Ludwig Knaus

Knaus, Ludwig

Maler (1829–1910). 2 eigenh. Briefe mit U. Berlin. Zusammen 3½ SS. auf 4 (= 2 Doppel)Blatt. 8vo.
$ 257 / 220 € (10323)

Ludwig Knaus (1829–1910), Maler. 2 e. Briefe mit U. Berlin, 1898. Zusammen 3½ Seiten auf 4 (= 2 Doppel)Blatt. 8°. – An den Kunsthändler Otto Hermann Claass in Königsberg. I: „Seit einigen Wochen unpäßlich, bin ich noch nicht dazu gekommen, Ihre geschätzten Zeilen vom 26. v. M. zu beantworten; ich theile Ihnen nun mit, daß ich eine Handzeichnung welche ich schon vor einiger Zeit gemacht habe, für Sie reserviert habe, da ich es Ihnen nun einmal versprochen habe, und die Angelegenheit endlich erledigen möchte; ich habe die Zeichnung, ein hübsches, freundliches Mädchen darstellend (Brustbild) noch zurückbehalten, weil ich dachte sie möglicherweise noch auf einem Bild zu verwenden [...]“.

– II: „Ihre gef. Zusendung der prachtvollen Königsberger Marzipan-Torte hat mich sehr angenehm überrascht; ich entnehme aus diesem freundlichen Geschenk, daß Ihnen meine Handzeichnung dauernd Freude macht [...] Ich bin mit den Meinigen fleißig dabei, halb mit Bedauern, halb mit Vergnügen, das großartige Kunstwerk zu zerstören, und wir verfehlen dabei nicht, des freundl. Gebers zu gedenken [...]“ (Br. v. 29. Dezember 1898). – Knaus, ein Meisterschüler Wilhelm von Schadows an der Düsseldorfer Akademie der bildenden Künste, verließ nach Stilkontroversen mit seinem Lehrer die Akademie und reiste erstmals ins hessische Willingshausen, was ihn zur Darstellung des bäuerlichen Milieus und zu Naturstudien anregte. Nach knapp einem Jahrzehnt in Paris und anschließenden langen Reisen ließ er sich 1874 in Berlin nieder, wo er als Professor an der Akademie der bildenden Künste tätig war. „[Z]u Lebzeiten mit Adolf Menzel verglichen und als führender Repräsentant der deutschen Malerei gefeiert, schuf [Knaus] neben zahlreichen Portraits insbesondere Genremalerei“ (DBE). – Beiliegend ein wohl hektographiertes Dankschreiben an Gratulanten zu seinem 80. Geburtstag (dat. Berlin, Oktober 1909. 1 Seite auf Doppelblatt. 8°)..


Knaus, Ludwig

Maler (1829–1910). Eigenh. Brief mit U. („L. Knaus“). Berlin. 1 S. 8vo.
$ 105 / 90 € (11272)

Ludwig Knaus (1829–1910), Maler. E. Brief mit U. („L. Knaus“). Berlin, 1. April 1888. 1 Seite 8°. – An einen Herrn Boese: „Da das heurige Osterwetter zu Ausflügen nicht sehr verlockend scheint, so nehme ich an, daß Sie in Berlin anwesend sind, und ersuche Sie, wenn Sie nichts Besseres vorhaben, übermorgen (Dienstag) Abend freundlichst zu einer Tasse Thee zu uns zu kommen. Sie treffen nur den bekannten kleinen Kreis [...]“. – Nach einer Lehre als Lackierer und privatem Zeichenunterricht seit 1846 die Meisterschule an der Düsseldorfer Akademie besuchend, verließ Knaus diese 1848 „nach Stilkontroversen mit seinem Lehrer” Wilhelm von Schadow „und reiste erstmals nach Willinghausen (Kr.

Schwalm-Eder), was ihn zu zur Darstellung des bäuerlichen Milieus und zu Naturstudien anregte” (DBE). In den 50er und 60er Jahren abwechselnd u. a. in Frankreich, Belgien, Italien, Deutschland und England lebend, ließ er sich 1874 in Berlin nieder, wo er bis 1882 als Professor an der Akademie der bildenden Künste tätig war. „Seit 1905 gehörte er als korrespondierendes Mitglied der Preußischen Akademie der Künste an. Knaus, zu Lebzeiten mit Adolf Menzel verglichen und als führender Repräsentant der deutschen Malerei gefeiert, schuf neben zahlreichen Porträts insbesondere Genremalerei” (ebd.). – Mit alten Montagespuren verso und drei winzigen Papierdurchbrüchen..


Knaus, Ludwig

Maler (1829–1910). Eigenh. Postkarte mit U. Berlin. 1 S. Qu.-8vo. Mit einer Beilage (s. u.).
$ 187 / 160 € (24005)

Ludwig Knaus (1829–1910), Maler. E. Postkarte mit U. Berlin, 20. März 1897. 1 S. Qu.-8°. Mit einer Beilage (s. u.). – An die Redaktion der „Gegenwart“ auf deren Frage zu seinem Standpunkt hinsichtlich des Zeichnens nach Gips: „In Beantwortung Ihrer Frage meine ich, daß das [...] allerdings als ‚Naturstudium’ sehr nützlich und wichtig für junge Künstler ist. Ferner wird denselben durch das Studium und das Zeichnen nach der Antike die Welt der Schönheit und Anmuth entschlossen, und ich sollte meinen, daß dagegen die Gefahr einer Einbuße an Originalität kaum in Betracht kommt [...]“.

– Nach einer Lehre als Lackierer und privatem Zeichenunterricht seit 1846 die Meisterschule an der Düsseldorfer Akademie besuchend, verließ Knaus diese 1848 „nach Stilkontroversen mit seinem Lehrer” Wilhelm von Schadow „und reiste erstmals nach Willinghausen (Kr. Schwalm-Eder), was ihn zur Darstellung des bäuerlichen Milieus und zu Naturstudien anregte” (DBE). In den 50er und 60er Jahren abwechselnd u. a. in Frankreich, Belgien, Italien, Deutschland und England lebend, ließ er sich 1874 in Berlin nieder, wo er bis 1882 als Professor an der Akademie der bildenden Künste tätig war. „Seit 1905 gehörte er als korrespondierendes Mitglied der Preußischen Akademie der Künste an. Knaus, zu Lebzeiten mit Adolf Menzel verglichen und als führender Repräsentant der deutschen Malerei gefeiert, schuf neben zahlreichen Portraits insbesondere Genremalerei” (ebd.). – Die Verso-Seite mit kleinen Montagespuren; beiliegend eine Portraitpostkarte des Malers..


Knaus, Ludwig

Maler (1829-1910). Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D. 1 S. Kl.-8vo.
$ 35 / 30 € (6507)

Ludwig Knaus (1829-1910), Maler. E. U. auf Albumblatt, o. O. u. D., eine Seite kl.-8°.

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Knaus, Ludwig

Maler (1829-1910). Eigenh. Brief mit U. Berlin. 1½ SS. 8vo.
$ 152 / 130 € (6508)

Ludwig Knaus (1829-1910), Maler. E. Brief m. U., Berlin, 12. März 1901, 1 ½ Seiten 8°. An einen Journalisten mit einer Absage: „[…] ich theile Ihnen nunmehr mit, daß ich prinzipiell durchaus abgeneigt bin, solche, für die Veröffentlichung durch die Presse bestimmten Meinungsäußerungen abzugeben, gleichviel ob es sich um den Simplicissimus oder um ein anderes Blatt handelt […]“ – Von 1852-61 lebte Knaus in Paris, unternahm anschließend zahlreiche Studienreisen, u.a. in die Schweiz, nach Großbritannien, Italien, Belgien und in die Niederlande.

In den folgenden Jahren verbrachte K. den Sommer in seinem Atelier auf dem Gaisberg bei Wiesbaden und den Winter in Berlin, wo er sich 1874 endgültig niederließ und als Prof. an der Akademie der bildenden Künste tätig war (bis 1882). Seit 1905 gehörte er als korrespondierendes Mitglied der Preußischen Akademie der Künste an. Knaus, zu Lebzeiten mit Adolf Menzel verglichen und als führender Repräsentant der deutschen Malerei gefeiert, schuf neben zahlreichen Porträts insbesondere Genremalerei. Zu seinen Werken zählen u.a. „Der Falschspieler“, „Morgen nach der Kirchweih“ (1853) und „Schwarzwälder Bauern in der Schenke“ (1853)..

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Knaus, Ludwig

Maler (1829-1910). Eigenh. Brief mit U. Berlin. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 175 / 150 € (6509)

Ludwig Knaus (1829-1910), Maler. E. Brief m. U., Berlin, 26. September 1905, 1 Seite 8°. Doppelblatt. An Herrn Boll: „[…] Die […] Porträtzeichnung ist viel größer, als ich sie in der Erinnerung hatte, und ich war sehr überrascht, als ich sie aus meiner Mappe herausholte; ich wünsche nun die Reproduktion erheblich kleiner, wir wollen die Höhe von 28ct. beibehalten, die Breite wird sich wohl etwa zu 20 ct. ergeben. Drei Copien genügen mir, und ich ersuche Sie mir dieselben in offener Verpackung gef.

bald mit meiner Handzeichnung zuzusenden […]“ – Von 1852-61 lebte Knaus in Paris, unternahm anschließend zahlreiche Studienreisen, u.a. in die Schweiz, nach Großbritannien, Italien, Belgien und in die Niederlande. In den folgenden Jahren verbrachte K. den Sommer in seinem Atelier auf dem Gaisberg bei Wiesbaden und den Winter in Berlin, wo er sich 1874 endgültig niederließ und als Prof. an der Akademie der bildenden Künste tätig war (bis 1882). Seit 1905 gehörte er als korrespondierendes Mitglied der Preußischen Akademie der Künste an. Knaus, zu Lebzeiten mit Adolf Menzel verglichen und als führender Repräsentant der deutschen Malerei gefeiert, schuf neben zahlreichen Porträts insbesondere Genremalerei. Zu seinen Werken zählen u.a. „Der Falschspieler“, „Morgen nach der Kirchweih“ (1853) und „Schwarzwälder Bauern in der Schenke“ (1853)..

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Knaus, Ludwig

Maler (1829-1910). Eigenh. Brief mit U. Berlin. 2 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 408 / 350 € (9810)

Ludwig Knaus (1829-1910), Maler. E. Brief m. U., Berlin, 24. Dezember 1881, 2 Seiten 8°. Doppelblatt. An den Maler Adolph von Menzel: „[…] Ihrem Wunsche gemäß habe ich Ihre freundlichen Zeilen […] Mommsen’s Billet zur Information an Mandel gesandt, auch habe ich mit Dr. v. Sybel gesprochen, und ihn Ihrem Vorschlag mitgetheilt, uns zu einer Vorbesprechung am Dienstag […] bei Landvogt zu versammeln; er ist damit einversanden und wird sich einfinden; die übrigen Herren von der Wissenschaft werden wohl durch Mommsen die bezügliche Aufforderung erhalten.

Von Drake ist mir keinerlei Mittheilung zugegangen. Aus den Mittheilungen Sybel’s entnehme ich, daß in den Gelehrtenkreisen durchaus keine Sympathie für die von uns angeregte Wahl herrscht, und ich glaube nicht, daß wir einen Erfolg haben werden […]“ – Knaus ließ sich 1874 endgültig nieder und war als Prof. an der Akademie der bildenden Künste tätig war (bis 1882). Seit 1905 gehörte er als korrespondierendes Mitglied der Preußischen Akademie der Künste an. Knaus, zu Lebzeiten mit Adolf Menzel verglichen und als führender Repräsentant der deutschen Malerei gefeiert, schuf neben zahlreichen Porträts insbesondere Genremalerei. Zu seinen Werken zählen u.a. „Der Falschspieler, Morgen nach der Kirchweih“ (1853) und „Schwarzwälder Bauern in der Schenke“ (1853)..

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Knaus, Ludwig

Maler (1829-1910). Eigenh. Brief mit U. Berlin. 1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
$ 408 / 350 € (9811)

Ludwig Knaus (1829-1910), Maler. E. Brief m. U., Berlin, 23. Januar 1889, 1 Seite gr.-8°. Doppelblatt. An den Maler Adolph von Menzel: „[…] Heute früh wurde ich schon durch Hern. Geh. Rath Du Bois-Reymond zu dem Resultat der gestrigen Besprechung in Angelegenheit des O.p.l.m. unterrichtet, und zugleich von ihm in Ihrem Auftrag aufgefordert, die Herren E. Bendemann u. A. Achenbach […] in Kenntnis zu setzen. […]“ – Knaus ließ sich 1874 endgültig nieder und war als Prof. an der Akademie der bildenden Künste tätig war (bis 1882).

Seit 1905 gehörte er als korrespondierendes Mitglied der Preußischen Akademie der Künste an. Knaus, zu Lebzeiten mit Adolf Menzel verglichen und als führender Repräsentant der deutschen Malerei gefeiert, schuf neben zahlreichen Porträts insbesondere Genremalerei. Zu seinen Werken zählen u.a. „Der Falschspieler, Morgen nach der Kirchweih“ (1853) und „Schwarzwälder Bauern in der Schenke“ (1853)..

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Knaus, Ludwig

Maler (1829-1910). Eigenh. Brief mit U. Düsseldorf. 3½ SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 210 / 180 € (939674/BN939674)

An einen Herrn Behrens in Angelegenheit der Reproduktion seines Bildes "Schusterjungen": "[...] ich hatte Hrn. Raab seiner Zeit allerdings das Vervielfältigungsrecht der 'Schusterjungen' in Aussicht gestellt (natürlich vorbehaltlich Ihrer Zustimmung), da ich jedoch einen Vortheil aus dieser Vervielfältigung zu ziehen gedacht, so war eine vorherige Vereinbarung meinerseits mit Hrn. Raab vorbehalten. Er ließ jedoch nichts von sich hören, und, wie ich annehmen mußte, sollte der Stich nach meinem Bilde, mit welchem Hr.

Raab gegenwärtig beschäftigt ist, nur (im kleinern Format) für das Album der Vereins für vervielfältigende Kunst in Wien bestimmt sein, wodurch mein Interesse weiter nicht berührt worden wäre. Hr. Raab zog es jedoch vor, seinen Stich in größerem Format auszuführen, und denselben zugleich für den Handel in Aussicht zu nehmen [...]". - Ludwig Knaus gilt als der erfolgreichste Wiesbadener Maler im 19. Jahrhundert und war als Genremaler ebenso geschätzt wie als Portraitist..

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Knaus, Ludwig

Maler (1829-1910). Eigenh. Brief mit U. Misdroy/ Miedzyzdroje. 1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 140 / 120 € (939675/BN939675)

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Wegen Abwesenheit von Berlin kann ich zu meinem Bedauern der für Morgen anberaumten Wahlbesprechung nicht beiwohnen; wenn Sie indessen gütigst veranlassen wollen, daß mir das Resultat gleich hierher mitgetheilt wird, so würde ich Ihnen sehr verbunden sein, und könnte noch rechtzeitig meine Stimme einsenden [...]". - Ludwig Knaus gilt als der erfolgreichste Wiesbadener Maler im 19. Jahrhundert und war als Genremaler ebenso geschätzt wie als Portraitist.

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Knaus, Ludwig

Maler (1829-1910). Eigenh. Brief mit U. Berlin. 1 S. 8vo.
$ 105 / 90 € (76432/BN49228)

An einen Dr. Parey: "Zu meinem aufrichtigen Bedauern kann ich Ihrer liebenswürdigen Einladung zum 12. Dez. nicht Folge leisten, da an diesem Abend eine Feier im Kaiserhofe zu Ehren von Prof. Rud. Genée stattfindet, zu welcher ich mich mit den Meinigen schon angemeldet hatte [...]".

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