Ludwig Karpath

Karpath, Ludwig

Musikschriftsteller und Redakteur (1866-1936). Eigenh. Brief mit U. Wohl Wien. 15.08.1913. ¾ S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
$ 213 / 200 € (935057/BN935057)

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Anbei Ihr Opernbuch, das ich mit grösstem Interesse gelesen habe. Es scheint mir unwahrscheinlich, daß der von Ihnen Genannte der richtige Mann dafür ist. Ich glaube, daß Lehar es hübsch machen würde. Die Handlung ist etwas mager, man muß viel Stimmungsmusik machen und auf diese versteht sich Lehar vortrefflich [...]". - Ludwig Karpath ließ sich nach dem Studium am Prager Konservatorium und einer gemeinsam mit dem Wiener Männergesangs-Verein unternommenen Amerikatournee 1894 in Wien nieder, war bis 1921 Musikreferent des "Neuen Wiener Tageblatts" und redigierte von 1914 bis 1917 den "Merkur".

Seit 1932 als Konsulent für die Bundestheater im Unterrichtsministerium tätig, stand er zeit seines Lebens in freundschaftlicher Beziehung zu Komponisten wie Brahms, Reger, Mottl und Richard Strauss, der ihm 1924 sein Ballett "Schlagobers" widmete. Karpath "gehörte zu den einflußreichsten Persönlichkeiten des Wiener Musiklebens, förderte junge Talente und war maßgeblich an der Gründung der Volksoper und der Errichtung des Konzerthauses beteiligt" (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; etwas angestaubt..

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Karpath, Ludwig

Musikschriftsteller und Redakteur (1866-1936). Eigenh. Brief mit U. Wien. 02.05.1911. 1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 213 / 200 € (935058/BN935058)

An eine Dame: "Ich bin ganz erstaunt darüber, daß Sie mich zu einem berühmten Mann machen, dessen Photographie erstrebenswert sei. Ich werde ja noch ganz stolz und dann wird's wohl mit mir nicht zum Aushalten sein [...]". - Ludwig Karpath ließ sich nach dem Studium am Prager Konservatorium und einer gemeinsam mit dem Wiener Männergesangs-Verein unternommenen Amerikatournee 1894 in Wien nieder, war bis 1921 Musikreferent des "Neuen Wiener Tageblatts" und redigierte von 1914 bis 1917 den "Merkur".

Seit 1932 als Konsulent für die Bundestheater im Unterrichtsministerium tätig, stand er zeit seines Lebens in freundschaftlicher Beziehung zu Komponisten wie Brahms, Reger, Mottl und Richard Strauss, der ihm 1924 sein Ballett "Schlagobers" widmete. Karpath "gehörte zu den einflußreichsten Persönlichkeiten des Wiener Musiklebens, förderte junge Talente und war maßgeblich an der Gründung der Volksoper und der Errichtung des Konzerthauses beteiligt" (DBE). - Auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand..

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Karpath, Ludwig

Musikschriftsteller und Redakteur (1866-1936). Eigenh. Postkarte mit U. ("Karpath"). Aschau. 18.08.1917. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse.
$ 160 / 150 € (935059/BN935059)

An die Pianistin und Publizistin Anny Edle von Newald-Grasse (1875-1952): "Ich erhielt Ihren interessanten Aufsatz hieher nachgeschickt. Nun müssen Sie sich gedulden, bis ich nach Wien komme, ich will dann bei den Grossauguren sehen, was sich machen läßt [...]". - Ludwig Karpath ließ sich nach dem Studium am Prager Konservatorium und einer gemeinsam mit dem Wiener Männergesangs-Verein unternommenen Amerikatournee 1894 in Wien nieder, war bis 1921 Musikreferent des "Neuen Wiener Tageblatts" und redigierte von 1914 bis 1917 den "Merkur".

Seit 1932 als Konsulent für die Bundestheater im Unterrichtsministerium tätig, stand er zeit seines Lebens in freundschaftlicher Beziehung zu Komponisten wie Brahms, Reger, Mottl und Richard Strauss, der ihm 1924 sein Ballett "Schlagobers" widmete. Karpath "gehörte zu den einflußreichsten Persönlichkeiten des Wiener Musiklebens, förderte junge Talente und war maßgeblich an der Gründung der Volksoper und der Errichtung des Konzerthauses beteiligt" (DBE)..

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Karpath, Ludwig

Musikschriftsteller und Redakteur (1866-1936). Eigenh. Bildpostkarte mit U. Karlsbad. 31.07.1930. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse.
$ 192 / 180 € (82589/BN53770)

An den Komponisten Max Oberleithner: "Habe mich Ihres schönen Erfolges sehr gefreut, umsomehr als ich allein das Werk durchsetzte [...]". - Bei dem Erfolg mag es sich um die Neuinszenierung von Oberleithners Oper "Der eiserne Heiland" gehandelt haben, die im Juni und Juli des Jahres an der Wiener Staatsoper zu sehen war. Die Uraufführung des Werks hatte am 20. Jänner 1917 an der Wiener Volksoper stattgefunden.

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