Paul Klee

Klee, Paul

Maler und Graphiker (1879-1940). 3 eigenh. Briefe mit U. Dessau und Düsseldorf. Zusammen (2+1+1 =) 4 SS. auf 4 Bll. Kl.-4to und 8vo. Mit einem eh. adr. Kuvert.
$ 26,079 / 22.000 € (73000/BN47245)

An den Kunsthistoriker Hans Secker, den ehemaligen Direktor der Neuen Gemäldesammlung des Walraff-Richartz-Museums in Köln. 1) Nach seiner Berufung an die Düsseldorfer Kunstakademie. "Es kann mir nur angenehm sein, wenn Sie mir nicht böse sind und ich erwarte im neuen Jahr Ihren werten Besuch in meinem Düsseldorfer Atelier (jeweils etwa Mitte des Monats bin ich sicher dort). Bei solcher Gelegenheit können wir dann über Ihre Pläne sprechen […]" (Dessau, 11. XII. 1931). Während seiner Lehrtätigkeit an der Akademie lebte Klee in 14tägigem Turnus abwechselnd in Dessau und in Düsseldorf.

- 2) "Ich werde am Freitag den von Ihnen vorgeschlagenen Eilzug [...] benutzen, ob alleine oder mit Zschokke [d. i. der. befreundete schweizerische Bildhauer A. Zschokke, der eine Büste von ihm angefertigt hatte], das war bis dahin nicht festzustellen. Vielleicht muss ich nachmittags od. gegen Abend doch wieder nach Düsseldorf fahren, ich muss also auf Ihr so freundliches Anerbieten, mir Fahrschein und Bettkarte zu besorgen mit vielem Dank verzichten […]" (Düsseldorf, 20. I. 1932). - 3) Kurz vor dem Wegzug aus Dessau: "Ich verbringe hier die Ferien um meine Ateliereinrichtung transport fähig [sic] zu machen. Denn wir ziehen jetzt endlich um, wo sich so manches zu einem interessanten Knoten verschnürt, ohne bis dahin irgend Entscheidendes zu bringen. Durch mein Hiersein erhalte ich Ihre so freundliche Einladung so spät, dass ich kaum mehr rechtzeitig danken kann […]" (Dessau, "Samstag, vor Ostern", d. i. der 15. IV. 1933). Nach seiner Entlassung durch die Nationalsozialisten gab Klee das Dessauer Meisterhaus auf, das er seit 1926 bewohnt hatte; Ende des Jahres übersiedelte er nach Bern. - Jeweils im linken Rand gelocht (geringf. Buchstabenberührung)..

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Klee, Paul

Maler und Graphiker (1879-1940). Autograph letter signed. Bern. 1½ SS. Gr.-8vo.
$ 6,520 / 5.500 € (73034/BN47296)

To the art historian Joseph Gantner in Basel who had congratulated him on his 60th birthday, regretting having missed out on Gantner's vernissage, as he has not seen him for a long time: "[...] Von Basel kam für mich immer nur Gutes und ich weiss dass ich mich auch diesmal drauf verlassen kann. Dass ich die Vernissage im hiesigen Museum versäumte, tut mir besonders leid, weil ich Sie nun nicht nach so langer Zeit begrüßen konnte, aber es ging bei mir schon vorfeierlich zu und das hielt mich von der Teilnahme ab [...]". - With numerous deletions and insertions, marked by Klee as "draft".

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Klee, Paul

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Paul Klee (1879-1940), dt. Maler u. Grafiker. E. Brief m. U., o. O. [Bern], „Montag“ 3. Oktober 1910, eine Seite gr.-8°. Mit e. Briefkuvert. Früher Brief an Marie von Sinner in Bern-Engried, eine frühe Sammlerin von Klees Kunst: „[…] Leider konnte ich Ihrer freundlichen Einladung nicht folgen, will ich Ihr Billet erst heut Montag früh erhielt. Sonst hätte ich den Versuch gemacht, Sie zum Kommen zu animieren […]“


Klee, Paul

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Paul Klee (1879-1940), dt. Maler u. Grafiker. E. Brief m. U., o. O. u. D. [Poststempel: Bern, 25. September 1911], eine Seite 8°. Mit e. Briefkuvert. Früher Brief an Marie von Sinner in Bern-Engried, eine frühe Sammlerin von Klees Kunst: „[…] Ich habe heute vergessen Ihnen mitzuteilen dass m[eine]. Ausstellung bis 1. Oktober dauert. Und, daß der Eintritt jetzt frei ist. Letzteres wird vielleicht Sascha bewegen noch einmal hinzugehn […]“