Karl Kraus

Kraus, Karl

Schriftsteller (1874–1936). Autograph letter signed (fragment). O. O. ½ S. 8vo.
$ 3,509 / 3.000 € (11297)

To the French Germanist Germaine Goblot, concerning their meeting during the summer months. Kraus writes that he plans to come to Porquerolles, the biggest island of the Hyères and asks Miss Goblot if she could recommend a place there. – Germaine Goblot, the translator of Kraus had published the essay „Karl Kraus et la lutte contre la barbarie moderne“ the same year. Second leaf of a double leaf, accompanied by a complete transcription. Framed behind glass.

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[Kraus, Karl

Schriftsteller (1874–1936)]. – Lou Albert-Lasard (1885–1969), Malerin. Monogrammierte Portraitzeichnung. O. O. 400:285 mm. Kohle auf Papier.
$ 760 / 650 € (18736)

[Karl Kraus (1874–1936), Schriftsteller]. – Lou Albert-Lasard (1885–1969), Malerin. Monogrammierte Portraitzeichnung. O. O., 1927. 400:285 mm. Kohle auf Papier. – Brustbild im ¾-Profil. – Die Beschreibung „1927 | Karl Kraus“ und „Lou Albert Lasard“ von anderer Hand. – Papierbedingt etwas gebräunt; etwas angestaubt und knittrig und alt auf Wellpappe montiert.

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Kraus, Karl

Schriftsteller (1874–1936). Eigenh. Postkarte mit U. [Wien]. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse.
$ 1,872 / 1.600 € (22264)

To the writer Alois Essigmann (1878–1937) in Vienna: „Many thanks and best wishes [...]“.

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Kraus, Karl

österr. Schriftsteller (1874-1936). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Wien. 8vo. 2/3 pp. Mit gedr. Briefkopf „Die Fackel“. Leicht fleckig, kleine Beschabung unterhalb des Textes.
$ 4,679 / 4.000 € (77868)

An den österreichischen Psychoanalytiker und Schriftsteller Alfred von Winterstein {1885-1958), der ihm ein Novellen-Manuskript gesandt hatte. „[…] ich danke für Ihren sehr freundlichen Brief. Er hat mein Interesse für den Autor der Novellen geweckt. Aber eine Arbeitsfülle, die mich kaum zur Lektüre der wichtigsten neuen Bücher gelangen läßt, hat mir den Grundsatz diktiert, nur jene Manuskripte zu lesen, die der ,Fackel’ zugedacht sind. Und Erfahrung den anderen Grundsatz, in jedem Falle die Verantwortung für eine ,Talentprüfung’ abzulehnen.

Ich kann Ihnen also nicht sagen, ob es Ihnen geglückt ist, künstlerisch zu gestalten, was Sie unklar bewegt. Empfundenes empfinden zu lassen. Aber Ihr Brief beweist mir, daß Sie dort wo Sie klare Wertungen anderer vornehmen, eines guten, unverkünstelten Ausdrucks fähig sind. […]“ - 1909 nahm Kraus Wintersteins Gedicht „Der Stundenzeiger“ in die „Fackel“ auf (Nr. 285-286 S. 17ff.).

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Kraus, Karl

österreichischen Schriftsteller des beginnenden 20. Jahrhunderts (1874-1936). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Wien. 8vo. 1/2 p. Auf der Rückseite einer Portraitpostkarte. Mit Adresse. Die Kanten leicht berieben, die Textseite schwach fleckig.
$ 2,340 / 2.000 € (80553)

An den österreichischen Psychoanalytiker und Schriftsteller Alfred von Winterstein (1885-1958) in Semmering. „Nehmen Sie meinen schönsten Dank für Ihre besonders freundliche Kundgebung! Daß ich Ihnen Freude bereite und daß Sie es mir so gut zu sagen wissen, ist wieder mir eine Freude […]“ 1909 nahm Kraus Wintersteins Gedicht „Der Stundenzeiger“ in die „Fackel“ auf (Nr. 285-286 S. 17ff.)

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Kraus, Karl

Schriftsteller (1874-1936). "Die Bürger, die Künstler und der Narr". Autograph poem. O. O. 1 S. (42 Zeilen). 8vo. Auf Trägerkarton montiert.
$ 7,604 / 6.500 € (60948/BN44954)

A working manuscript, comprising three 14-line stanzas, written in dark brown ink, with autograph title ("Die Bürger, die Künstler und der Narr"), containing a number of deletions, corrections and revisions. "Unter einem Künstler verstehen sie einen, / der sich nicht abgibt mit solchen Schweinen / und nichts zu tun hat mit allen den Dingen, / die ihnen im Handumdrehn gelingen, / um sich dafür mit Schaffen und Schreiben / und hauptsächlich ihnen die Zeit zu vertreiben; / und da er doch von Beruf ein Träumer / und deshalb auch Schuldterminversäumer, / der das tut, wozu er nicht ist verpflichtet, / und das andere lieber läßt unverrichtet, / so kann er zwar leichter als sie sich entflammen, / sonst aber geht es ihm gar nicht zusammen.

/ Und teilten die Bürger nicht besser sichs ein, / ja dann könnten sie auch solche Künstler sein! [...]". - First published in 1922 in "Worte in Versen" vol. VI. - Slightly spotty..

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Kraus, Karl

Schriftsteller (1874-1936). "Alles, nur nicht die Gobelins!" Autograph poem. O. O. 1½ SS. (48 Zeilen) auf 2 Bll. 8vo.
$ 9,943 / 8.500 € (60949/BN44955)

"Den Kunstschatz schützen sie, den wohlbewußten, | und jeder stöhnt und reißt sich auf die Brust. | Von eines Weltkriegs sämtlichen Verlusten | wär' dieser doch der schmerzlichste Verlust. | Denn die Kultur, sie ist ja doch das Letzte, | was bleibt uns denn, trägt man auch sie davon, | all jenes Köstliche, das uns versetzte | in eine noch weit höhere Region! [...]". - This fine example of Kraus's comic pathos was first published in 1922 in Worte in Versen VI.

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Kraus, Karl

Portraitphotographie mit e. Widmung und U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Karl Kraus (1874–1936), Schriftsteller. Portraitphotographie mit e. Widmung und U. O. O., Dezember 1926. 205:160 mm. – Sehr schönes Bruststück en face aus dem Atelier Charlotte Joël Heinzelmann; auf dem mit gepr. Signet des Ateliers versehenen Trägerkarton (326:235 mm) die e. Widmung: „Für Dr. Oskar Samek | Weihnachten 1926 Karl Kraus“. – Die Darstellung, von einer winzigen Schabstelle und einigen kleinen Kratzern abgesehen, sehr wohlerhalten, der Trägerkarton gebräunt und an den Rändern etwas angestaubt.


Kraus, Karl

Eigenh. Manuskript. In: Ders., Adolf Loos. Rede am Grab, 25. August 1933.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

The present copy of the eulogy for Adolf Loos, printed in a very small press run, is likely the one formerly owned by the publisher Richard Lányi (1844-1942), who pasted Kraus's original manuscript of the text inside it. As the verso of the title page informs the reader, the proceeds from the sale of the oration were to go towards a tombstone based on Loos's own design. The oration had previously appeared as the only other contribution besides Kraus's famous poem "Man frage nicht" in the only 1933 issue of the "Fackel" (no. 888, October 1933). Lányi had been a business associate of Kraus's since about 1915: at first merely organizing the advance sales of his public readings, Lányi soon became Kraus's publisher; of the some 60 works produced by the "Verlag der Buchhandlung Richard Lányi" between 1917 and 1937, a good quarter has to do with Karl Kraus directly or indirectly (cf. Murray G. Hall: Österreichische Verlagsgeschichte 1918-1938, online edition). - The last known copy of the eulogy was sold in 1955 (Vienna, Dorotheum, sale 513, Oct. 20 and 21, 1955, no. 34).