Ernst Ludwig Kirchner

German painter and printmaker, 1880-1938

"The German expressionist painter and printmaker was one of the founders of the artists group Die Brücke or ""The Bridge"", a key group leading to the foundation of Expressionism in 20th-century art. He volunteered for army service in the First World War, but soon suffered a breakdown and was discharged. In 1933, his work was branded as ""degenerate"" by the Nazis and in 1937 over 600 of his works were sold or destroyed. In 1938 he committed suicide by gunshot. In 1913, the first public showing of Kirchner's work took place at the Armory Show, which was also the first major display of modern art in America. In 1921, U.S. museums began to acquire his work and did so increasingly thereafter."

Source: Wikipedia

Kirchner, Ernst Ludwig

Maler und Graphiker (1880-1938). Eigenh. Brief mit U. Chemnitz. 1 S. Gr.-4to.
$ 7,555 / 6.500 € (72999/BN47244)

An Friedrich Schreiber-Weigand, den Direktor der Kunstsammlungen Chemnitz, betr. einer Abendeinladung; geschrieben während eines Besuches bei seiner Mutter zur Jahreswende 1925/26: "Natürlich gehe ich sehr gern mit Ihnen am Mittwoch abend zu Herrn Esche. Ich hole Sie dann wohl am besten nach 5 Uhr in der Kunsthütte ab und gehe mit Ihnen zusammen hin. Bitte danken sie auch in meinem Namen für die freundliche Einladung […]". - Während der erwähnten Abendgesellschaft in der von Henry van de Velde erbauten Fabrikantenvilla Herbert Esches kam es, nach Jahren der Entfremdung, zu dem bekannten Zusammentreffen mit Karl Schmidt-Rottluff.

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Kirchner, Ernst Ludwig

Maler und Graphiker (1880-1938). Eigenh. Brief mit U. ("EL Kirchner"). Davos. 5¼ SS. auf 3 Bll. 4to.
$ 11,042 / 9.500 € (79235/BN51271)

Eindringliche kunst- und lebenspädagogische Worte an den damals kunstinteressierten Abiturienten Ernst Buchholz (1905-67), später Jurist und Kunstförderer, der Kirchner zuvor eine Graphik geschickt hatte und nun ein zweites Mal um dessen Urteil bat: "Ihre Karte erhielt ich und will Ihnen auf sie die Antwort geben, die ich auf Ihren ersten Brief nicht gab, weil sie nicht erfreuend ist. Es giebt kein grösseres Unrecht als junge Menschen nicht die reine Wahrheit wissen zu lassen […] Ihre Graphik [...] interessierte mich nicht, denn sie enthielt noch nichts Eigenes.

Eine geschickte Hand übersetzte Eindrücke des ethnographischen Museums in den Stil Schmidt-Rottluffscher Arbeiten. Das Eigentliche und Wertvolle: eigene Phantasie und das Suchen nach Formen dafür fehlte. Dazu und jetzt wieder auf der Karte ein Schwall unangenehmster Complimente aus der modern conventionellen kunsthistorischen Erziehung. Ich sah, dass Ihnen meine Arbeiten im Grunde gar nichts gesagt haben. Das ist nicht ermutigend für einen Menschen wie mich, dessen schönster Lohn es ist, wenn junge Menschen meine Arbeiten gern haben […] Der viele Umgang mit Älteren tut Ihnen nicht gut. Sie sind so auf dem besten Wege zu einem Menschen von dieser modernen Reussirtheit zu werden, deren innere Leere, Eitelkeit und gänzlich verkehrte Ansichten über Leben und Kunst, aus Unerfahrenheit verkehrt, sie unglücklich und unzufrieden macht. Haben Sie gleichaltrige Freunde? [...] Treiben Sie gern Sport, nicht zwangsläufig, sondern mit Lust und Liebe […] Haben Sie ein Mädel, das Sie gern hat und Sie sie? Sie werden sagen, was geht das den an. Aber sehen Sie, meine jungen Freunde haben das alles [...] Wenn die malen und zeichnen dann entvölkert sich die Erde und der Himmel und die Figuren tanzen auf den Blättern und sind ungeschickt und verzeichnet und ohne Stil und Gott sei gedankt, ohne 'Kultur' [...] Und ich würde bei Ihnen alle Reputation verlieren, dass ich das gut finde. Aber das wäre kein Schade, der Titel 'Hochverehrter Meister' schmeckt mir sowieso wie erfrorene Kartoffeln […] Wir sprechen oft von den jungen Malern in Deutschland, denn mancher studiert drüben. Und immer immer kommt die Frage: Warum und woher kommt das unehrliche gespreizte und schwülstige Getue? […] man muss reden können, wie einem der Schnabel gewachsen ist und das lernt man nur im Verkehr mit Gleichaltrigen. Frei und offen im Verkehr ohne anzustossen und ohne zu kriechen und ohne Hochmut und Verstellung leben und arbeiten, das macht das Leben reich und schön […] Versuchen Sie das und versuchen Sie auch zu zeichnen, wie Sie wirklich aus Eigenem können. Ihre Eitelkeit wird vielleicht ein wenig leiden müssen, aber Sie gewinnen viel viel mehr: Wärme und Leben […]"..

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Kirchner, Ernst Ludwig

Eigenh. Brief mit U. ("E L Kirchner").
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To the Berne painter Alexander Müllegg (1904-82), who wanted to buy a painting: "Unfortunately, I arrived with a severe cold and had to lie down immediately. I just want to tell you quickly that you can have the painting for 2500 frcs, in the trade it's the same price in German marks, but that makes no difference. The best way to send the money is by registered mail [...]" (transl.). The painting is presumably Kirchner's 1925 self-portrait (Gordon 802).


Kirchner, Ernst Ludwig

Eigenh. Manuskript (Fragment).
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Kirchner, Ernst Ludwig

Eigenh. Bezeichnung und 2-facher Namenszug auf der Rückseite einer Photographie.
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