Maler (1862-1918). Autograph picture postcard signed. Gastein. 2 SS. (beidseitig beschrieben). In Bleistift. 8vo.
$ 24,757 / 22.000 €
(92698/BN62011)
To his mother Anna Klimt, née Finster (1896-1915), regarding the payment of taxes: "[...] habe dem Bankhaus Auftrag gegeben die Steuer zu zahlen - bitte dem ungehobeltem Steuerkommisär [!] in meinem Auftrag sonst die Thür zu weisen - bitte mir zu schreiben ob der Commisar vom Neubau oder Hietzing (?) ist. Ich möchte mich über diesen Herrn beschweren! Ich habe geglaubt das Ihr letzten Mittwoch schon auf Land gezogen seid, warum geht Ihr nicht? [...]". - The picture postcard shows the "Hoher Sonnblick (3106 m)".
Maler (1862-1918). Portrait photograph signed and inscribed. Wien. 130 x 198 mm auf Trägerkarton (283 x 178 mm).
$ 95,651 / 85.000 €
(98884/BN65052)
The half-length portrait shows the 55-year-old artist outside his studio in Vienna's Feldmühlgasse. The photograph is inscribed and signed by Klimt on the backing card: "Wien 1917 / Frau Johanna Staude zur freundlichen Erinnerung von Gustav Klimt" ("Vienna 1917 / For Mrs. Johanna Staude in fond memory from Gustav Klimt"). The photograph by Moritz Nähr (1859-1945) counts as one of the very last images preserved of the painter. - The Austrian language educator Johanna Staude (1883-1967) was the sister of the painters Leopold and Anton Widlicka and of the opera singer Richard Widlicka.
Klimt's famous, unfinished portrait of her, created in 1917/18, is on show at Vienna's Belvedere Gallery, to which she herself sold it in 1963. Staude modelled not only for Klimt, but also for Egon Schiele; it is likely that Klimt also introduced her to the writer Peter Altenberg, who hailed her as a "modern angel". - Nähr is also the photographer of the famous image that shows Klimt with a cat on his arm, taken in May 1911. The two artists were close friends and used to share breakfast every day. Nähr was not only well connected with the Secessionists, but also with the imperial family and the Viennese upper classes. Among his best-known portraits are those of the philosopher Ludwig Wittgenstein and of Gustav Mahler, whom he photographed in the foyer of Vienna's Court Opera in 1907..
Maler (1862-1918). Eigenh. Bildpostkarte mit U. ("Gustav"). [Schloss Kammer bei Schörfling am Attersee]. 2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. In Bleistift.
$ 20,255 / 18.000 €
(99289/BN65584)
An seinen Schwager Julius Zimpel oder dessen gleichnamigen, damals 14 Jahre alten Sohn: "4. 8. 1910. Danke bestens für die Gratulation und Zeichnung. Es geht mir gut. (Hoffentl. euch gleichfalls)".
sold
E. Bildpostkarte mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar
Gustav Klimt (1862-1918), Maler, Zeichner. E. Bildpostkarte m. U., Gastein, 3. Juli 1914, beidseitig beschrieben, 8°. Bleistift. An Anna Klimt in Wien in Steuerangelegenheiten: „[…] habe dem Bankhaus Auftrag gegeben die Steuer zu zahlen – bitte dem ungehobeltem Steuerkommisär [!] in meinem Auftrag sonst die Thür zu weisen – bitte mir zu schreiben ob der Commisar vom Neubau oder (-)iking ist. Ich möchte mich über diesen Herrn beschweren! Ich habe geglaubt das Ihr letzten Mittwoch schon auf Land gezogen seid, warum geht Ihr nicht? […]“ – Die Bildpostkarte zeigt den „Hohen Sonnblick (3106m)“.
Eigenh. Brief mit U. ("Gustav").
Autograph ist nicht mehr verfügbar
To his mother, telling about his arrival in Tata Tóváros, and a concert he had attended, much-too-tight patent-leather boots, eating and drinking all the time, and some nightmares he had that very first night, but "tomorrow I want to work seriously". - On stationery with black border; edges slightly frayed.
Eigenh. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar
To the painter Karl Haunold (1832-1911), apologizing for having forgotten an invitation: "Es geht nun einmal nicht anders, ich muß die Wahrheit unverblümt sagen, ich habe vergessen, Ihrer für mich so schmeichelhaften Einladung für Freitag Folge zu leisten, ich habe nicht einmal die Entschuldigung durch wichtige Angelegenheiten anderweitig in Anspruch genommen gewesen zu sein, sondern ich hatte nur einen kleinen Gang zu thun und verbummelte die andere Zeit des Abends in gewöhnlichster Weise, als ich um halb zehn Uhr nach Hause kam war ich verwundert empfangen, da ich ja doch bei Onkel Haunold sein sollte. All der Schrecken der mir in die Glieder führ, änderte an der Sache nichts mehr, ich konnte auch nicht wagen 10 Uhr Abends das Versäumte nachzuholen. Ich stehe da, als reuiger Sünder! [...]". - In mint condition.
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar
Autograph letter signed.
Autograph ist nicht mehr verfügbar


