Joseph II.

Joseph II.

röm.-dt. Kaiser (1741-1790). Schreiben mit eigenh. U. Wien. 1½ SS. auf Doppelblatt. 4to.
$ 398 / 350 € (32685/BN26347)

An Karl Graf von Zinzendorf (1739-1813), den Präsidenten der Neuen Hofrechnungskammer: "Es hat der Ober Oesterr. Gouverneur Graf Sauer Mir die Nothwendigkeit vorgestellet, mit dem dortlandes angestellten Buchhalter Ambos eine Abänderung zu treffen, und ihn dagegen mit einem Manne zu versehen, der von aller Verbindung und persönlichen Rücksichten frey, sich durch Rechtschaf[f]enheit auszeichnet, und mit standhaftem Muthe versehen ist, um die ihm obliegende Kontrol[l]e nach Pflicht zu besorgen.

Einen Mann von diesen Eigenschaften werden Sie also entweder von hier, oder aus einer andren Provinz baldmöglichst nach Tyrol in Antrag bringen, dergestalt jedoch, daß er, nebst dem einem Buchhalter anklebenden Gehalte, eins[t]weilen nur noch als Buchhalter Amts Verwalter daselbst angestellet, und ihm anbey aufgetragen werde, daß er, nach genommener Einsicht, und bey Abfassung der Conduite Liste von seinem unterstehenden Personali sich zugleich in einer dem Gouverneur, dem die verschiedenen Verhältniße dieser Leute näher bekannt sind, zu machenden Anzeige aufrichtig auslasse, wie er einen [!] jeden der dort arbeitenden Individuen beschaffen, und zur Erfüllung seiner Amtspflichten aufgelegt finde [...]". - Karl Graf Zinzendorf hatte seit 1784 den Vorsitz der Robotaufhebungskommission inne; 1792 wurde er Staats- und Konferenzminister und Mitglied des Staatsrats, 1800 Landmarschall von Niederösterreich. Von 1801 bis 1813 Landkomtur des Deutschen Ordens in Österreich, war Zinzendorf 1808 vorübergehend dirigierender Staats- und Konferenzminister. "Zinzendorf war ein Vorkämpfer des Freihandels und lehnte den Merkantilismus ab. Seine seit 1782 geführten Tagebücher, die über sechzig Bände umfassen, sind eine bedeutsame kulturgeschichtliche Quelle" (DBE). Zu Zinzendorf, der für die Geschichtsforschung vor allem auf Grund seines zeitlebens geführten Tagebuchs von großem Interesse ist, vgl. Christine Lebeau: Die Tagebücher des Grafen Karl von Zinzendorf. In: Quellenkunde der Habsburgermonarchie (16.-18. Jahrhundert). Ein exemplarisches Handbuch. Hg. v. J. Pauser, M. Scheutz und T. Winkelbauer. Wien 2004 (= MIÖG Ergbd. 44), S. 796-800..

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Joseph II.

röm.-dt. Kaiser (1741-1790). Brief mit eigenh. U. Wien. ½ S. auf Doppelblatt. 4to.
$ 910 / 800 € (32701/BN26381)

Dienstschreiben an Karl Graf von Zinzendorf (1739-1813), den Präsidenten der Neuen Hofrechnungskammer: "Ich überschicke Ihnen den hier anschlüßigen Apotheker Conto; und obschon die Buchhalterey ganz ordnungsmässig vorgegangen ist, daß sie solchen in Anstand gezogen hat: so tritt doch hier der Umstand ein, daß diesen 2 Personen, wenn sie gleich nicht aus dem Fond des Taubstummen Instituts unterhalten werden, ihnen gleichwohl als kais. Kostkindern in besagtem Institute der freye Genuß der Medicamenten in dieser Eigenschaft zu statten kommt; und ist solches daher noch ferners von der Buchhalterey wie bevor für derley Kostkinder, da sie eigentlich nur den Unterkunfts Ort geändert haben, zu paßiren [...]".

- Karl Graf Zinzendorf hatte seit 1784 den Vorsitz der Robotaufhebungskommission inne; 1792 wurde er Staats- und Konferenzminister und Mitglied des Staatsrats, 1800 Landmarschall von Niederösterreich. Von 1801 bis 1813 Landkomtur des Deutschen Ordens in Österreich, war Zinzendorf 1808 vorübergehend dirigierender Staats- und Konferenzminister. "Zinzendorf war ein Vorkämpfer des Freihandels und lehnte den Merkantilismus ab. Seine seit 1782 geführten Tagebücher, die über sechzig Bände umfassen, sind eine bedeutsame kulturgeschichtliche Quelle" (DBE). Zu Zinzendorf, der für die Geschichtsforschung vor allem auf Grund seines zeitlebens geführten Tagebuchs von großem Interesse ist, vgl. Christine Lebeau: Die Tagebücher des Grafen Karl von Zinzendorf. In: Quellenkunde der Habsburgermonarchie (16.-18. Jahrhundert). Ein exemplarisches Handbuch. Hg. v. J. Pauser, M. Scheutz und T. Winkelbauer. Wien 2004 (= MIÖG Ergbd. 44), S. 796-800. - Mit kleinen zeitgen. Registraturvermerken; ohne den erwähnten "Apotheker Conto"..

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Joseph II.

röm.-dt. Kaiser (1741-1790). Brief mit eigenh. U. Wien. ½ S. auf Doppelblatt. 4to.
$ 967 / 850 € (32702/BN26382)

Dienstschreiben an Karl Graf von Zinzendorf (1739-1813), den Präsidenten der Neuen Hofrechnungskammer: "Ich gewärtige von der Rechen-Kammer die Auskunft, was es mit vorgekommenen Umstande für eine Beschaf[f]enheit habe, daß das Hungarische Kameral Haupt-Zahlamt durch mehrere ausserordentliche Zahlungen schon seit einiger Zeit in einen Rü[c]kstand von 300 fl. an der Hof-Quota [...] verse[t]zet worden sey? [...]". - Karl Graf Zinzendorf hatte seit 1784 den Vorsitz der Robotaufhebungskommission inne; 1792 wurde er Staats- und Konferenzminister und Mitglied des Staatsrats, 1800 Landmarschall von Niederösterreich.

Von 1801 bis 1813 Landkomtur des Deutschen Ordens in Österreich, war Zinzendorf 1808 vorübergehend dirigierender Staats- und Konferenzminister. "Zinzendorf war ein Vorkämpfer des Freihandels und lehnte den Merkantilismus ab. Seine seit 1782 geführten Tagebücher, die über sechzig Bände umfassen, sind eine bedeutsame kulturgeschichtliche Quelle" (DBE). Zu Zinzendorf, der für die Geschichtsforschung vor allem auf Grund seines zeitlebens geführten Tagebuchs von großem Interesse ist, vgl. Christine Lebeau: Die Tagebücher des Grafen Karl von Zinzendorf. In: Quellenkunde der Habsburgermonarchie (16.-18. Jahrhundert). Ein exemplarisches Handbuch. Hg. v. J. Pauser, M. Scheutz und T. Winkelbauer. Wien 2004 (= MIÖG Ergbd. 44), S. 796-800..

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röm.-dt. Kaiser (1741-1790). Brief mit eigenh. U. Karlstadt. ¾ S. auf Doppelblatt. 4to.
$ 910 / 800 € (32703/BN26383)

Dienstschreiben an Karl Graf von Zinzendorf (1739-1813), den Präsidenten der Neuen Hofrechnungskammer, betr. der von der "Haupt Siebenbürg. Kanzley ausgewiesenen Ersparung bey der vorgeschlagenen Regulirung des Tax-Amts Personal- und Salarial Statuo". - Karl Graf Zinzendorf hatte seit 1784 den Vorsitz der Robotaufhebungskommission inne; 1792 wurde er Staats- und Konferenzminister und Mitglied des Staatsrats, 1800 Landmarschall von Niederösterreich. Von 1801 bis 1813 Landkomtur des Deutschen Ordens in Österreich, war Zinzendorf 1808 vorübergehend dirigierender Staats- und Konferenzminister.

"Zinzendorf war ein Vorkämpfer des Freihandels und lehnte den Merkantilismus ab. Seine seit 1782 geführten Tagebücher, die über sechzig Bände umfassen, sind eine bedeutsame kulturgeschichtliche Quelle" (DBE). Zu Zinzendorf, der für die Geschichtsforschung vor allem auf Grund seines zeitlebens geführten Tagebuchs von großem Interesse ist, vgl. Christine Lebeau: Die Tagebücher des Grafen Karl von Zinzendorf. In: Quellenkunde der Habsburgermonarchie (16.-18. Jahrhundert). Ein exemplarisches Handbuch. Hg. v. J. Pauser, M. Scheutz und T. Winkelbauer. Wien 2004 (= MIÖG Ergbd. 44), S. 796-800..

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Joseph II.

röm.-dt. Kaiser (1741-1790). 2 autograph letters signed (paraph). O. O. Zusammen (2¾ +2½ =) 5¼ SS. auf 4 (= 2 Doppel-)Blatt. Kl.-8vo.
$ 2,843 / 2.500 € (34184/BN29973)

Comprehensive and personal letters to a countess (possibly Maria Christina, Countess Kinsky, born Princess of Liechtenstein), on the choice of a school for her son, recommending the Vienna Theresianum ("[...] au sujet du college Theresien, et de l'academie de Savoye, mais tout mes recherches de comparaison onts etes avantguues premier [...]", [23. IX. 1775]), and on a forthcoming trip to Italy by his brother Leopold, his sister Maria Christina and her husband Prince Albert of Saxony, Duke of Teschen ([24 IX. 1775]).

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Joseph II.

röm.-dt. Kaiser (1741-1790). Dokument mit eigenh. U. Wien. 3 SS. auf Doppelblatt (gest. Vordruck, von Sekretärshand ausgefüllt). Folio. Mit papiergedecktem Siegel sowie Gegenzeichnung von Karl Gf. Zinzendorf (1739-1813) als Präsident der Hofrechenkammer und Joseph v. Lischka als Hofrechenkammerrat.
$ 569 / 500 € (937004/BN937004)

Kaiserliches Absolutorium für den Hermannstädter "Kameral-Zahlmeister Johann von Balinth und dessen Kontrolor Simon Ignatz Krömmer" für die Periode vom 1. 11. 1781 bis 31. 10. 1782 (mit Anführung des Empfangs von 40.221 fl. 47 kr. und der Ausgaben von 32.591 31 2/8 kr.). - Faltspuren; Randläsuren; stellenweise etwas angeschmutzt.

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Joseph II.

Eigenh. Randnotiz mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Joseph II. (1741–1790), röm.-dt. Kaiser. E. Randnotiz mit U. Wohl Wien, November oder Anfang Dezember 1789. Drei Zeilen und Unterschrift auf 2 SS. auf Doppelblatt. Folio. – Die „allerunterthänigste Note“ eines Pfarrers an den Kaiser betr. der Eheschließung von Baron Argentol und der Bürgerlichen Mademoiselle Karoline de Zoki, die sich bereits im „Gebärhause“ befunden hatte: „placet un[d] ist die Trauung so bald möglich vorzunehmen | Josephmpp“. – Tadellos erhalten; in Josephs Anmerkung ein zeitgen. Tintenfleck.