Hermann Kapler

Kapler, Hermann

Jurist (1867–1941). Eigenh. Brief mit U. („H. Kapler“). Birkenstein in Oberbayern. 1½ SS. 4to.
$ 192 / 160 € (22048)

Hermann Kapler (1867–1941), Jurist. E. Brief mit U. („H. Kapler“). Birkenstein in Oberbayern, 8. August 1929. 1½ SS. 4°. – Wie von alter Hand auf einem separaten Blatt vermerkt, an Oberkonsistorialrat Rudolf Hardt: „Es tut mir leid, daß Sie sich bei Ihrer sonstigen Inanspruchnahme mit einem so langen Brief an mich haben befassen müssen. Aber natürlich kann ich für die umfassende Orientierung nur sehr dankbar sein. Daß die Nachrichten wegen der Stellung der Kirche zur Verfassungsfeier nicht durchweg erfreulich sind, steht auf einem anderen Blatt [...]“.

– Hermann Kapler war Präsident des Evangelischen Konsistoriums in Berlin und des Deutschen Evangelischen Kirchenausschusses, „bemühte sich um den engeren Zusammenschluß der deutschen evangelischen Kirchen sowie um die Betreuung der evangelischen Auslandsgemeinden und hatte maßgeblichen Anteil an der Leitung und Verwaltung der Altpreußischen Kirche. Sein Rücktritt 1933 im Vorfeld der Gründung der Deutschen Evangelischen Kirche gab den Nationalsozialisten Gelegenheit zu staatlicher Einflußnahme auf die Kirche und förderte ihre Gleichschaltungspolitik“ (DBE). – Mit einer kleinen Rostspur und dem Abklatsch eines alten Tesafilmstreifens..

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