Joseph II.

Joseph II.

röm.-dt. Kaiser (1741-1790). Brief mit eigenh. U. Wien. ½ S. auf Doppelblatt. 4to.
$ 888 / 800 € (32701/BN26381)

Dienstschreiben an Karl Graf von Zinzendorf (1739-1813), den Präsidenten der Neuen Hofrechnungskammer: "Ich überschicke Ihnen den hier anschlüßigen Apotheker Conto; und obschon die Buchhalterey ganz ordnungsmässig vorgegangen ist, daß sie solchen in Anstand gezogen hat: so tritt doch hier der Umstand ein, daß diesen 2 Personen, wenn sie gleich nicht aus dem Fond des Taubstummen Instituts unterhalten werden, ihnen gleichwohl als kais. Kostkindern in besagtem Institute der freye Genuß der Medicamenten in dieser Eigenschaft zu statten kommt; und ist solches daher noch ferners von der Buchhalterey wie bevor für derley Kostkinder, da sie eigentlich nur den Unterkunfts Ort geändert haben, zu paßiren [...]".

- Karl Graf Zinzendorf hatte seit 1784 den Vorsitz der Robotaufhebungskommission inne; 1792 wurde er Staats- und Konferenzminister und Mitglied des Staatsrats, 1800 Landmarschall von Niederösterreich. Von 1801 bis 1813 Landkomtur des Deutschen Ordens in Österreich, war Zinzendorf 1808 vorübergehend dirigierender Staats- und Konferenzminister. "Zinzendorf war ein Vorkämpfer des Freihandels und lehnte den Merkantilismus ab. Seine seit 1782 geführten Tagebücher, die über sechzig Bände umfassen, sind eine bedeutsame kulturgeschichtliche Quelle" (DBE). Zu Zinzendorf, der für die Geschichtsforschung vor allem auf Grund seines zeitlebens geführten Tagebuchs von großem Interesse ist, vgl. Christine Lebeau: Die Tagebücher des Grafen Karl von Zinzendorf. In: Quellenkunde der Habsburgermonarchie (16.-18. Jahrhundert). Ein exemplarisches Handbuch. Hg. v. J. Pauser, M. Scheutz und T. Winkelbauer. Wien 2004 (= MIÖG Ergbd. 44), S. 796-800. - Mit kleinen zeitgen. Registraturvermerken; ohne den erwähnten "Apotheker Conto"..

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Joseph II.

röm.-dt. Kaiser (1741-1790). Brief mit eigenh. U. Wien. ½ S. auf Doppelblatt. 4to.
$ 943 / 850 € (32702/BN26382)

Dienstschreiben an Karl Graf von Zinzendorf (1739-1813), den Präsidenten der Neuen Hofrechnungskammer: "Ich gewärtige von der Rechen-Kammer die Auskunft, was es mit vorgekommenen Umstande für eine Beschaf[f]enheit habe, daß das Hungarische Kameral Haupt-Zahlamt durch mehrere ausserordentliche Zahlungen schon seit einiger Zeit in einen Rü[c]kstand von 300 fl. an der Hof-Quota [...] verse[t]zet worden sey? [...]". - Karl Graf Zinzendorf hatte seit 1784 den Vorsitz der Robotaufhebungskommission inne; 1792 wurde er Staats- und Konferenzminister und Mitglied des Staatsrats, 1800 Landmarschall von Niederösterreich.

Von 1801 bis 1813 Landkomtur des Deutschen Ordens in Österreich, war Zinzendorf 1808 vorübergehend dirigierender Staats- und Konferenzminister. "Zinzendorf war ein Vorkämpfer des Freihandels und lehnte den Merkantilismus ab. Seine seit 1782 geführten Tagebücher, die über sechzig Bände umfassen, sind eine bedeutsame kulturgeschichtliche Quelle" (DBE). Zu Zinzendorf, der für die Geschichtsforschung vor allem auf Grund seines zeitlebens geführten Tagebuchs von großem Interesse ist, vgl. Christine Lebeau: Die Tagebücher des Grafen Karl von Zinzendorf. In: Quellenkunde der Habsburgermonarchie (16.-18. Jahrhundert). Ein exemplarisches Handbuch. Hg. v. J. Pauser, M. Scheutz und T. Winkelbauer. Wien 2004 (= MIÖG Ergbd. 44), S. 796-800..

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röm.-dt. Kaiser (1741-1790). Brief mit eigenh. U. Karlstadt. ¾ S. auf Doppelblatt. 4to.
$ 888 / 800 € (32703/BN26383)

Dienstschreiben an Karl Graf von Zinzendorf (1739-1813), den Präsidenten der Neuen Hofrechnungskammer, betr. der von der "Haupt Siebenbürg. Kanzley ausgewiesenen Ersparung bey der vorgeschlagenen Regulirung des Tax-Amts Personal- und Salarial Statuo". - Karl Graf Zinzendorf hatte seit 1784 den Vorsitz der Robotaufhebungskommission inne; 1792 wurde er Staats- und Konferenzminister und Mitglied des Staatsrats, 1800 Landmarschall von Niederösterreich. Von 1801 bis 1813 Landkomtur des Deutschen Ordens in Österreich, war Zinzendorf 1808 vorübergehend dirigierender Staats- und Konferenzminister.

"Zinzendorf war ein Vorkämpfer des Freihandels und lehnte den Merkantilismus ab. Seine seit 1782 geführten Tagebücher, die über sechzig Bände umfassen, sind eine bedeutsame kulturgeschichtliche Quelle" (DBE). Zu Zinzendorf, der für die Geschichtsforschung vor allem auf Grund seines zeitlebens geführten Tagebuchs von großem Interesse ist, vgl. Christine Lebeau: Die Tagebücher des Grafen Karl von Zinzendorf. In: Quellenkunde der Habsburgermonarchie (16.-18. Jahrhundert). Ein exemplarisches Handbuch. Hg. v. J. Pauser, M. Scheutz und T. Winkelbauer. Wien 2004 (= MIÖG Ergbd. 44), S. 796-800..

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röm.-dt. Kaiser (1741-1790). 2 autograph letters signed (paraph). O. O. Zusammen (2¾ +2½ =) 5¼ SS. auf 4 (= 2 Doppel-)Blatt. Kl.-8vo.
$ 2,774 / 2.500 € (34184/BN29973)

Comprehensive and personal letters to a countess (possibly Maria Christina, Countess Kinsky, born Princess of Liechtenstein), on the choice of a school for her son, recommending the Vienna Theresianum ("[...] au sujet du college Theresien, et de l'academie de Savoye, mais tout mes recherches de comparaison onts etes avantguues premier [...]", [23. IX. 1775]), and on a forthcoming trip to Italy by his brother Leopold, his sister Maria Christina and her husband Prince Albert of Saxony, Duke of Teschen ([24 IX. 1775]).

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Joseph II.

Schreiben mit eigenh. U.
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