Klabund (d. i. Alfred Henschke)

Klabund (d. i. Alfred Henschke)

Schriftsteller (1890–1928). „Das erfrorene Herz“. Eigenh. Gedicht mit U. O. O. u. D. 1 S. 4to.
$ 947 / 800 € (16180)

Klabund (d. i. Alfred Henschke, 1890–1928), Schriftsteller. „Das erfrorene Herz“. E. Gedicht mit U. O. O. u. D. 1 S. 4°. – „Der Sperling pickt die letzten Vogelmieren | Schon läßt ein kalter Wind die Bäche frieren. | Ach, käme doch der Frühling bald! Die Quellen, | Wie würden hurtig sie zu Tale schnellen! | Die du mich doch nicht frieren sehen willst: | Komm, meine Sonne, daß mein Schneeherz schmilzt ... || # Unbekannter Dichter | (um 1000 n. Chr.) | Klabund“. – In schwachem Bleistift auf etwas gebräuntem und lichtrandigem, angestaubtem Papier; alt auf Trägerkarton montiert; im linken Rand gelocht (keine Textberührung).

buy now

Klabund (d. i. Alfred Henschke)

Schriftsteller 1890–1928). Eigenh. Manuskript mit wiederholtem Titel und Namenszug. O. O. 10 SS. auf 6 Bll. Gr.-8vo. Mit einem Deckblatt aus stärkerem Papier mit Japanpapierstreifen zu einem Heft gebunden. Mit 4 durchgepausten und ankolorierten Zeichnungen (je ein Akt auf dem Deckblatt und der ersten Seite sowie ein Putto und eine schwarze Kat.
$ 5,324 / 4.500 € (23210)

Klabund (d. i. Alfred Henschke, 1890–1928), Schriftsteller. E. Manuskript mit wiederholtem Titel und Namenszug. O. O. u. D. [Um 1920]. 10 SS. auf 6 Bll. Gr.-8°. Mit einem Deckblatt aus stärkerem Papier mit Japanpapierstreifen zu einem Heft gebunden. Mit 4 durchgepausten und ankolorierten Zeichnungen (je ein Akt auf dem Deckblatt und der ersten Seite sowie ein Putto und eine schwarze Katze als Schlußvignetten im Text). – Am Deckblatt und auf dem ersten Blatt leicht von einander abweichend bezeichnet „Die heimlichen Lieder für Mimi, ihr [leise] ins Ohr gesungen von Klabund“.

Eine Liebesgabe von sechs teils erotischen Gedichten an eine Mimi; zwei davon (das dritte und das fünfte) dürften unveröffentlicht sein: „Ich möchte dich auf einem Pferd lieben, | Wenn wir im Jagen durch die Steppe stieben. | Ich möchte dich umarmen, wenn gesenkt | Dein Kopf an einem tiefen Abgrund hängt. | Ich möchte, Nymphe, dich im Flusse lieben, | Wenn uns die Wogen auseinander trieben. | Im Totenbett selbst sollst du nicht erlahmen | Dein letztes Wort sei: Liebe mich! Und: Amen ...“ (Nr. 5). – Bei „Mimi“ wird es sich um die Maler- und Dichterfreundin Mimi aus Karlsruhe gehandelt haben, die Klabund im Sommer 1920 in Heidelberg kennengelernt haben dürfte, wo „zu Ehren des schwedischen Villon, Carl M. Bellman“, am Wolfsbrunnen ein Bellman-Abend veranstaltet worden war, bei dem eine Szenenfolge um Bellmans Leben vorgetragen wurde, die von dem Kunsthistoriker Wilhelm Fränger (1890–1964) und einem jungen Studenten verfaßt worden war. „Der Student hieß Carl Zuckmayer. Er schrieb in seinen Erinnerungen über diesen Abend: ‚Unsere Hauptdarstellerin, als Bellmans ›Ulla Winblad‹, war ein Malermodell, eine Maler- und Poetenfreundin aus Karlsruhe, namens Mimi, von uns die ›badische Aspasia‹ genannt. Sie trug zum ersten und vermutlich einzigen Mal in ihrem Leben einen nicht allzu umfangreichen Reifrock, und wenn sie sich setzte, klappte er zum Vergnügen der Zuschauer jedesmal in die Höhe. Darunter trug sie nichts als ihre schönen Beine’“ (Christian von Zimmermann, s. u.). – Die Gedichte 1 („Mimi II“), 2 („Mimi III. Trinklied“), 4 („Trinklied“) und 6 („Der zahme Vogel“) sind gedruckt in: Klabund. Sämtliche Werke. Hrsg. v. Hans-Gert Roloff. Band 1 Lyrik (1. und 2. Teil). Amsterdam u. a., Rodopi u. a., 1998. – Christian von Zimmermann: Klabund. Vom expressionistischen Morgenrot zum Dichter der Jazz-Zeit. Eine biographische Skizze. In: Klabund. Werke in 8 Bänden. Bd. 8: Aufsätze und verstreute Prosa. Hrsg. v. Joachim Grage und Christian von Zimmermann. Berlin, Elfenbein, 2003, SS. 411–464, S. 438. – Etwas angestaubt, gebräunt, knittrig und fleckig sowie stellenweise mit kleinen Papierdurchbrüchen; das Titelblatt war einst auf das Deckblatt aufgeklebt; beide weisen Leimspuren auf, das Titelblatt auch kleine Löcher. Knickfalten..

buy now

Klabund (d. i. Alfred Henschke)

Schriftsteller (1890-1928). Collection of 3 autograph poems, 2 autograph letters, 1 autogr. postcard, 1 telegram draft, and 1 autogr. note, all signed. Verschiedene Orte. Zusammen 8 Bll. Verschiedene Formate. Mit einem eh. adr. Kuvert.
$ 5,324 / 4.500 € (44202/BN30267)

Comprises: I: "Der Dichter". Autogr. poem (8 lines) signed ("Alfred Henschke"). N. p. o. d. Oblong 4to. 1 p. In ink. - II: "Mädchen und Madonna". Autogr. poem (12 lines) signed ("Klabund"). Berlin, n. d. 4to. 1 p. Signature crossed out twice and repeated below. In pen. - III: Autogr. poem (6 Zeilen) signed ("Klabund"). Breslau, 7. IX. 1925. Large 4to. ¾ p. In pen. - IV: Autogr. letter signed ("Klabund"). Breslau, "Pension Quisana | Heiliggeiststr. 20", n. d. 4to. ¾ p. To an unnamed addressee, stating his willingness to participate in a newspaper project.

In copying pencil. - V: Autogr. letter signed ("Klabund"). Munich, 29. IV. n. J. 8vo. 1 p. To one Dr. Ullrich, by sending some articles. In pen; somewhat spotty; left edge with punched holes (not touching text). - VI: Autogr. postcard signed ("Alfred Henschke | Klabund"). [Berlin], 17. I. 1925 [postage stamp: 20. 1. 1925]. Oblong 8vo. 1 p. To one Hans Fischer, on the mistaken identity of a man named Eduard Tolle, who, in fact, had never been in his service. In pencil. - VII: Autogr. telegram draft signed ("Klabund"). N. p., c. 1920. Oblong 8vo. 1 p. To his friend, Moritz Lederer. - VIII: Autogr. note signed. Apparently Munich, 17. VIII. 1914. Large 8vo. ½ p. Gr.-8vo. - Partly with insignificant traces of time..

buy now

Klabund (d. i. Alfred Henschke)

Schriftsteller (1890-1928). Eigenh. Gedichtmanuskript (16 Zeilen) mit U. O. O. u. J. [Davos. 1 S. Gr.-4to.
$ 1,775 / 1.500 € (49662/BN34073)

"Wenn ich gehe zu Gott, | Trag ich in Händen das Wort. | Nimm es zurück! Ich tat, | Was du erwähltest, mit ihm: | Tötete mit dem Wort, | Zeugete mit dem Wort. | Nimm es zurück! Und schaff | Leicht mir die Hände und leer [.]" - Das Gedicht in Bleistift, Unterschrift in Tinte. - Druck unter Nr. XLIII in Klabunds Gedichtband "Irene oder die Gesinnung" (1918). - Aus der Sammlung Ernst Levy.

buy now