Otto Kahler

Kahler, Otto

Internist (1849–1893). Eigenh. Brieffragment mit U. Prag. 1 S. Qu.-8vo.
$ 142 / 120 € (11500)

Otto Kahler (1849–1893), Internist. E. Brief (Fragment) mit U. Prag, [1872]. 1 Seite Qu.-8°. – An einen namentlich nicht genannten Adressaten: „Ich bitte meine Anmeldung als Theilnehmer an der 45ten Versammlung ‚deutscher Naturforscher und Aerzte’ hiermit entgegenzunehmen [...]“. – Kahler setzte nach der Promotion seine Ausbildung bei Jean-Martin Charcot fort, wandte sich unter dessen Einfluß der Erforschung der pathologischen Anatomie und der klinischen Erscheinungen bei Erkrankungen des Zentralnervensystems zu und wurde nach seiner Rückkehr aus Frankreich Assistent an der Prager Medizinischen Universitätsklinik.

Sich 1875 für Innere Medizin habilitierend, wurde er 1888 Vorstand der II. Medizinischen Klinik an der Deutschen Universität Prag und 1889 als Nachfolger Heinrich von Bambergers und Vorstand der II. Medizinischen Universitätsklinik des Allgemeinen Krankenhauses nach Wien berufen. Kahler verfaßte zahlreiche neurologische, histologische und onkologische Forschungsbeiträge, u. a. „Zur Symptomatologie des multiplen Myeloms“ (1889). Nach ihm benannt ist u. a. die „Kahlersche Krankheit“, eine Vermehrung von Plasmazellen im Knochenmark, seltener auch in anderen Organen, was in der Folge u. a. zu einer Störung der normalen Blutbildung sowie zur Bildung von bestimmten Immunglobulinen führt. Ein wiederholt von Billroth und Gussenbauer operiertes Zungenkarzinom war Ursache seines frühen Todes. – Beiliegend eine alte Sammlungsbeschreibung..

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Kahler, Otto

Internist (1849-1893). Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D. 2 SS. Carte de visite.
$ 142 / 120 € (936282/BN936282)

"Ich fahre heut - für einige Tage nach Abbazzia. Dort will ich vor allem schweigen. Sobald ich hoffentlich genesen zurück bin melde ich mich […]". - Kahler wandte sich der Erforschung der pathologischen Anatomie und der klinischen Erscheinungen bei Erkrankungen des Zentralnervensystems zu. Nach seiner Rückkehr wurde K. Assistent an der Prager Medizinischen Universitätsklinik, habilitierte sich 1875 für Innere Medizin und wurde 1888 Vorstand der II. Medizinischen Klinik an der Deutschen Univ.

Prag. 1889 ging er als Nachfolger Heinrich von Bambergers und Vorstand an die II. Medizinische Universitätsklinik des Allgemeinen Krankenhauses nach Wien. - Auf Briefkarte mit gedr. Namen. In der Mitte gefaltet..

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