Gerhard Kettner

Kettner, Gerhard

Graphiker (1928-1993). Eigenh. Brief mit U. und blattfüllender beidseitiger Kugelschreiberzeichnung. Dresden. 2 SS. 4to.
$ 198 / 180 € (10448)

Gerhard Kettner (1928-1993), Graphiker. E. Brief m. U. und blattfüllender beidseitiger Kugelschreiberzeichnung, Dresden, 28. Oktober 1990, 2 Seiten 4°. An den Kunsthistoriker Siegfried Salzmann (1928–1993): „[…] mit herzlichstem Dank für die Sendungen mit den schönen Katalogen. Sie haben Dresden, mir und meinen Studenten damit eine große Freude gemacht […]“ – Die Zeichnung zeigt Modelle in verschiedenen Posen; auf der Rückseite 2 Köpfe im Profil mit Zusatz „Sie (als Fachmann) nehmen die Sache als das was es ist! Ein Spaß und als eine Finger-lockerungsübung! […]“ – Der Sohn eines Zechenarbeiters studierte in der Lindenau-Museumsschule in Altenburg bei Heinrich Burkhardt und an der Hochschule für bildende Künste in Dresden bei Hans Grundig, Max Schwimmer und Hans Theo Richter, dessen Assistent er 1953-55 war.

1961 wurde er Dozent an der Dresdner Hochschule, deren Rektor er von 1979-81 war. Kettner zeichnete Landschaften, Akt- und Kinderdarstellungen, vor allem jedoch Porträts (Werner Stötzer, 1962) und Selbstbildnisse. Seine frühen Arbeiten waren von der sozial engagierten Linienführung einer Käthe Kollwitz beeinflußt (Aus der Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung, Lithographie 1956). Sein anerkanntes Schaffen ermöglichte ihm Studienreisen nach China und in die Sowjetunion, aber auch ins westliche Ausland; so erhielt er 1970 auf der II. Biennale für Graphik in Florenz eine Goldmedaille. – Siegfried Salzmann war von 1971 bis 1984 Direktor des Wilhelm Lehmbruck-Museums in Duisburg und anschließend bis 1993 Direktor der Kunsthalle Bremen..

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Kettner, Gerhard

Graphiker (1928-1993). Eigenh. Brief mit U. und blattfüllender beidseitiger Kugelschreiberzeichnung. Dresden. 1½ SS. 4to.
$ 198 / 180 € (10449)

Gerhard Kettner (1928-1993), Graphiker. E. Brief m. U. und blattfüllender ganzseitiger Kugelschreiberzeichnung, Dresden, 28. Oktober 1990, 1 ½ Seiten 4°. An den Kunsthistoriker Siegfried Salzmann (1928–1993): „[…] haben Sie Dank für Ihre schöne Sendung mit den Katalogen! Sie haben mir und meinen Studenten eine große Freude gemacht […] 1. Fassung! Nehmen Sie bitte umstehenden Spaß nicht zu ernst! Aber mitunter juckt es in den Fingern! (zum wegwerfen noch immer geeignet) […]“ – Die Zeichnung zeigt Modelle und den Maler in verschiedenen Posen.

– Der Sohn eines Zechenarbeiters studierte in der Lindenau-Museumsschule in Altenburg bei Heinrich Burkhardt und an der Hochschule für bildende Künste in Dresden bei Hans Grundig, Max Schwimmer und Hans Theo Richter, dessen Assistent er 1953-55 war. 1961 wurde er Dozent an der Dresdner Hochschule, deren Rektor er von 1979-81 war. Kettner zeichnete Landschaften, Akt- und Kinderdarstellungen, vor allem jedoch Porträts (Werner Stötzer, 1962) und Selbstbildnisse. Seine frühen Arbeiten waren von der sozial engagierten Linienführung einer Käthe Kollwitz beeinflußt (Aus der Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung, Lithographie 1956). Sein anerkanntes Schaffen ermöglichte ihm Studienreisen nach China und in die Sowjetunion, aber auch ins westliche Ausland; so erhielt er 1970 auf der II. Biennale für Graphik in Florenz eine Goldmedaille. – Siegfried Salzmann war von 1971 bis 1984 Direktor des Wilhelm Lehmbruck-Museums in Duisburg und anschließend bis 1993 Direktor der Kunsthalle Bremen..

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