Peter Jona Korn

Korn, Peter Jona

Komponist (1922–1998). Eigenh. Brief mit U. O. O. 1 S. Qu.-8vo.
$ 0 / 80 € (12587)

Peter Jona Korn (1922–1998), Komponist. E. Brief mit U. O. O., 26. Februar oder November 1977. 1 S. Qu.-8°. – An Heinz Birker: „Meine Bettleroper-Variationen sind im Verlag N. Simrock (Hamburg) erschienen. Ich freue mich, dass Ihnen gerade dieses Werk, das nun bald ein Vierteljahrhundert alt ist, besondere Freude macht. Sowohl der NDR Hamburg als auch der Bayerische Rundfunk machen übrigens in den nächsten Wochen neue Aufnahmen davon [...]“. – P. J. Korn begann Komposition an der Berliner Musikhochschule zu studieren, mußte aber seiner jüdischen Herkunft wegen mit der Familie emigrieren und setzte seine Studien bei Edmund Rubbra in London, Stefan Wolpe in Jerusalem, Hermann Scherchen in Tel Aviv und bei Arnold Schönberg in Los Angeles fort.

Nach Ende des Krieges noch bei Ernst Toch (Komposition), Hanns Eisler (Fugentechnik) und Miklos Rosza (Filmkomposition) studierend, gründete er 1948 das New Orchestra of Los Angeles. Nach seiner endgültigen Rückkehr nach Europa 1965 und einer kurzen Lehrtätigkeit in Bern „entfaltet er in München seit 1967 als Dirigent des R. Strauss-Konservatoriums, als Publizist und als Organisator in Musikverbänden eine vielseitige Wirksamkeit. Korn ist neben seinen Tätigkeiten als Gastdirigent führender Orchester, als Verfechter einer liberalen Musikpolitik, als Pädagoge und als Organisator ein Komponist von beharrlicher Zielstrebigkeit und Eigenständigkeit. In der Weiterentwicklung des musikalischen Erbes der Alten und Neuen Welt bemüht er sich um eine Synthese von Tonalität und Atonalität“ (MGG XVI, 1040f.). – Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf..

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