Abraham Gotthelf Kästner

Kästner, Abraham Gotthelf

deutscher Mathematiker und Epigrammdichter (1719-1800). Eigenh. Stammbucheintrag mit Namenszug. Göttingen. 3.8.1790. Quer-8vo. 1 p.
$ 1,304 / 1.200 € (76099)

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Kästner, Abraham Gotthelf

Mathematiker und Epigrammdichter (1719-1800). Eigenh. Albumblatt mit U. Göttingen. 09.05.1771. 1 S. Qu.-8vo.
$ 1,630 / 1.500 € (941055/BN941055)

Griechische Sentenz, überliefert bei Sextus Pomponius und meist dem Juristen Salvius Julianus zugeschrieben: "kan ton heteron poda en te soro echo, prosmathein ti bouloimen" ("Und stehe ich auch mit einem Fuß im Grabe, so möchte ich doch noch immer etwas dazulernen"). Nachempfunden ist das Wort einem berühmten Vers des Solon, "gerasko d' aiei polla didaskomenos" ("Ich altere immerfort viel lernend", Fr. 22,7) - ein Gedanke, in dem "zum ersten Mal das Lernen als geistige[r] Prozeß erfaßt" ist (Snell, Entdeckung des Geistes, S.

75). - Obere rechte Ecke unbedeutend fleckig; in der oberen linken Ecke alt numeriert "70". Verso eine lateinische Sentenz ("Sola bona quae honesta") geschrieben vom Göttinger Juristen Christian Friedrich Georg Meister (1718-82), datiert 16. XI. 1769..

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Kästner, Abraham Gotthelf

Mathematiker und Epigrammdichter (1719-1800). Eigenh. Brief mit U. ("K") und Ausschnitt mit eigenh. U. O. O. Jeweils 1 S. Qu.-8vo. Hinter Glas gerahmt (445:344 mm).
$ 1,630 / 1.500 € (88917/BN58909)

An einen Freund, anspielend auf Psalm 23: "Du hast einen Tisch bereitet zwischen mir und meinen Feinden. Hätte ich der Fr. Pr. B. aus den Psalmen sagen sollen. Aber von den mehrern Ursachen[,] warum ich in Gesellschaft nicht viel rede, ist auch eine, weil mir immer in der Gesellschaft nicht gleich das einfällt, was mir einsam einfällt, wenn ich mit Vergnügen an die Gesellschaft denke […]". - Die darunter montierte Unterschrift datiert vom 2. April 1795.

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