaftliche Zwecke und die Kliniken von Bedeutung. Sie werden Felix noch so viele Instrumente kaufen müssen, wenn Sie ihn tüchtig für die Praxis ausrüsten [...] Nun gehts mir aber wie dem Thier zwischen den Heubündeln.

Soll ich den großen oder kleinen Apparat kaufen? Ich weiß nicht, ob der kleine für genauere Zu[c]kerbestimmungen bei diabetischem Harn ausreicht, dann würde es mir der Billigkeit wegen am besten conveniren [...] Lieber Beetz! mit dem fürchterlichen Gedanken, daß meine Frau demnächst Großmutter werden wird, während ich mich noch so jung fühle, schließe ich [...]". - Adolf Kußmaul promovierte in Würzburg über "Untersuchungen über den Einfluß, welchen die Blutströmung auf die Bewegungen der Iris und andere Teile des Kopfes ausübt", habilitierte sich kurz darauf in Heidelberg und wurde Professor der Inneren Medizin in Erlangen, Freiburg i. B. und schließlich in Straßburg. Die 1874 von ihm beobachtete "große Atmung" bei Diabetes wurde später nach ihm "Kußmaulsche Atmung" genannt. Als vielseitiger Wissenschaftler befaßte er sich mit verschiedenen Teilbereichen der Medizin und war darüber hinaus literarisch tätig (u. a. "Jugenderinnerungen eines alten Arztes", 1899). Mit Ludwig Eichrodt gemeinsam "schrieb er satirische Gedichte um den schwäbischen Schulmeister Gottlieb Biedermaier, die als 'Buch Biedermaier' in 'Gedichte in allerlei Humoren' (1853) erschienen und den späteren Epochenbegriff 'Biedermeier' schufen" (DBE). - Gering fleckig und mit einem kleinen Einriß im unteren Mittelfalz..

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Kussmaul, Adolf

Mediziner (1822-1902). Eigenh. Brief mit U. ("Kussmaul"). Wohl Straßburg. 1 S. 8vo.
$ 529 / 450 € (936314/BN936314)

An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Dank "für Deine schöne Erinnerung an unseren lieben Breisgau" und mit "besten Glückwünschen zum neuen Jahr". - Adolf Kußmaul promovierte in Würzburg über "Untersuchungen über den Einfluß, welchen die Blutströmung auf die Bewegungen der Iris und andere Teile des Kopfes ausübt", habilitierte sich kurz darauf in Heidelberg und wurde Professor der Inneren Medizin in Erlangen, Freiburg i. B. und schließlich in Straßburg. Die 1874 von ihm beobachtete "große Atmung" bei Diabetes wurde später nach ihm "Kußmaulsche Atmung" genannt.

Als vielseitiger Wissenschaftler befaßte er sich mit verschiedenen Teilbereichen der Medizin und war darüber hinaus literarisch tätig (u. a. "Jugenderinnerungen eines alten Arztes", 1899). Mit Ludwig Eichrodt gemeinsam "schrieb er satirische Gedichte um den schwäbischen Schulmeister Gottlieb Biedermaier, die als 'Buch Biedermaier' in 'Gedichte in allerlei Humoren' (1853) erschienen und den späteren Epochenbegriff 'Biedermeier' schufen" (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf..

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Kussmaul, Adolf

Mediziner (1822-1902). Eigenh. Brief mit U. ("Kussmaul"). Wohl Straßburg. 2¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 1,412 / 1.200 € (936315/BN936315)

An einen namentlich nicht genannten Adressaten über die letzte Bootsfahrt seines Sohnes Eduard: "Am Montag wollte er zu uns zurückkehren. Im April wollte ich mit ihm nach Stettin reisen, um ihn dort der kaiserl. Schiffswerfte anzuvertrauen. Ein unüberwindlicher, dämonischer Zug und Trieb hatte ihn stets zum Wasser geführt und beherrscht. Er sollte uns nicht mehr sehen. Mit einem Grönländerkahn hatte der Verwegene über den Rhein gese[t]zt [...] und bei dem Hochwasser überschwemmten Damme schlug der Kahn um, er fand festen Boden unter den Füßen.

Hätte er ausgeharrt, bis 3 Freunde im nahen Segelboot ihn erreicht haben würden [...] Aber mit vermessnem Muthe stieg er nochmals in den kleinen Kahn, nochmals schlug derselbe um und jetzt versank er in dem Strom um nicht mehr aufzutauchen. Bis zur Stunde ist seine Leiche noch nicht gefunden. 25 Jahre Sorgen um den einzigen Sohn liegen in dem Fluthen begraben [...]". - Adolf Kussmaul promovierte in Würzburg über "Untersuchungen über den Einfluß, welchen die Blutströmung auf die Bewegungen der Iris und andere Teile des Kopfes ausübt", habilitierte sich kurz darauf in Heidelberg und wurde Professor der Inneren Medizin in Erlangen, Freiburg i. B. und schließlich in Straßburg. Die 1874 von ihm beobachtete "große Atmung" bei Diabetes wurde später nach ihm "Kußmaulsche Atmung" genannt. Als vielseitiger Wissenschaftler befaßte er sich mit verschiedenen Teilbereichen der Medizin und war darüber hinaus literarisch tätig (u. a. "Jugenderinnerungen eines alten Arztes", 1899). Mit Ludwig Eichrodt gemeinsam "schrieb er satirische Gedichte um den schwäbischen Schulmeister Gottlieb Biedermaier, die als 'Buch Biedermaier' in 'Gedichte in allerlei Humoren' (1853) erschienen und den späteren Epochenbegriff 'Biedermeier' schufen" (DBE)..

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Kußmaul, Adolf

Mediziner (1822-1902). Eigenh. Albumblatt mit U. Heidelberg. ½ S. Kl.-4to.
$ 212 / 180 € (72712/BN46722)

"Widmung | Was ich einst hab' unterlassen, | Will ich in den Spruch jetzt fassen: | An der Dreisam und der Elbe | Unser Herr Gott ist derselbe". - Adolf Kußmaul promovierte in Würzburg über "Untersuchungen über den Einfluß, welchen die Blutströmung auf die Bewegungen der Iris und andere Teile des Kopfes ausübt", habilitierte sich kurz darauf in Heidelberg und wurde Professor der Inneren Medizin in Erlangen, Freiburg i. B. und schließlich in Straßburg. Die 1874 von ihm beobachtete "große Atmung" bei Diabetes wurde später nach ihm "Kußmaulsche Atmung" genannt.

Als vielseitiger Wissenschaftler befaßte er sich mit verschiedenen Teilbereichen der Medizin und war darüber hinaus literarisch tätig (u. a. "Jugenderinnerungen eines alten Arztes", 1899). Mit Ludwig Eichrodt gemeinsam "schrieb er satirische Gedichte um den schwäbischen Schulmeister Gottlieb Biedermaier, die als 'Buch Biedermaier' in 'Gedichte in allerlei Humoren' (1853) erschienen und den späteren Epochenbegriff 'Biedermeier' schufen" (DBE). - Mit kleinen Randläsuren..

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Kußmaul, Adolf

Mediziner (1822-1902). Eigenh. Visitenkarte mit U. O. O. u. D. 1 S. Visitkartenformat.
$ 176 / 150 € (76268/BN48990)

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Es wird mir grosse Freude machen, Sie morgen frühe [!] 11½ Uhr bei mir zu sehen". - Mit kleinen Montagespuren.

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