Alfred Kubin

Kubin, Alfred

Zeichner und Schriftsteller (1877-1959). Autograph letter signed. Zwickfeldt. 4to. 2 SS. Eng beschrieben.
$ 1,354 / 1.200 € (48534)

Fine letter to German writer Werner Deubel, who had sent him his book „Götter in Wolken“, and mentioning ,Gräfin Reventlow’, Ludwig Klages and Alfred Schuler.

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Kubin, Alfred

Zeichner und Schriftsteller (1877-1959). Autograph letter signed. Zwickfeldt. 8vo. 2 SS.
$ 959 / 850 € (48542)

To art historian Paul Ferdinand Schmidt (1878-1955), former director of the Dresden City Art Gallery who was preparing an article on Kubin.

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Kubin, Alfred

Graphiker und Schriftsteller (1877-1959). Autograph letter signed. O. O. u. D. [1942]. 1½ SS. 4to.
$ 451 / 400 € (31343/BN11610)

In the shaky handwriting of his old age, to his friend Hofmann with a view to the celebration of his 65th birthday. - Some ink wipers due to wetness.

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Kubin, Alfred

Graphiker und Schriftsteller (1877-1959). ALS. Bad Ischl. 2 SS. 8vo.
$ 429 / 380 € (31344/BN11611)

In the shaky handwriting of his old age, to an unnamed friend: "Leider häufen sich die Bitten zu Illustrationen von jungen Dichtern [...]".

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Kubin, Alfred

Graphiker und Schriftsteller (1877-1959). Eigenh. Brief mit U. Wohl Zwickledt. 1 S. 4to.
$ 395 / 350 € (31345/BN11612)

In stark zittriger Altersschrift verfaßtes Schreiben an einen namentlich nicht genannten Freund.

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Kubin, Alfred

Graphiker und Schriftsteller (1877-1959). Autograph letter signed. Zwickledt. 2 SS. Gr.-4to. Mit eh. adr. Kuvert.
$ 1,072 / 950 € (48328/BN30760)

To the German painter, writer and composer Karl Georg Hemmerich about his illustrations to one of E. T. A. Hoffmann's books (probably "Die Serapionsbrüder"), and about Hemmerich's competence in drawing and composing. - Slight traces of folding.

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Kubin, Alfred

Graphiker und Schriftsteller (1877-1959). Autograph letter signed ("Kubin"). Zwickledt. 1 S. Gr.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert.
$ 1,072 / 950 € (48342/BN30775)

To the Austrian writer Arthur Fischer-Colbrie about an appointment.

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Kubin, Alfred

Graphiker und Schriftsteller (1877-1959). Eigenh. Brief mit U. Zwickledt. 1 S. Qu.-kl.-4to. Mit zwei Beilagen (s. u.).
$ 508 / 450 € (48408/BN30851)

An einen namentlich nicht genannten Bürgermeister: "Herzlich berührt danke ich für Ihren Glückwunsch zum 10. 4. [d. i. Kubins Geburtstag]. Aus den schönen Worten welche Sie s. Zt. unserem lieben Kollegen Kokoschka sandten schließe ich, gewiß mit Recht, auf lebhafte Teilnahme an der Kunst unserer Zeit [...]". - Mit kleinen Randläsuren; beiliegend zwei eh. datierte und signierte Dankeskarten.

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Kubin, Alfred

Graphiker und Schriftsteller (1877-1959). 44 eigenh. Briefe und Karten mit U. Meist Zwickledt. Zusammen 78 SS. auf 47 Bll. 4to und 8vo. Mit einigen eh. adr. Kuverts.
$ 24,827 / 22.000 € (72324/BN46116)

Umfangreiche Brieffolge an den oberösterreichischen Historiker und Germanisten Max Bauböck (1897-1971), den langjährigen Vorsitzenden der 1923 gegründeten Innviertler Künstlergilde, der Kubin von Beginn an angehörte. "Die Briefe, die zwischen Alfred Kubin und Max Bauböck hin- und hergehen, sind vor allem Zeugnisse für die Sachlichkeit der Beziehung zwischen den Briefschreibern. Sie belegen Alfred Kubins ununterbrochene Verbindung mit der Innviertler Galerie von 1934 bis Ende 1954 und verweisen auf die wichtige Rolle, die Max Bauböck in der Innviertler Künstlergilde und im Innviertler Kunstgeschehen zukommt" (F.

X. Hofer: Ein jeder er selbst. In: siehe unten, S. 63). - "[...] Auch von den Lithographien sind die Mehrzahl schon seit vielen Jahren im Handel verschwunden, und selten. - Hier gebe ich Einiges davon an wo ich durch Zufall noch eine - z. T. auch nur noch 2-3 kleine Anzahl Abzüge habe und auf Wunsch nach Schluß abziehen könnte. Rübezahl, Gespräch über d. Tod, die Weider von Weinsberg, Anrempelung (bei Ihrem Disput) blinder Pauker, die Flucht, Faust und Lilith, außerdem Gasthausszene, Judith, der Tag weckt die Blume, - keinesfalls bitte Nr.41 mitzuzeigen die Frau lebt und ich kenne sie - in der Nähe - Ich hoffe, daß Sie die Arbeiten günstig arrangieren und nicht von den Lithos welche auslegen die in Ried schon gezeigt. Ob es uns möglich sein wird nach Ried zu kommen ist sehr ungewiß - mir schlägt die mannigfache Berufsbeschäftigung bei Reduktion der Kräfte so über den Kopf - bes. Korrespondenzen und Empfang durchkommender Besuche, daß ich die spärlichen Stunden da ich in Stille rasten kann als Erholungskur schon werte früher konnte man ein wenig reisen zur Erfrischung jetzt bestenfalls ein paar Tage sich einigermaßen abschließen - dazu kommt der 'Nervenkrieg' - der bei mir ja auch zutrifft: drei illustrative Werke wurden durch das Leipziger Unglück am Erscheinen verzögert und 5 Originale in Berlin aus m. Besitz verbrannt [...]" (o. O., 4. II. 1944). - Die Schreiben Kubins sowie die (hier nicht vorliegenden) Gegenbriefe Bauböcks sind ediert in: Alfred Kubin - Max Bauböck. Ein Briefwechsel. Innviertler Künstlergilde, Ried i. I., 1997 (Belegexemplar liegt bei)..

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Kubin, Alfred

Graphiker und Schriftsteller (1877-1959). Eigenh. Brief mit U. Zwickledt. 1 S. 4to.
$ 734 / 650 € (74038/BN47993)

An Else Mackowsky, die Witwe des Berliner Kunsthistorikers Hans Mackowsky. Kündigt an, ihr neue Arbeiten (wohl Zeichnungen) zur Auswahl zu schicken. Erwähnt sein demnächst erscheinendes Buch "Irrlicht" (Text von Horst Lange). - Alte Faltspuren, eigenhändig adressierter Briefumschlag beiliegend.

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Kubin, Alfred

Konvolut
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Alfred Kubin (1877–1959), graphic artist and writer. 4 autograph letters signed. Zwickledt-Wernstein, 1937. Large 4°. Altogether 7½ pp. on 4 ff. – To Adelgunde (Gundl) Krippel at Prielau near Zell am See, a former life companion of the Austrian painter Anton Faistauer. For the most part, Kubin writes on an exhibition taking place on the occasion of his 60th birthday; apart from this, he is mentioning a portrait that Faistauer had made of the Austrian writer Otto Stoessl, and a photo of Faistauer that his correspondent had sent him. In his letter from July 12, he refers to a painting by Faistauer, „a remarkable creation from his final period“. – Small traces of folding.


Kubin, Alfred

Konvolut
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Alfred Kubin (1877–1959), Graphiker und Schriftsteller. 2 e. Briefe mit U. Wernstein, 1930 bzw. o. J. Zusammen (2+1¾=) 3¾ SS. auf 2 Bll. Gr.-4°. Mit einem e. adr. Kuvert. – An Adelgunde (Gundl) Krippel in Wien, die frühere Lebensgefährtin des Malers Anton Faistauer, der am 13. Februar 1930 verstorben war: „[...] Wenn Sie mich auch nicht persönlich kennen, so wissen Sie doch um mich und wohl auch daß ich ein alter Freund von Toni F. war – Ich, der 10 Jahre ältere[,] spielte mit ihm in Maishofen als er 4 Jahre erst alt war und ich in Zell am See lebte. – Ich bin so erschüttert über den Tod und kann mir wohl vorstellen, was Sie, die Sie ihm seit einigen Jahren nahe standen, an Seelenschmerz eben durchmachen müssen [...] Ich möchte Sie nun bitten, wenn Sie einmal Zeit finden, mir über die Krankheit und Operation wie überhaupt, ob Toni an die Möglichkeit eines schlimmen Ausgangs überhaupt dachte, Einiges mitteilen würden [...]“. Nach der Schilderung von einigen gemeinsamen Erlebnissen fährt Kubin fort: „Die letzten Nachrichten von meinem lieben Freunde erhielt ich direkt noch im vergangenen Sommer. Toni wußte wie sehr ich seine Kunst hochschätzte und mich freuten seine Anerkennungen und Hülfen die er mir verschiedene male zuwandte. Es ist eine große Leere durch sein Fortgehen bei mir nun eingezogen – denn bei meinem einsamen Leben genügte mir das Gefühl zu wissen, dieser wunderbare Meister ist da – seine Bilder [...] verschönern die Welt und machen unser Leben [...] wertvoller. – Dadurch, daß ich kein österreichisches Blatt lese, erfuhr ich von dem Unglück um mehrere Tage zu spät – und konnte so nicht nach Maishofen zur Beerdigung fahren – ich werde später hinkommen und Blumen niederlegen [...] Ich halte Tonis Erdendasein bei allem Schweren an Kämpfen und Enttäuschungen durch seine hohe Kunst eben doch für ein vorwiegend glückliches [...]“ (25. Februar 1930). – II: Der zweite, undatierte Brief mit Dank für ihre Antwort: „[...] in der ersten Aufwallung nach Empfang Ihres Briefes plante ich wirklich diese ja längst schon fällige Wienerreise – wo ich sonst beruflich zu tun hätte und Bekannte mich erwarten würden – aber – Sie begreifen – ich bin ein menschenscheues Tier [...] Es wäre natürlich für die Bilder – und überhaupt gut wenn eine Faistauer Monographie allmählich gemacht würde – Toni hatte ja schon eine Menge Photos – und nun da er mit dem Leben abschloß wird sich vielleicht auch ein Verleger entschließen, ein solches Werk in die Wege zu leiten [...] Das Leben ist nun einmal so oft ein Bruchstück – aber auch als solches hat es seinen Wert gehabt, wenn man es so schöpferisch zu machen verstand wie der liebe Verstorbene [...]“. – Gundl Krippel war eine Klassenkameradin von Christiane von Hofmannsthal am Lyzeum in Hietzing und blieb auch später mit der Familie Hofmannsthal befreundet. 1943 vermählte sie sich in Wien mit dem Kunsthistoriker Bernhard Degenhart. – Der Br. v. 25. Februar 1930 mit zwei kleinen trapezförmigen Ausschnitten am oberen und unteren Rand, die lose beiliegen.


Kubin, Alfred

A.L.S. („Kubin“) with an ink sketch.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Alfred Kubin (1877–1959), Graphiker und Schriftsteller. E. Brief mit U. („Kubin“) und halbseitiger Federzeichnung. O. O. u. D. 1 S. Gr.-8°. – An einen namentlich nicht genannten Adressaten: „[...] einige diesmal wirklich angenehme Aufträge [...] auch Gurlitt hetzt wieder heimlich mit der Auftrags-Peitsche. – Ich glaube das Schlimmste der Materiellen Krise liegt hinter uns [...]“. – Die Zeichnung zeigt Kubin auf der Flucht vor seinem die Peitsche schwingenden Galeristen und Verleger Wolfgang Gurlitt (1888–1965). – Papierbedingt etwas gebräunt und mit einem kleinen Randeinriß


Kubin, Alfred

Portraitphotographie mit eigenh. U. auf dem Bilduntersatz.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Alfred Kubin (1877–1959), graphic artist and writer. Portrait photograph with autogr. inscription and signature. Zwickledt, April 12, 1927. Large 8°. 1 p. Mounted on cardboard (250:170 mm). – Fine head-and-shoulders portrait of the 50 years old painter, dedicated to Mr and Ms. F. Möslinger.


Kubin, Alfred

6 e. Postkarten mit U. und 1 e. Portraitkarte mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Alfred Kubin (1877–1959), graphic artist and writer. 6 autograph postcards signed and 1 portrait card signed. Wernstein am Inn and Zwickledt, 1918 to 1944. (Oblong) 8°. Altogether 12 pp. on 7 ff. Mostly with autogr. address; comprising 4 original pen and ink drawings (1 coloured with crayon). – To his publisher Reinhard Piper at Munich; on drawings by Hans von Marées’ that Piper had sent him erroneously, a complimentary citation of the notable German art critic and novelist Julius Meier-Graefe, and some paintings he had made. Kubin’s drawings are showing an old woman kneeling, himself taking home a portfolio for drawings, etc.


Kubin, Alfred

Eigenh. Postkarte mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Kubin writes to Karl Hosaeus. In part (translated): “I am really satisfied with the entire result of the exhibition in Linz—it was beyond my expectations…If the state price could be added to it—it would really please me.” In fine condition, with a uniform shade of mild toning.


Kubin, Alfred

2 eigenh. Briefe mit U. und 2 eh. Postkarten mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar


Kubin, Alfred

E. Bildpostkarte mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Alfred Kubin (1877–1959), Graphiker und Schriftsteller. E. Bildpostkarte mit U. [Wernstein], o. D. 1 Seite Qu.-8°. Mit ms. Adresse. – An den Maler, Graphiker, Bühnen- und Kostümbildner Herbert Ploberger in Berlin: „Sie haben sich ja da mitten in die neue Sachlichkeit fest eingewurzelt und fleißig geschafft, – Ich danke von Herzen für Ihren Glückwunsch und die schönen Photos [...]“. – Ploberger erfuhr seine künstlerische Ausbildung an der Wiener Kunstgewerbeschule bei Viktor Schufinsky, Franz Cizek und Adolf Böhm und verschrieb sich in den 20er Jahren ganz der Neuen Sachlichkeit, deren Merkmale er bis zum Surrealismus hin auszudehnen wußte. Seinen künstlerischen Höhepunkt erreichte er gegen Ende des Krieges, wo infolge der Bombardierung Berlins 70 Blätter der zerbombten Hauptstadt des Deutschen Reichs entstanden, die von seltener Ausdruckskraft den Irrsinn des Krieges abbilden. Nach Kriegsende wandte sich Ploberger ganz der Arbeit für Film und Bühne zu und schuf u. a. die Kostüme zu Alfred Weidenmanns Verfilmung der „Buddenbrooks“ (1959). – Die Bildseite mit einer gedr. Graphik von Kubins Haus in Zwickledt (Gemeinde Wernstein am Inn).