Selma Kurz

Kurz, Selma

österreichische Opernsängerin (1874-1933). Portraitpostkarte mit eigenh. Zusatz und faksimilierter Unterschrift. Wien. 135 : 90 mm.
$ 0 / 80 € (62746)

Rollenportrait in ganzer Figur. - In Biala in eine arme jüdische Familie geboren, wurde Selma Kurz mit 16 Jahren, protegiert vom Fürsten Nikolaus Esterházy, zum Gesangsstudium zu Johannes Ress nach Wien geschickt. In Paris studierte sie bei Mathilde Marchesi und Jean de Reszke. 1895 kam sie an das Hamburger Theater (Debüt in Mignon), ging aber schon 1896 an die Frankfurter Oper, wo sie als Antrittsrolle die Elisabeth im Tannhäuser und auch die Carmen sang. Am 18. August 1899 wurde Kurz von Gustav Mahler an die Wiener Hofoper engagiert, wo sie bis 1929 wirkte.

Mahler verliebte sich in Selma Kurz und die beiden hatten im Frühling 1900 eine kurze Beziehung. Mitgliedern der Hofoper war es damals nicht gestattet, untereinander zu heiraten, und somit entschied sich Kurz für ihre Karriere. 1899 sang sie in der Erstaufführung von Tschaikowskis Jolanthe, 1900 wirkte sie an der Wiederentdeckung von Così fan tutte mit und in der Uraufführung von Alexander Zemlinskys Es war einmal ... . Sie sang 1904 bis 1907 und 1924 im Londoner Royal Opera House Covent Garden. Sie sang 1907 in der Wiener Erstaufführung von Madama Butterfly. Kurz war die erste Zerbinetta in Richard Strauss’ Neufassung der Ariadne auf Naxos. Sie reiste 1921 nach New York und trat im Folgejahr in Salzburg auf. Sie hatte Auftritte in Budapest, Prag, Warschau, Paris und auch in Kairo und an vielen anderen Opernhäusern. 1910 heiratete Selma Kurz den Wiener Gynäkologen Josef von Halban. Aus dieser Ehe stammen zwei Kinder: die Tochter Désirée (‚Dési‘, geboren 1912) und der Sohn George (1915–1998). Dési wurde Konzertsopranistin und die Ehefrau des niederländischen Kunsthändlers Jacques Goudstikker. Selma Halban-Kurz verstarb 1933 in Wien und wurde auf dem Wiener Zentralfriedhof (Gruppe 14C, Nummer 8) in einem Ehrengrab beigesetzt. Die Grabfigur des Grabmals für Selma Halban-Kurz, ein Werk des Bildhauers Fritz Wotruba, löste 1934 eine Auseinandersetzung um die halbnackte liegende Statue aus. 1983 wurde die Halban-Kurz-Straße in Wien-Liesing nach der Sängerin benannt..

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Kurz, Selma

österreichische Opernsängerin (1874-1933). Portraitpostkarte mit eigenh. Unterschrift. Wien. 130 : 85 mm.
$ 0 / 180 € (62794)

Hübsches Rollenportrait in 3/4-Figur. - Postgelaufen.

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Kurz, Selma

österreichische Opernsängerin (1874-1933). Portraitpostkarte mit eigenh. Unterschrift. o. O. u. D. 130 : 85 mm.
$ 0 / 160 € (62795)

Brustbild im oval.

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Kurz, Selma

Koloratursopranistin (1874-1933). Albumblatt mit eigenh. U. Wien. 1 S. Qu.-8vo.
$ 0 / 80 € (32247/BN23232)

Selma Kurz wurde 1899 von Gustav Mahler, mit dem sie auch eine nicht glücklich endende Liaison verband, an die Wiener Hofoper geholt, wo sie bis 1929 wirkte. Von 1904 bis 1907 und 1924 sang sie im Londoner Covent Garden. Sie war die erste Zerbinetta in Strauss' "Ariadne auf Naxos".

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Kurz, Selma

Koloratursopranistin (1874-1933). Postkarte mit eigenh. U. O. O. u. D. 1 S. 8vo.
$ 0 / 80 € (939001/BN939001)

Die Unterschrift auf der Bildseite. - Selma Kurz wurde 1899 von Gustav Mahler, mit dem sie auch eine nicht glücklich endende Liaison verband, an die Wiener Hofoper geholt, wo sie bis 1929 wirkte. Von 1904 bis 1907 und 1924 sang sie im Londoner Covent Garden. Sie war die erste Zerbinetta in Strauss' "Ariadne auf Naxos".

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Kurz, Selma

Koloratursopranistin (1874-1933). Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D. 8vo. Mit Adresse verso.
$ 0 / 90 € (939002/BN939002)

An Richard Stern in Wien, die Unterschrift auf der Bildseite. - Selma Kurz wurde 1899 von Gustav Mahler, mit dem sie auch eine nicht glücklich endende Liaison verband, an die Wiener Hofoper geholt, wo sie bis 1929 wirkte. Von 1904 bis 1907 und 1924 sang sie im Londoner Covent Garden. Sie war die erste Zerbinetta in Strauss' "Ariadne auf Naxos".

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Kurz, Selma

Koloratursopranistin (1874-1933). Eigenh. Brief mit U. Wien. 2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo.
$ 0 / 90 € (939003/BN939003)

An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Herzlichen Dank für Ihre freundliche Einladung, welcher ich mit vielem Vergnügen Folge leisten werde und nicht wahr, Sie nehmen mir's nicht übel, wenn ich etwas früher fort gehe, weil ich Samstag Faust habe […]". - Selma Kurz wurde 1899 von Gustav Mahler, mit dem sie auch eine nicht glücklich endende Liaison verband, an die Wiener Hofoper geholt, wo sie bis 1929 wirkte. Von 1904 bis 1907 und 1924 sang sie im Londoner Covent Garden. Sie war die erste Zerbinetta in Strauss' "Ariadne auf Naxos". - Auf Briefpapier mit gedr. Adresse im Briefkopf.

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Kurz, Selma

Koloratursopranistin (1874-1933). Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D. ("Freitag"). 2 ½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo.
$ 0 / 120 € (939004/BN939004)

An eine namentlich nicht genannte Frau Direktor: "Verzeihen Sie meine späte Absage. Ich habe solange damit gezögert weil ich immer noch gehofft habe, es möglich zu machen. Es geht aber leider nicht weil ich Montag früh eine sehr schwere Probe zum Barbier habe und in Folge dessen den Abend vorher nicht ausgehen kann […]". - Selma Kurz wurde 1899 von Gustav Mahler, mit dem sie auch eine nicht glücklich endende Liaison verband, an die Wiener Hofoper geholt, wo sie bis 1929 wirkte. Von 1904 bis 1907 und 1924 sang sie im Londoner Covent Garden. Sie war die erste Zerbinetta in Strauss' "Ariadne auf Naxos".

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Kurz, Selma

Koloratursopranistin (1874-1933). Eigenh. Brief mit U. Wien. 3 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo.
$ 0 / 130 € (939005/BN939005)

An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Wie schrecklich leid thut es mir, Ihrer so liebenswürdigen Einladung heute nicht Folge leisten zu können. Bin soeben todtmüde von Brünn angekommen. Um 10 Uhr musste ich schon bei der Figaro Probe sein die mir ein Tag vor meiner Abreise angesagt wurde und musste ich in Folge dessen mit dem 6/35 er Zug in der Früh fortreisen. Habe gar nicht geschlafen und daher so müde. Nicht wahr, verehrteste gnädige Frau, Sie nehmen mir meine späte Absage nicht übel, schließlich komme ich ja zu kurz […]".

- Selma Kurz wurde 1899 von Gustav Mahler, mit dem sie auch eine nicht glücklich endende Liaison verband, an die Wiener Hofoper geholt, wo sie bis 1929 wirkte. Von 1904 bis 1907 und 1924 sang sie im Londoner Covent Garden. Sie war die erste Zerbinetta in Strauss' "Ariadne auf Naxos". - Auf Briefpapier mit gepr. Adresse und Monogramm im Briefkopf..

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