Hermann Küttner

Küttner, Hermann

Chirurg (1870-1932). Eigenh. Briefkarte mit U. Berlin. 1 S. Qu.-12mo.
$ 72 / 60 € (7643)

Hermann Küttner (1870-1932), Chirurg. E. Briefkarte m. U., Berlin, 24. Juli o. J., 1 Seite quer-12°. An einen Kollegen, bei dem er sich für die Zusendung eines Buches dankt. – Küttner blieb nach der Promotion 1894 („Über die resectio tibiocalcanea nach Bruns“) an der Univ. Tübingen und habilitierte sich dort 1897 für Chirurgie („Über die Bedeutung der Röntgenstrahlen für die Kriegschirurgie“). Er leitete Lazarette im Griechisch-Türkischen Krieg 1897, im Burenkrieg 1899/1900 und während des Boxer-Austandes 1900/01.

Seit 1900 a.o.Prof., ging er 1904 an die Univ. Marburg und wurde 1906 Ordinarius. 1907 übernahm er den chirurgischen Lehrstuhl der Univ. Breslau, den er bis an sein Lebensende innehatte. Er verbesserte die Kriegschirurgie, arbeitete zur Traumatologie und zur plastischen Chirurgie und entwickelte mehrere nach ihm benannte Operationsverfahren, darunter eine neue Methode zur Freilegung des Aortenbogens. Darüber hinaus stammen anatomische und pathologische Beschreibungen aus dem Bereich des Hirn- und Gesichtsschädels sowie des Halses von ihm. Küttner gab chirurgische Periodika und Lehrbücher heraus und schrieb u.a. „Kriegschirurgische Erfahrungen im Südafrikanischen Kriege“ (1900)..

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