August von [Kotzebue

[Kotzebue, August von

Schriftsteller (1761-1819)]. - Christina von Kotzebue (geb. Krüger, Mutter des Dichters, 1736-1828). ALS. O. O. 3 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 771 / 650 € (31501/BN18193)

To an unnamed addressee, regarding a financial transaction. - Christina von Kotzebue was a close confidante of Duchess Anna Amalia.

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Kotzebue, August von

Dramatiker und Schriftsteller (1761-1819). Eigenh. Brief mit U. Wien. 1 S. 8vo.
$ 2,964 / 2.500 € (937827/BN937827)

An seinen Verleger Paul Gotthelf Kummer (1750-1835): "Hochgeschätzter Freund! Aus dem Journal wird Gott sey Dank nichts! Wegen der Nachdrucke werden Sie wohl mit H. Schauenburg auf der Messe selbst reden. Was ich in Zukunft schreibe, werde ich so einrichten, daß es hier censurirt u. gedruckt werden kann; das würde vielleicht helfen. Das an mich gesandte Päckl Bücher ist noch immer nicht angekommen. So bald es da ist, werde ich selber zu Sch. gehen, u. die wenigen mir zukommenden herausnehmen, also die Zurücksendung gar nicht aufhalten.

Beyliegende ältere Theaterstücke bitte mir sammt den Neuigkeiten zu senden. Dem 2ten Bde. meiner Schauspiele sehe ich nunmehr mit Verlangen entgegen. Die Fortsetzung von 2 Expl. Wielands Schrifften unterlassen Sie ja nicht mit nach Reval zu senden, aber durch Hartknoch; sie sind für den Baron Ungern-Sternberg par Reval & Hapsal à Linden, oder auch in Reval bey Bornwasser abzugeben [...]". Kotzebue, der soeben einen Ruf als Direktor am Wiener Hoftheater angenommen hatte, hätte als Teil seiner Aufgaben ein wöchentliches kritisches "Theater-Journal" herausgeben sollen. Kotzebue unterzog sich diesem Plan nur widerwillig, zumal die Schauspieler Kritik an ihrer Spielweise fürchteten und die Vorbereitungen hintertrieben. Am 20. April ließ sich Koetzebue von der Redaktion einer solchen Zeitschrift entbinden; sein Direktorenamt legte er infolge der fortgesetzten Meinungsverschiedenheiten mit den Schauspielern noch vor Jahresende nieder. - Kummers "Verbindung zu Kotzebue begann 1786 - der Autor war gerade 25 Jahre alt - und endete mit Kotzebues Ermordung 1819. Sie war primär geschäftlich bestimmt, hatte aber auch Züge persönlicher Freundschaft. Kummer war ein sehr vorsichtiger Verleger, und so wandte sich Kotzebue gelegentlich anderen Verlagen zu, die besser honorierten, aber immer blieb Kummer der erste, dem er eine Veröffentlichung anbot, und dieser konnte nach Kotzebues Tod schreiben: 'Stets blieb Kotzebue mein Freund; ich der seinige'" (Jb. des Freien Deutschen Hochstifts 1989, Jahresbericht, S. 379). - Verso Kummers charakteristische Empfängernotizen sowie alter Sammlervermerk in roter Tinte: "21. Mai 1881 erh."..

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Kotzebue, August von

Dramatiker und Schriftsteller (1761-1819). Eigenh. Albumblatt mit U. Wien. 1 S. Qu.-8vo.
$ 1,778 / 1.500 € (937828/BN937828)

Mit Herderzitat: "Wie der Schatten früh am Morgen / Ist die Freundschafft mit dem Bösen, / Stund' auf Stunde nimmt sie ab; / Aber Freundschaft mit dem Guten / Wächset wie der Abend Schatten, / Bis des Lebens Sonne sinkt. [...] Zum wohlwollenden Andenken empfiehlt sich / Kotzebue." - Dem Morgenschatten nicht unähnlich sollte auch Kotzebues Freundschaft zu Wien und seinen Hofschauspielern von Stund' auf Stunde abnehmen: Noch vor Ende des Jahres am Personal seines Hauses gescheitert, legte er seine Direktion "krankheitshalber" nieder.

Allerdings sicherte er sich ein lebenslanges Jahresgehalt von 1000 fl. und wurde vom Kaiser zum Hofdichter ohne Verpflichtung zum Aufenthalt in Wien ernannt. - Im Rand gering angestaubt bzw. fingerfleckig, sonst wohlerhalten. Am Unterrand alte Signaturvermerke in Bleistift. Hübsches Widmungsblatt, einem Album amicorum entnommen..

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Kotzebue, August von

Dramatiker und Schriftsteller (1761-1819). Eigenh. Brief mit U. Berlin. 1 S. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse verso (Faltbrief) und roten Wappensiegel.
$ 1,778 / 1.500 € (80999/BN52958)

An seinen Freund, den Buchhändler und Verleger Paul Gotthelf Kummer in Leipzig, mit dem Ersuchen, seinem Versprechen als Verleger gegenüber dem Reiseschriftsteller Philipp Christoph Weyland (1766-1843) nachzukommen: "Mein Freund Weyland schreibt mir, Sie hätten ihm den Verlag von Faublas nunmehro ganz aufgesagt, Das scheint mir ein Irrtum. Sie haben sich ja gegen mich und ihn ganz ausdrücklich dazu verbindlich gemacht; Sie haben sogar zwischen mehreren Vorschlägen die ich Ihnen that selbst gewählt.

Wie kämen Sie jetzt dazu Ihr Wort zurück zu ziehen? Sie sagen, er habe Ihnen nicht geantwortet? Aber im März 1803 bot er Ihnen das Mscpt für die Michaelis Messe an. Hierauf antworteten Sie ihm, daß es nicht rathsam sey, in der Michaelis Messe neue Bücher zu verlegen, Sie könnten daher das Mscpt nicht eher brauchen, als zur Ostermesse 1804, wozu er es sodann so zeitig als möglich einsenden möge. Ist das nicht eine förmliche Verabredung? [...]". - Weylands Übersetzung von Louvet de Couvrays "Die Abenteuer des jungen Faublas" sollte noch im selben Jahr bei Kummer erscheinen. - Mit Spuren alter Faltung, einigen Randeinrissen entlang der horizontalen mittigen Faltlinien (mit Textberührung ohne Textverlust) und Ausschnitt durch Brieföffnung; etwas fleckig..

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Kotzebue, August von

Eigenh. Brief mit U. („Kotzebue“).
Autograph ist nicht mehr verfügbar

To an unnamed addressee, apologising that he is not going to see him again in Leipzig, because he has to leave for Berlin, as there is a show in his honour taking place. Slightly creased, with small defects to the edges.