Max Krell

Krell, Max

Schriftsteller und Lektor (1887-1962). 31 (davon 16 eigenh. und 15. ms.) Briefe und Postkarten mit eh. U. bzw. Paraphe. Verschiedene Orte. Zusammen 35 SS. auf 33 Bll. Verschiedene Formate. Mit einer Beilage (s. u.).
$ 1,772 / 1.500 € (22160)

Max Krell (1887–1962), Schriftsteller und Lektor. 31 (davon 16 e. und 15. ms.) Briefe und Postkarten mit e. U. bzw. Paraphe. Verschiedene Orte, 1917 bis 1957. Zusammen 35 SS. auf 33 Bll. Verschiedene Formate. Mit einer Beilage (s. u.). – Freundschaftliche Korrespondenz mit dem Schriftsteller Wolfgang Goetz (1885–1955) – und vereinzelt auch mit dessen Gattin Tilla –, zumeist über literarische Belange und gelegentlich auch über Autographen: „[...] Bei einer räumlichen Bilanzierung meines Zimmers fand ich übrigens noch einiges, was Dir Spaß machen wird: den Entwurf Thomas Manns für einen Aufruf zur Gründung einer deutschen Akademie, das Maschinenmskpt.

mit seinen eigenhändigen Korrekturen (jetzt veröffentlicht in ‚Rede & Antwort“), ferner denselben Text mit ausführlichen Korrekturen Dehmels und einen Maschinenbrief Dehmels zur Sache, signiert; dann ein Manuskript v. Schmidtbonn, ein mit Widmung versehenes Maschinenmpt. Wedekinds; Martens’ signierte Grabrede auf Wedek[ind]; einen großen Brief von Thümmel mit einem in den Werken nicht enthaltenen Gedicht, ferner je einen Brief von Dehmel, Herm. Hesse und Jean Rich[e]pin. Wohl bekomms, ich sende alles als Geschäftspapiere [...]“ (a. d. ms. Postkarte v. 16. Februar 1922). – Max Krell war als Dramaturg am Hoftheater in Weimar tätig und unternahm ausgedehnte Reisen, die ihn bis nach Nordafrika führten. Nach dem Ersten Weltkrieg Redakteur, Theaterkritiker und Schriftsteller in München und Berlin, wurde Krell in den zwanziger Jahren Lektor im Ullstein-Verlag. „Als Leiter der Romanabteilung betreute Krell Autoren wie Bertolt Brecht, Ernst Toller und Lion Feuchtwanger. Seinen größten Erfolg erzielte er 1929 mit der Veröffentlichung von Erich Maria Remarques Roman ‚Im Westen nichts Neues’. 1936 emigrierte er über die Schweiz nach Italien und lebte als freier Schriftsteller und Übersetzer in Florenz. Seine Erinnerungen erschienen 1961 unter dem Titel ‚Das alles gab es einmal’“ (DBE). – Teils auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; beiliegend ein ms. Brief mit e. Paraphe an einen Dr. Herz v. 21. Januar 1928 (1 S., qu.-gr.-8°)..

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Krell, Max

Schriftsteller und Lektor (1887-1962). Eigenh. Brief mit U. Berlin-Wilmersdorf. 1 S. 4to.
$ 177 / 150 € (72516)

An Wolfgang Goetz (1885-1995): „mir scheint also, Du hast eine Karte von mir nicht bekommen, denn den beigelegten Druck hatte ich Dir von Leipzig aus am 1. IV. zugesandt. Inzwischen versuchte ich auch einmal zu abendlicher Stunde Dein Telefon in Alarm zu setzen. Aber du bliebst stumm. Versuchen wir es ein andermal […]“. – Max Krell war als Dramaturg am Hoftheater in Weimar tätig und unternahm ausgedehnte Reisen, die ihn bis nach Nordafrika führten. Nach dem Ersten Weltkrieg Redakteur, Theaterkritiker und Schriftsteller in München und Berlin, wurde Krell in den zwanziger Jahren Lektor im Ullstein-Verlag.

„Als Leiter der Romanabteilung betreute Krell Autoren wie Bertolt Brecht, Ernst Toller und Lion Feuchtwanger. Seinen größten Erfolg erzielte er 1929 mit der Veröffentlichung von Erich Maria Remarques Roman ‚Im Westen nichts Neues’. 1936 emigrierte er über die Schweiz nach Italien und lebte als freier Schriftsteller und Übersetzer in Florenz. Seine Erinnerungen erschienen 1961 unter dem Titel ‚Das alles gab es einmal’“ (DBE)..

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