Anna Luise Karsch

Karsch, Anna Luise

Dichterin (1722–1791). Eigenh. Brief mit Initialen („A. L. K.“). Glogau. 3 SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief).
$ 3,829 / 3.400 € (21693)

Anna Luise Karsch (1722–1791), Dichterin. E. Brief mit Initialen („A. L. K.“). Glogau, 8. Januar 1762. 3 SS. auf Doppelblatt. 4°. Mit e. Adresse (Faltbrief). – Beredtes Zeugnis für die Epoche der Empfindsamkeit; an den Freiherrn von Kottwitz mit einer emphatischen Betrachtung zu Tag und Nacht in lyrischem Tonfall: „Hochgebohrener Freyherr | Mein Gnädiger Herr | Schon komt mit Langsam Eillendem Flügel der Tag, und Ihm entweicht die nacht die sich vieler Stunden bey uns Verweillt hatt und nun den erquickenden Schimmer über den aussstreut, der in Einem andern Welttheill die ganze Last des Tages gefühlt hatt [...]“.

– Der früheste auf internationalen Auktionen der vergangenen drei Jahrzehnte gehandelte Brief. – Etwas gebräunt und fleckig sowie mit kleinen Randläsuren..

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Karsch, Anna Luise

Dichterin (1722–1791). Eigenh. Albumblatt mit U. („A. L. Karschin“). O. O. 1 S. 8vo.
$ 3,378 / 3.000 € (21694)

Anna Luise Karsch (1722–1791), Dichterin. E. Albumblatt mit U. („A. L. Karschin“). O. O., 8. Mai 1788. 1 S. 8°. – „Ich drang durch Tausend Hindernisse | und lies nicht eher ab | bis mir der Ausgang Ehre gab – | So, guter braver Jüngling, müsse | dies auch gelingen mit der Zeit | wenn du durch manche Schwierigkeit | wie durch ein Labyrint gedrungen | und für den nimmermüden Fleiß | Belohnung hast errungen | der Ehre schönsten Preis [...]“. – Etwas gebräunt und fleckig sowie mit kleinen Randläsuren.

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Karsch, Anna Luise

Dichterin (1722–1791). Eigenh. Briefgedicht mit U. („A. L. Karschin“). Berlin. 3 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 3,153 / 2.800 € (22415)

Anna Luise Karsch (1722–1791), Dichterin. E. Briefgedicht mit U. („A. L. Karschin“. Berlin, 12. Februar 1788. 3 SS. auf Doppelblatt. 8°. – Schönes Briefgedicht der „deutschen Sappho“ an einen unbekannten Empfänger: „Der Du seelig bist im Ehestande | Du beglückt vermählter mann | Deine Schwester war am rande | Ihres Grabes, und gewan[n] | neues muntres Leben wieder | Ich auch war schon oft dabey | bin noch hier, und fühle daß ich lieder | deinem Herzen schuldig sey [...] fünf und sechzig Jahre nahmen | meiner lebenskräfte Kern | und nun überlaß ichs gern | meiner Tochter aufzutreten | Mit dem angeerbten Spiel [...]“.

– Weiters mit der Bitte an den Empfänger, die Gedichte ihrer Tochter Karoline seiner Fürstin und dem Erbprinzen zu empfehlen. Karoline Louise von Klencke (1754–1802) veröffentlichte neben eigenen Gedichten (u. a. das von Schubert vertonte „Heimliches Lieben“) 1792 auch eine Ausgabe der Werke ihrer Mutter. – Stark fleckig und gebräunt; Bl. 2 mit größeren Randläsuren..

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Karsch, Anna Luise

Dichterin (1722–1791). Eigenh. Brief ohne U. O. O. 4 SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to.
$ 9,009 / 8.000 € (22714)

Anna Luise Karsch (1722–1791), Dichterin. E. Brief ohne U. O. O., 14. August 1776. 4 SS. auf Doppelblatt. Kl.-4°. – Wohl unveröffentlichter Brief an ihren Herzensfreund Johann Wilhelm Ludwig Gleim, den sie mit Versen zu dessen neuester Veröffentlichung „Halladat oder Das rothe Buch“ beglückwünscht: „Du kannst o Freund mitt Deinem rohtten Buche | Den Menschen, der noch nie die Tugend liebgewann | bewegen, daß Er Sie von ganzem Herzen suche | Du hast viel Wunder schon gethan | Daß Traurige mitt Trähnen überfloßen | Gen Himmel heitter aufgeblickt | Und Lob und Dank von Lippen außgegoßen | Die deine Gütte still erquickt [...]“.

– J. W. Gleim hatte der Karschin Anfang der 1760er Jahre das Leben in Halberstadt finanziert und ihr als Dichterin zu Ansehen verholfen. Die über Jahre hinweg anhaltende Korrespondenz mit ihr gilt als literarisch herausragendes Zeugnis der Briefkultur und des Freundschaftskults im 18. Jahrhundert. – Nicht abgedruckt in: Regina Nörtemann (Hrsg.): Mein Bruder in Apoll. Briefwechsel zwischen Anna Louisa Karsch und Johann Wilhelm Ludwig Gleim. 2 Bde. Göttingen, 1996. – Papierbedingt etwas gebräunt und mit kleinen Randläsuren; Bl. 1 mit zwei größeren Tintenflecken..

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Karsch, Anna Luise

Dichterin (1722–1791). Auserlesene Gedichte. Berlin. Mit gest. Frontispiz d. Autorin von G. F. Schmidt, gest. Titelvignette und 14 Textvignetten von J. W. Meil. XLII, 363 SS. Lederband der Zeit auf fünf Bünden mit goldgepr. Fleuronné-Rücken und goldgepr. Rückenschildchen. 8vo.
$ 732 / 650 € (23045)

Anna Luise Karsch (1722–1791), Dichterin. Auserlesene Gedichte. Berlin, Winter, 1764 [recte: 1763]. Mit gest. Frontispiz d. Autorin von G. F. Schmidt, gest. Titelvignette und 14 Textvignetten von J. W. Meil. XLII, 363 SS. Lederband der Zeit auf fünf Bünden mit goldgepr. Fleuronné-Rücken und goldgepr. Rückenschildchen. 8°. – Goedeke IV 125, 4. Wilpert-G. 18. Brieger 1312. Rümann 495. Erste Ausgabe. Gleichzeitig erschien eine einfache Ausgabe, in der die Kupfervignetten durch solche in Holzschnitt ersetzt worden sind.

– Vom etwas gebräunten Titel und Frontispiz abgesehen ein gutes, nahezu fleckenfreies Exemplar auf starkem Bütten; der Einband stärker berieben und bestoßen, eine Ecke stärker angeplatzt. Am vorderen Innendeckel das Exlibris des deutschen Pathologen Hermann Dürck (1869–1941), am vorderen Vorsatzblatt das des Schweizer Schriftstellers Emanuel Stickelberger (1884–1962)..

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