Heinar Kipphardt

Kipphardt, Heinar

Schriftsteller (1922–1982). Ms. Brief (Durchschlag) mit eigenh. U. („Kipphardt“). München. 1 S. 4to.
$ 177 / 150 € (11652)

Heinar Kipphardt (1922–1982), Schriftsteller. Ms. Brief (Durchschlag) mit eigenh. U. („Kipphardt“). München, 19. April 1964. 1 Seite 4°. – An den Feuilletonisten, Essayisten, Biographen und Schriftsteller Rolf Michaelis (geb. 1933) von der „Zeit“ über „In der Sache J. Robert Oppenheimer. Ein szenischer Bericht“: „Das ist ein ziemlich langer Aufsatz geworden, ich hoffe, Sie können ihn brauchen. Ich habe in eckigen Klammern ein paar Strichmöglichkeiten angegeben. Wenn Sie irgendwelche Änderungen wünschen, dann müßten Sie mich anrufen [...] Vielleicht empfiehlt sich für den Leser ein Hinweis auf die Buchausgabe, edition suhrkamp Nr.

64. Das Theaterstück gleichen Titel wird im Oktober uraufgeführt [...]“. – Mit seinem Schauspiel, „1964 von Erwin Piscator und Paul Verhoeven uraufgeführt, erlangt Kipphardt in beiden Teilen Deutschlands erheblichen Erfolg. Er wird daraufhin mit dem Gerhart-Hauptmann-Preis, dem Adolf-Grimme-Preis und dem Fernsehpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste ausgezeichnet“ Wikipedia, Abfrage v. 15. Dezember 2007). – Rolf Michaelis promovierte über „Die Struktur von Hölderlins Oden“ und war hernach Redakteur des Feuilletons der „Stuttgarter Zeitung“. Von 1964 leitete er das Literaturblatt der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, bis er 1968 als deren Kulturkorrespondent nach Berlin wechselte. 1973 wurde er Leiter des Literaturteils der „ZEIT“ und war dort von 1985 bis 1998 als Feuilleton-Redakteur tätig. – Mit kl. unbed. Randläsuren..

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Kipphardt, Heinar

Schriftsteller (1922–1982). Ms. Brief mit eigenh. U. Angelsbruck. ½ S. 4to. Mit ms. adr. Kuvert.
$ 142 / 120 € (11653)

Heinar Kipphardt (1922–1982), Schriftsteller. Ms. Brief mit eigenh. U. Angelsbruck, 26. August 1979. ½ S. 4°. Mit ms. adr. Kuvert. – An den Feuilletonisten, Essayisten, Biographen und Schriftsteller Rolf Michaelis (geb. 1933) von der „Zeit“: „Weil ich in der Schlußarbeit an einem neuen Stück stecke, kann ich Maria Erlenbergers neues Buch DAS ERLERNEN DER TOTGEBURT nicht besprechen. Im Unterschied zu ihrem ersten Buch hat dieses keinen Zusammenhang mit Fragen der Psychiatrie, und Sie wären insofern bei der Wahl eines Rezensenten nicht auf jemanden mit speziellen Kenntnissen angewiesen [...]“.

– „Maria Erlenberger“ ist ein Pseudonym, das bis dato noch nicht gelüftet worden ist. „Aus Texten der Autorin läßt sich allein erschließen, daß sie bei Veröffentlichung ihres ersten Buches etwa dreißig Jahre alt war und vermutlich Österreicherin ist. Maria Erlenberger erregte 1977 Aufsehen mit ihrem psychiatriekritischen und feministischen Erstling ‚Der Hunger nach Wahnsinn“. Sie schildert darin auf radikale Weise, wie sie sich aus Protest gegen ihre Rolle als Frau fast zu Tode hungert und mit der Diagnose ‚Schizophrenie’ in eine psychiatrische Anstalt eingeliefert wird. Ihr zweiter Roman ist eine Fortsetzung der stark subjektiven Schilderung persönlicher Erlebnisse während einer Schwangerschaft und bei dem Versuch, ihren Sohn außerhalb des staatlichen Schulsystems selbst zu unterrichten. Nach einem Band mit lyrischer Prosa veröffentlichte Erlenberger mit ‚Singende Erde’ einen utopischen Roman und mit ‚Hoffnung auf Erinnern’ eine Erzählung über eine chaotische Episode aus dem Literaturbetrieb. Seit 1982 ist Maria Erlenberger, die 1978 mit dem Förderpreis des Literaturpreises der Stadt Bremen ausgezeichnet wurde, verstummt“ (Wikipedia, Abfrage v. 15. Dezember 2007). – Rolf Michaelis promovierte über „Die Struktur von Hölderlins Oden“ und war hernach Redakteur des Feuilletons der „Stuttgarter Zeitung“. Von 1964 leitete er das Literaturblatt der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, bis er 1968 als deren Kulturkorrespondent nach Berlin wechselte. 1973 wurde er Leiter des Literaturteils der „ZEIT“ und war dort von 1985 bis 1998 als Feuilleton-Redakteur tätig. – Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf..

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Kipphardt, Heinar

Schriftsteller (1922–1982). Eigenh. Brief mit U. [Angelsbruck]. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert.
$ 118 / 100 € (11654)

Heinar Kipphardt (1922–1982), Schriftsteller. Eigenh. Brief mit U. [Angelsbruck], 14. April 1982. 1 Seite Qu.-8°. Mit eh. adr. Kuvert. – An den Feuilletonisten, Essayisten, Biographen und Schriftsteller Rolf Michaelis (geb. 1933) von der „Zeit“: „Ich stecke in einem Buch habe leider keine Zeit für die Maria Erlenberger. Ich möchte Sie auf ‚Stunde Null’ von Gerd Fuchs aufmerksam machen [...]“. – Rolf Michaelis promovierte über „Die Struktur von Hölderlins Oden“ und war hernach Redakteur des Feuilletons der „Stuttgarter Zeitung“.

Von 1964 leitete er das Literaturblatt der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, bis er 1968 als deren Kulturkorrespondent nach Berlin wechselte. 1973 wurde er Leiter des Literaturteils der „ZEIT“ und war dort von 1985 bis 1998 als Feuilleton-Redakteur tätig. – Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf..

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Kipphardt, Heinar

Schriftsteller (1922–1982). Ms. Brief mit eigenh. U. München. 1 S. Qu.-8vo.
$ 95 / 80 € (9184)

Heinar Kipphardt (1922–1982), Schriftsteller. Ms. Brief mit e. U. München, 26. I. 1968. 1 S. Qu.-8vo. – An Heinz Birker: „Leider komme ich erst jetzt dazu Ihnen zu antworten, ich war sehr mit einer größeren Arbeit beschäftigt. SHAKESPEARE DRINGEND GESUCHT ist im Henschel-Verlag in Ostberlin verlegt. Hier wird das Stück in nächster Zeit beim Suhrkamp-Verlag in einem Dramenband, der alle meine Stücke enthält, erscheinen [...]“. – Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.

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Kipphardt, Heinar

Schriftsteller (1922–1982). 2 eigenh. Briefe mit U. Angelsbruck, Post Reichenkirchen. Zusammen (2+2 =) 4 SS. auf 3 Bll. Gr.-4to. Mit 2 eh. adr. Kuverts.
$ 532 / 450 € (44985/BN31047)

An Wolfgang Seibold: „Meine Arbeitspläne lassen leider nicht zu, Ihre Anfrage zu erwägen. Ich glaube, es ist nicht realistisch zu erwarten, dass Ihnen jemand für Ihren Plan ein Stück schreibt. Der alte Weise damals hat die Stücke für seine Schüleraufführungen selber gemacht. Wenn das nicht geht, rate ich, Sie setzen sich mit dem Verlag der Autoren, Frankfurt, in Verbindung [...]“ (9. VII.). – „Schönen Dank für Ihren 2. Brief. Ob so eine Zusammenarbeit mit Schauspielerin funktionieren kann? Die Erfahrung spricht ganz gegen den Plan.

Die Vorteile von Schülern, nämlich Naivität unter andere[m], gehen gerade in dieser Konstellation verloren. Ich hoffe, ich irre mich [...]“ (30. VIII.). – Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf..

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