Georg Klemperer

Klemperer, Georg

Mediziner (1865–1946). Eigenh. Postkarte mit U. Berlin. 1 S. 8vo. Mit eh. Adresse.
$ 119 / 100 € (11502)

Georg Klemperer (1865–1946), Mediziner. E. Postkarte mit U. Berlin, 10. November 1912. 1 Seite 8°. Mit e. Adresse. – An den Internisten und Autographensammler Robert Ammann (1886–1960) in Zürich: „Das heut [?] eingesandte Werk will ich gern in der Th[erapie] d[er] G[egenwart] abdrucken“. – Klemperer war seit 1906 Leiter der Inneren Abteilung des Städtischen Krankenhauses Moabit, die 1909 als IV. Medizinische Klinik der Universität Berlin angegliedert wurde. Er „galt als hervorragender Lehrer und engagierte sich besonders in der ärztlichen Aus- und Fortbildung.

Er gab die ‚Therapie der Gegenwart’ heraus (1899–1933) und war Mitherausgeber des Nachschlagewerks ‚Neue Deutsche Klinik’ (1928–32). Nach der nationalsozialistischen Machtergreifung mußte er seine Ämter niederlegen und emigrierte 1936 in die USA. Sein ‚Grundriß der klinischen Diagnostik’ von 1890 erschien 1931 in 26. Auflage“ (DBE). – Robert Ammann hatte über „Die Erkrankung und Sterblichkeit an Epilepsie in der Schweiz“ dissertiert und wurde später Facharzt für innere Medizin in Aarau. „Großen Erfolg hatte er [...] mit seinen eigenen Mitteln für die Behandlung von Tuberkulose, rheumatischen Erkrankungen und Kreislaufstörungen. Mit großem Interesse wandte er sich auch der damals noch wenig bekannten Elektrotherapie zu [...]“ (Stargardt, Katalog der Versteigerung der Autographensammlung Dr. Robert Ammann, 1961, S. 6). – Beiliegend eine alte Sammlungsbeschreibung..

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Klemperer, Georg

Mediziner (1865–1946). 3 eigenh. Briefe mit U. Berlin. Verschied. Formate. Zus. ca. 7 SS..
$ 356 / 300 € (15473)

Georg Klemperer (1865-1945), Internist. 3 eigenh. Briefe mit U. Berlin, 28. November 1920 bis 9. Januar 1928. Verschied. Formate. Zus. ca. 7 Seiten. An Kollegen. - I. (28. XII. 1920): "[...] Vor beinah 3 Jahren hatten Sie die Freundlichkeit, mir für die 'Therapie der Gegenwart' einen Beitrag in nahe Aussicht zu stellen. Nun sehe ich wohl ein, daß Sie gerade jetzt für literarische Arbeit keine Zeit und Neigung spüren werden. Aber vielleicht finden Sie gerade in dem Bewußtsein, deutschen Kollegen helfen zu können, eine gewisse Befriedigung.

Ich würde heut freudiger als sonst Ihre Mitarbeit begrüßen, im Zeichen einer deutschen Gemeinsamkeit, die der politischen Verwirrung spottet [...]" - II. (26. VI. 1927): "[...] Genehmigen Sie meinen aufrichtigen Dank für Ihre Zusage, an der 1. Auflage der Deutschen Klinik mitzuarbeiten. Es ist eine ganz besondere Freude für mich, daß Sie Ihre originellen und für die Entwicklung der Pharmakologie maßgebenden Anschauungen in unserem Werk vertreten werden [...] Wir würden es aber mit größter Freude begrüßen, wenn sie nach den neuen Grundsätzen Ihrer Forschungsmethoden neben dem Kapitel 'Balneotherapie' noch andere Aufsätze übernehmen wollten, also vielleicht 'Allgemeine Arzneitherapie' oder eventuell 'Adsorbtionstherapie'? Durch solche Arbeiten kann unser Werk nur gewinnen [...]" - III. An den Pharmakologen Wilhelm Friedrich Wiechowski (1873-1928) in Prag (9. I. 1928): "[...] Hoffentlich kommt dieser Brief Ihnen nicht unerwartet oder gar ungelegen! Wir geben uns der sicheren Hoffnung hin, daß Sie mit dem Aufsatz 'Balneologie' für die N.D.Kl. beschäftigt sind u. daß wir bald auf die Zusendung rechnen dürfen [...]" - Klemperer war seit 1906 Leiter der Inneren Abteilung des Städtischen Krankenhauses Moabit. Er galt als hervorragender Lehrer und engagierte sich besonders in der ärztlichen Aus- und Fortbildung. Er gab die "Therapie der Gegenwart" heraus (1899-1933) und war Mitherausgeber des Nachschlagewerks "Neue Deutsche Klinik" (1928-32). Er emigrierte 1936 in die USA..

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