Robert Koch

German physician and pioneering microbiologist, 1843-1910

"The founder of modern bacteriology, Koch is known for his role in identifying the specific causative agents of tuberculosis, cholera, and anthrax and for giving experimental support for the concept of infectious disease. In addition to his trail-blazing studies on these diseases, Koch created and improved laboratory technologies and techniques in the field of microbiology, and made key discoveries in public health. His research led to the creation of Koch’s postulates, a series of four generalized principles linking specific microorganisms to specific diseases that remain today the ""gold standard"" in medical microbiology. As a result of his groundbreaking research on tuberculosis, Koch received the Nobel Prize in Physiology or Medicine in 1905."

Source: Wikipedia

Koch, Robert

Bakteriologe (1843–1910). Autograph postcard signed („R. Koch“). Sansibar. 1 S. Qu.-8vo. Mit e. Adresse.
$ 2,843 / 2.500 € (22350)

To the counsellor Köhler in Berlin: „Arrived today in Zanzibar, tomorrow I will walk to Aden and from there to Bombay […]”. – During a stay in Bulawayo in March 1897 Koch had received the demand from the German government to travel to India, where the pest had broken out.

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Koch, Robert

Bakteriologe und Nobelpreisträger (1843–1910). Autograph letter signed („R. Koch“). Grosseto. 2½ SS. Gr.-8vo.
$ 10,802 / 9.500 € (26201)

Letter rich in content about his studies for mosquitos to a young fellow, apparently Giovanni Galli, who regularly compiled mosquito deliveries for Koch’s malaria research: „The last parcels of mosquitos, also the ones from Colico I received in good order. The continued monitoring of mosquitos that appear in Vernato led into an interesting result. We found out that the same cirumstances are existing like in other fever areas that are long way away, like Szilia and in the northern part of Germany in the swamp areas of the Weser.

Unfortunately I won’t be able to continue my important studies as I have to leave in the next days Grosseto to travel via Rome and Naples to Batavia. Maybe we can continuing the mosquito collection upon my return again. – Somewhat browned and with tear to folds (old re-backed)..

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Koch, Robert

Bakteriologe und Hygieniker (1843-1910). Autograph letter signed. Berlin („Charitéstr. 1“). 1¾ SS. 8vo. Mit Umschlag (eine Marke abgelöst).
$ 15,919 / 14.000 € (47002)

To hygienist Giuseppe Sormani (1844-1924) at Pavia, President of the Reale Società Italiana d’Igiene, thanking for his appointment as honorary member of the society. - Minimal gebräunt, am Unterrand schwach fleckig.

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Koch, Robert

bacteriologist and Nobel Prize Winner(1843-1910). Autograph Letter Signed ("R. Koch"). Berlin. 2 1/2 pp recto and verso, 8vo (conjoined leaves). On stationery of The Royal Institute for Infectious Diseases, large tear from second leaf affecting a portion of text, some tape repair and a small hole to first leaf.
$ 5,117 / 4.500 € (60683)

In the present letter Koch excuses himself from a lecture invitation on the grounds that he is 1) too busy catching up after his return (from the tropics), 2) that he was been away too long from the society to know the group, and 3) that he will still be engaged in malaria research at that date. "The pace of travel and discovery was frenetic. After having spent only nine months in Germany over a period of four years Koch returned to Berlin in October 1900. By that time, Pasteur, Koch and their disciple microbe hunters, seeking salvation for humankind and perhaps a little glory for themselves, had in the space of just over two decades identified 21 germs that cause disease.

'As soon as the right method was found, discoveries came as easily as ripe apples from a tree,' Koch said. And it was Robert Koch who had developed those methods." (Persson Smallpox, Syphilis and Salvation, 2010, p 90). WITH: Cabinet card woodburytype portrait of Robert Koch, light spotting to mount..

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Koch, Robert

E. Postkarte mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Robert Koch (1843–1910), Bakteriologe. E. Postkarte mit U. („R. Koch“). Kimberley, 22. März 1897. 1 S. Qu.-kl.-8°. Mit e. Adresse. – An Oberregierungsrat Köhler in Berlin: „Glücklicherweise habe ich noch in letzter Stunde Platze auf dem „Admiral“ von der Deutschen Ostafrika-Linie erhalten und werde am 28. Maerz von Durban abfahren. Ich werde mir erlauben, Ihnen unterwegs aus den verschiedenen Ländern, welche ich zu passiren habe, Ihrem Wunsche entsprechend Postkarten zu senden. Leider gibt es hier noch keine Karten mit Ansichten, so weit ist die Kultur noch nicht gediehen [...]“. – 1896 hatte die britische Regierung Koch ersucht, bei der Bekämpfung einer Viehseuche in Südafrika behilflich zu sein, und zwar der Rinderpest, die mit importiertem Vieh eingeschleppt worden war. Koch konnte in Kimberley zwar nachweisen, daß das Blut kranker Tiere hochgradig ansteckend war; da es sich aber um eine Viruskrankheit handelte, war es ihm nicht gelungen, den Erreger zu finden. Er entwickelte jedoch nach dem Vorbild der Pasteur-Schule einen Impfstoff aus dem Serum von überlebenden Tieren und der Galle von verendeten Tieren, der wirksam gewesen sein soll. – Papierbedingt etwas gebräunt und an einem Rand etwas wasserfleckig.


Koch, Robert

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Koch, Robert (1843–1910), German physician. ALS. („R. Koch“). Berlin, May 22, 1887. 8°. 8 pp. on 2 double leaves. – As a university professor and director of the „Hygiene Institute“ to a foreign colleague on the common search for „Tuberkelbacillen“ („tubercle bacillus“): „[...] Aus Ihrem [...] Schreiben ersehe ich, daß Sie die Arbeit für die Studirenden bestimmt haben, als Ergänzung für Ihr Werk über die Vaccination, wie ich mir denke. In Bezug hierauf möchte ich jedoch meinen, daß für die Studirenden ein ganz kurzer Auszug über das Vorkommen von Mikroorganismen in der Lymphe und deren muthmaßliche Bedeutung genügte, wenigstens würde ich an die bereits stark überlasteten Studirenden im Examen keine höheren Ansprüche stellen. In ihrer jetzigen Form scheint mir die Arbeit sich besser zur Veröffentlichung als Brochure oder in einer Zeitschrift zu eignen [...] In Bezug auf die Vaccine-Parasiten habe ich an Ihren gütigst hiergelassenen Präparaten noch zu keinem Resultat kommen können. Ich habe zwar manche von den in Ihren Abbildungen vertretenen Formen gesehen, konnte mich aber noch nicht davon überzeugen, daß es selbstständige Gebilde seien. Möglicherweise liegt dies daran, daß ich mich der Untersuchung nicht mit ungetheilter Aufmerksamkeit widmen konnte. C. Fraenkel [i. e. Carl Frankel, 1861–1915, a bacteriologist) beabsichtigt, sich mit dem Studium der Vaccine zu beschäftigen und da habe ich ihm das von Ihnen erhaltene Vaccine-Material übergeben, um es für seine Untersuchungen zu verwerthen. Auch die beiden Kästchen mit den hohlen Objektträgern habe ich ihm gegeben und anempfohlen, die Präparate ebenfalls noch einmal genau durchzusehen. Er wird mir alles Bemerkenswerthe zeigen und so hoffe ich noch allmälig alle Stadien des Parasiten zu Gesichte zu bekommen [...] Die Untersuchung des Daumens hat einige Schwierigkeiten bereitet und das ist auch der Grund dafür, daß mein Schreiben sich etwas verspätet hat. Ich hatte nämlich Dr Weisser, den ich mit der Untersuchung beauftragte, gebeten, den Zusammenhang der Theile möglichst zu schonen. Nun waren aber die oberflächlichen Hautpartien nicht besonders gut gehärtet, so daß es Weisser nicht gelang, gute Schnitte zu bekommen und in dem, was er erhielt, fand sich nichts von Riesenzellen oder Tuberkelbacillen. Ich entschloß mich dann, den Daumen weiter zu zerlegen und fand, daß das Gelenk mit einer bröcklichen weißen Masse, offenbar die Reste von käsigem durch die Alkoholwirkung geschrumpften Eiter gefüllt war; die Gelenkenden vom Knorpel entblößt, rauh; die Gelenkhöhle von einer weichen ziemlich dicken Membran ausgekleidet, der die bröckliche Masse zum größten Theil anhaftete. Diese Masse ließ ich zunächst untersuchen und es fanden sich in derselben Tuberkelbacillen in solcher Menge, wie ich es in Gelenken noch nie gesehen habe. Der Befund und das ganze Aussehen der kuriosen Gelenkhöhle erinnerte vielmehr an eine frische Lungenkaverne mit ihrem käsigen, bacillenreichen Inhalt. Es soll nun noch die Membran und die weitre Umgebung des Gelenks noch einmal gründlich untersucht werden, ob nicht doch irgend wo ein mehr dem chronischen Verlauf der Bacilleninfection entsprechendes Bild (epithelcoide [!] und Riesenzellen in Nestern) zu finden [ist]. Könnten Sie nicht die Geschichte dieser Infektion noch etwas eingehender geben: Art der Infection? gieng die Verletzung gleich bis ins Gelenk? wie kam es, daß eine Kehlkopfsaffektion das nächste Symptom war? Ist der Daumen von der Leiche abgeschnitten? Kam bei Lebzeiten aus dem Gelenk kein Eiter zum Vorschein? an dem Spirituspräparat schien die Infektionsstelle geschlossen u. vernarbt zu sein? Etwaige weitere Befunde und ein Präparat wird Weisser Ihnen demnächst zugehen lassen [...]“. – Upper left margin with small pinhead-sized holes.


Koch, Robert

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Robert Koch (1843–1910), Bakteriologe und Nobelpreisträger. E. Brief mit U. („R. Koch“). Berlin, 11. November 1887. 2½ SS. auf Doppelblatt. 8°. – An einen namentlich nicht genannten Kollegen betr. der Überlassung von Cholera-Literatur für das Hygiene-Museum und über Arbeiten zur „PebrineKrankheit“ (Flecksucht): „[...] Ihr gütiges Anerbieten bezüglich des Pebrine-Materials nehme ich mit Dank an, da ich bis jetzt noch niemals Gelegenheit hatte, zuverlässige Pebrine-Präparate zu sehen. Für die Ihrem Briefe beigelegten Blätter, die von Dr Huschke mit so unendlichem Fleiße gesammelte Choleraliteratur enthaltend, sage ich Ihnen im Namen der Bibliothek des Hygiene-Museums, der ich die Sammlung einverleiben werde, den besten Dank. Auf diese Weise, hoffe ich, wird die Arbeit nicht nutzlos bleiben und gelegentlich einmal Verwerthung finden. Ich werde auch meine bisher gesammelte, nicht unbedeutende Cholerabibliothek, für die ich Sie ja auch dermaleinst gebrandschatzt habe, ebendahin schenken und mit den Mitteln des Museums möglichst zu vervollständigen suchen [...]“.


Koch, Robert

E. Brief mit U.
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Robert Koch (1843–1910), Bakteriologe und Nobelpreisträger. E. Brief mit U. („R. Koch“). Berlin, 30. Dezember 1887. 4 SS. auf Doppelblatt. 8°. – An einen namentlich nicht genannten Kollegen mit dem Ausdruck seines Bedauerns, diesen nicht auf einer Fachtagung in Berlin angetroffen zu haben, „da ich am liebsten mündlich über die Hämatozoenbefunde mit Ihnen discutirt hätte. Es ist kaum möglich, sich schriftlich über solche Dinge, die doch nicht mit ein paar Gründen für oder wider erledigt werden können, zu verständigen. Daß dasjenige, was Sie im Blute beobachtet haben, wirklich vorkommt, ziehe ich nicht im Geringsten in Zweifel; aber in der Deutung des Gesehenen kann ich mich Ihnen nicht anschließen. Ich erinnere mich ähnliche, wenn nicht dieselben Dinge unter den verschiedensten Verhältnissen, auch im unzweifelhaft gesunden Blute gesehen zu haben und ich habe deswegen geglaubt, es mit Zerfallsprodukten und Modificationen der normalen Bestandtheile des Blutes zu thun zu haben. Auch die von M. Schultze, Hoffmann u. A. in neuester Zeit von Fokker [d. i. der niederländische Hygieniker Abraham Pieter F.] beschriebenen Gebilde rechne ich dahin, weil sie sämmtlich im normalen Blute angetroffen werden. Bei Ihren Untersuchungen vermisse ich nun den Nachweis, daß die charakteristischen Veränderungen sich auf infektiöse Krankheiten angehöriges Blut beschränkt und daß es insbesondere ein Vorkommniß ausschließlich den wenigen Krankheiten der hier in Frage stehenden Gruppe der exanthematischen Infektionkr[ankheiten] ist. Womöglich müßten doch auch noch weitere Verschiedenheiten bei den einzelnen Krankheiten dieser Gruppe weiter zu konstatiren sein. Auch die Beweise für die Selbstständigkeit der Hämatozoen, d. h. dafür, daß sie wirkliche selbständige lebende Wesen sind, scheinen mir noch keineswegs ausreichend [...]“. – Beide Blatt mit je einem winzigen Einriß im oberen bzw. unteren Rand.


Koch, Robert

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Robert Koch (1843–1910), Bakteriologe und Nobelpreisträger. E. Brief mit U. („R. Koch“). Berlin, 9. Dezember 1888. 3½ SS. auf Doppelblatt. 8°. – An einen namentlich nicht genannten Kollegen: „Durch Herrn Staatsrat Dr. Kirchner hatte ich Ihnen den Empfang der von Ihnen der Bibliothek des Hygiene-Museums geschenkten Bücher anzeigen lassen und hatte gehofft, Ihnen bald nachher, nachdem die Bücher eingeordnet und ein Verzeichniß darüber angefertigt war, selbst meinen Dank aussprechen zu können; aber ein Wechsel im Sekretariat des Institutes und damit verbunden unerwartete Störungen im Geschäftsgange haben zu meinem größten Bedauern mein Vorhaben verzögert und ich muß Sie daher um Entschuldigung bitten, daß ich so spät von mir hören lasse [...]“. – Mit einem winzigen Einriß im unteren Rand und einem Klebefilmstreifen in der Bugfalte.


Koch, Robert

Eigenh. Brief mit U. ("R. Koch").
Autograph ist nicht mehr verfügbar

To an unnamed colleague, probably the food chemist Gustav Rupp at Karlsruhe University, apologizing for not knowing anyone suitable for a vacant position: "Unter den mir bekannten jüngeren Bakteriologen und Hygienikern habe ich Umschau gehalten, aber weder selbst eine geeignete Persönlichkeit für die Assistentenstelle an der Station für Lebensmittel-Untersuchungen finden können, noch auch von Anderen, die ich, natürlich in diskreter Weise, um Auskunft gebeten habe, etwas erfahren können, was Ihren Zwecken gedient hätte. Ich bedaure daher sehr, Ihnen in dieser Angelegenheit keine Vorschläge machen zu können […]". - The great German physician and pioneering microbiologist is regarded as the founder of modern bacteriology; he is known for his role in identifying the specific causative agents of tuberculosis, cholera, and anthrax and for giving experimental support for the concept of infectious disease. As a result of his epoch-making research on tuberculosis, Koch received the Nobel Prize in Physiology or Medicine in 1905.