Ernst Kreuder

Kreuder, Ernst

Schriftsteller (1903-1972). Eigenh. Brief mit U. Mühltal b. Darmstadt. 1 S. 8vo. Mit gestempelter Adresse.
$ 94 / 80 € (4245)

Ernst Kreuder (1903-1972), Schriftsteller. E. Brief m. U., Mühltal b. Darmstadt, 15. August 1969, eine Seite 8°. Mit gestempelter Adresse. An den Autographensammler Otmar Meisel: „[…] Inzwischen ist ein neuer Roman von mir erschienen: ‚Hörensagen’ […] Da ohne Schreibhilfe (‚Einmannwerk’), bleiben viele Briefe unbeantwortet. Ich danke Ihnen für Ihre einsichtige Teilnahme an meinem Opus […]“ – Seit 1924 veröffentlichte er u.a. in der ‚Frankfurter Zeitung’ kurze Geschichten, Feuilletonbeiträge und Glossen und wurde 1932 Hilfsredakteur des Münchner ‚Simplicissimus’.

Seit 1934 lebte Kreuder zurückgezogen im Mühltal bei Darmstadt, bis er 1940 zum Kriegsdienst herangezogen wurde. Nach dem Krieg nahm er seine schriftstellerische Tätigkeit wieder auf und veröffentlichte in rascher Folge Erzählungen und Romane, in denen er sich mit phantastischem Surrealismus und großer Fabulierkunst kritisch mit der gesellschaftlichen Realität seiner Zeit auseinandersetzte. Kreuders Erzählung ‚Die Gesellschaft vom Dachboden’ (1946) war das erste international beachtete Werk der deutschen Nachkriegsliteratur. 1953 wurde er mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet..

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Kreuder, Ernst

Schriftsteller (1903-1972). Eigenh. Postkarte mit U. Wohl Darmstadt. 1 S. 8vo. Mit eh. Adresse.
$ 235 / 200 € (72349/BN46183)

An den Schriftsteller Werner Helwig: "Hier kommen Drucksachen, die Beckett-Foto-Seiten an Sie zurück. Sieht schon unerbittlich und gut aus! Falls Sie gelegentl. 1 Foto von ihm entbehren können, wär mir wertvoll! Habe inzwischen 'Molloy', 'Malone stirbt', 'Der Namenlose', 'Wie es ist' u. sämtl. Stücke gelesen. Da bleibt keen Ooge mehr verschont! Der geht dem Rummel auf den Grund. Sprache! Und so unpathetisch clownesk. Mischung von Chaplin u. Wittgenstein, von Buster Keaton u. Kierkegaard [...]". - Mit gestemp. Adresse.

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