Hermann Köchly

Köchly, Hermann

Altphilologe (1815-1876). Eigenh. Brief mit U. Heidelberg. 25.08.1864. 1 S. 8vo.
$ 263 / 250 € (941144/BN941144)

An einen namentlich nicht genannten "Herrn Doctor": "Nach einem gestern Abend von Hrn. Director Ahrens in Hannover erhaltenen Briefe 'acceptirt derselbe Ihren Vortrag jedenfalls mit Dank und bittet mich Ihnen dieß mitzutheilen.' Ich selbst werde übermorgen früh auf 8-14 Tage nach Griesbach verreisen, um zu sehen, wie es meiner Frau geht [...]". - Hermann Köchly lehrte seit 1851 als Professor der Klassischen Philologie an der Universität Zürich und seit 1864 an der Universität Heidelberg.

Neben der Philologie widmete er sich der Reorganisation des Schulwesens und wurde 1848 gemeinsam mit vier weiteren Fachleuten mit der Ausarbeitung eines Entwurfs zu einem allgemeinen Schulgesetz für das Königreich Sachsen betraut, den er 1850 veröffentlichte..

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Köchly, Hermann

Altphilologe (1815-1876). Hs. Erklärung (Entwurf) mit eigenh. Zeile und U. Dresden. 1½ SS. 4to.
$ 369 / 350 € (89023/BN59077)

Ehrenhafte Erklärung mit Ablehnung und Aufgabe mehrerer Kandidaturen auf verschiedene Posten zu Gunsten anderen Kandidaten, des Advokaten Bruno Segnitz aus Kamenz, des Gerichtsdirektors in Wilsdruff Ludwig Robert Hennig (geb. ca. 1815) und des Schriftsetzers in der Römplerschen Druckerei in Dresden Friedrich L. Grille, um "Zersplitterung der Stimmen" zu vermeiden: "Die Candidatur in Großenhain, welche zu übernehmen ich von dort aus aufgefordert worden war, hatte ich bereits zu Gunsten des vom dortigen Vaterlandsvereine aufgestellten Hrn.

Advokaten Segnitz bestimmt abgelehnt, als der Central-Wahlausschuß, der dies noch nicht wissen konnte, am 3. December diese Candidatur mir, die für Mohorn Hrn. Gerichtsdirector Hennig in Willsdruff zuwies [...]". - Köchly wurde infolge seiner Tätigkeit für die Reorganisation des Schulwesens im Dezember 1848 zusammen mit vier anderen Fachleuten mit der Ausarbeitung eines Entwurfs zu einem allgemeinen Schulgesetz für das Königreich Sachsen beauftragt, im Februar des Folgejahres in die sächsische Zweite Kammer gewählt und beteiligte sich am Dresdner Maiaufstand. - Beiliegend ein alter Sammlungsumschlag..

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