Karl Krumbacher

Krumbacher, Karl

Byzantinist (1856–1909). Eigenh. Briefkarte mit U. („KKrumbacher“). O. O. 2 SS. Qu.-8vo.
$ 216 / 180 € (18022)

Karl Krumbacher (1856–1909), Byzantinist. E. Briefkarte mit U. („KKrumbacher“). O. O., Januar 1896. 2 SS. Qu.-8°. – An einen namentlich nicht genannten Adressaten: „Unter einem Stoß von Briefen, der sich bei mir in Folge starker Arbeitslast in den letzten Wochen angesammelt hat, finde ich jetzt, beim Aufarbeiten, Ihr wertes Schreiben vom 23. Nov., und kann mich nicht recht erinnern, ob ich Ihnen wirklich geantwortet oder nur antworten wollte. Für jeden Fall danke ich Ihnen für Ihr ehrendes Vertrauen, bedaure aber, bei meiner starken u.

fortwährenden Überlastung eine Verpflichtung, wie Sie in Ihrem Programm enthalten ist, unmöglich auf mich nehmen zu können. Vielleicht aber wäre Prof. A[lbert] Ehrhard, Würzburg, der rechte Mann um den Plotin [?] zu übernehmen [...]“. – Karl Krumbacher war Schüler von Karl Brugmann und habilitierte sich 1884 für mittel- und neugriechische Philologie. „Als bahnbrechendes Ergebnis seiner Forschungstätigkeit erschien 1891 seine ‚Geschichte der byzantinischen Litteratur’ (21897, Nachdr. 1970). 1892 begründete er mit der ‚Byzantinischen Zeitschrift’ die erste Fachzeitschrift der Disziplin. Krumbacher initiierte die Einrichtung eines Lehrstuhls und Seminars für Mittel- und Neugriechische Philologie an der Universität München“ (DBE) und kann daher „als Begründer der Byzantinistik als selbständiger akademischer Disziplin angesehen werden“ (Wikipedia, Abfrage v. 19. VII. 2008). – Mit kleinem Antwortvermerk am oberen Rand der Recto-Seite..

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