Wilhelm Jordan

Jordan, Wilhelm

Schriftsteller und Politiker (1819–1904). Eigenh. Albumblatt mit U. („Wilh. Jordan“). Brünn. 1 S. auf Doppelblatt. Qu.-gr.-8vo.
$ 141 / 120 € (21094)

Wilhelm Jordan (1819–1904), Schriftsteller und Politiker. E. Albumblatt mit U. („Wilh. Jordan“). Brünn, 20. November 1893. 1 S. auf Doppelblatt. Qu.-gr.-8°. – „Narrheit noch dünkt meinem Hirne | Unter längst schon weißem Scheitel | Salomos des Weisen Klage: | ‚Alles eitel, Alles eitel!’ | Ob mir auch des Lebens Neige | Schön und lebenswerth geblieben, | Weil ich vorzog, statt wie Jener | Tausend, Eine Frau zu lieben? [...]“. – 1843 wegen seiner Schriften und Reden für politische Freiheit aus Berlin ausgewiesen, ließ sich Wilhelm Jordan in Leipzig nieder, gab 1845/46 die Zeitschrift „Die beflissene Welt“ heraus, mußte aber auch Sachsen wegen seiner politischen Gesinnung verlassen und ging als Korrespondent der „Bremer Zeitung“ nach Paris.

„Nach Berlin zurückgekehrt, wurde er in die Deutsche Nationalversammlung gewählt. Hier schloß er sich erst der Linken, dann der Erbkaiserlichen Partei an, plädierte für ein deutsches Reich unter preußischer Führung und war zuletzt Marinerat im Reichshandelsministerium“ (DBE). Sein Werk umfaßt neben eigenen Schauspielen und Romanen zahlreiche Übersetzungen von Shakespeare, Homer und Sophokles. – Papierbedingt etwas gebräunt und mit einem kleinen Einriß im unteren Rand..

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Jordan, Wilhelm

Schriftsteller und Politiker (1819–1904). Eigenh. Postkarte mit U. („Wilh. Jordan“). Frankfurt a. M. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse.
$ 141 / 120 € (21095)

Wilhelm Jordan (1819–1904), Schriftsteller und Politiker. E. Postkarte mit U. („Wilh. Jordan“). Frankfurt a. M., 29. März 1892. 1 S. Qu.-8°. Mit e. Adresse. – An den Schriftsteller Paul Wittko (1866–1958) in Bromberg „mit bestem Dank“. – 1843 wegen seiner Schriften und Reden für politische Freiheit aus Berlin ausgewiesen, ließ sich Wilhelm Jordan in Leipzig nieder, gab 1845/46 die Zeitschrift „Die beflissene Welt“ heraus, mußte aber auch Sachsen wegen seiner politischen Gesinnung verlassen und ging als Korrespondent der „Bremer Zeitung“ nach Paris.

„Nach Berlin zurückgekehrt, wurde er in die Deutsche Nationalversammlung gewählt. Hier schloß er sich erst der Linken, dann der Erbkaiserlichen Partei an, plädierte für ein deutsches Reich unter preußischer Führung und war zuletzt Marinerat im Reichshandelsministerium“ (DBE). Sein Werk umfaßt neben eigenen Schauspielen und Romanen zahlreiche Übersetzungen von Shakespeare, Homer und Sophokles. – Papierbedingt etwas gebräunt; beiliegend ein faksimiliertes Albumblatt mit einem kleinen lithographierten Portrait des Dichters und zehn Zeilen des Dankes an Gratulanten zu seinem 70. Geburtstag..

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Jordan, Wilhelm

Schriftsteller und Politiker (1819–1904). Eigenh. Manuskript (Fragment). O. O. 2 SS. 4to.
$ 259 / 220 € (21096)

Wilhelm Jordan (1819–1904), Schriftsteller und Politiker. E. Manuskript (Fragment). O. O., 18. Mai 1866. 2 SS. 4°. – Ein Blatt aus dem Manuskript seines 1867 erschienenen Epos „Die Nibelungen“: „Von Hildebrands Heimkehr und Hadubrands Fahrten [...]“. – 1843 wegen seiner Schriften und Reden für politische Freiheit aus Berlin ausgewiesen, ließ sich Wilhelm Jordan in Leipzig nieder, gab 1845/46 die Zeitschrift „Die beflissene Welt“ heraus, mußte aber auch Sachsen wegen seiner politischen Gesinnung verlassen und ging als Korrespondent der „Bremer Zeitung“ nach Paris.

„Nach Berlin zurückgekehrt, wurde er in die Deutsche Nationalversammlung gewählt. Hier schloß er sich erst der Linken, dann der Erbkaiserlichen Partei an, plädierte für ein deutsches Reich unter preußischer Führung und war zuletzt Marinerat im Reichshandelsministerium“ (DBE). Sein Werk umfaßt neben eigenen Schauspielen und Romanen zahlreiche Übersetzungen von Shakespeare, Homer und Sophokles. – Papierbedingt etwas gebräunt und mit kleinen Randläsuren..

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Jordan, Wilhelm

Schriftsteller und Politiker (1819–1904). Eigenh. Brief mit U. („Jordan“). Halberstadt. 1¼ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief).
$ 259 / 220 € (21266)

Wilhelm Jordan (1819–1904), Schriftsteller und Politiker. E. Brief mit U. („Jordan“). Halberstadt, 16. April 1849. 1¼ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. Mit e. Adresse (Faltbrief). – An Bibliothekssekretär Bindseil in Halle: „So eben habe ich die Arbeit, zu welcher ich zunächst die Scriptt. e cod. Vat. ed. Manus gebrauchte, beendigt, u. beeile mich dieses Buch an die Universitätsbibliothek zurückzuschicken [...]“. Durch die Arbeit an seiner Zeitschrift sei er „sehr in Anspruch genommen, so daß ich Dir leider jetzt nichts Ausführlicheres über mein Thun u.

Treiben schreiben kann [...]“. – 1843 wegen seiner Schriften und Reden für politische Freiheit aus Berlin ausgewiesen, ließ sich Jordan in Leipzig nieder, gab 1845/46 die Zeitschrift „Die beflissene Welt“ heraus, mußte aber auch Sachsen wegen seiner politischen Gesinnung verlassen und ging als Korrespondent der „Bremer Zeitung“ nach Paris. „Nach Berlin zurückgekehrt, wurde er in die Deutsche Nationalversammlung gewählt. Hier schloß er sich erst der Linken, dann der Erbkaiserlichen Partei an, plädierte für ein deutsches Reich unter preußischer Führung und war zuletzt Marinerat im Reichshandelsministerium“ (DBE). Sein Werk umfaßt neben eigenen Schauspielen und Romanen zahlreiche Übersetzungen von Shakespeare, Homer und Sophokles. – Mit einer zeitgen. Notiz zum Verf. am unteren Rand der Recto-Seite von Bl. 1; Bl. 2 mit kleinem Ausriß; stellenweise gering fleckig..

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Jordan, Wilhelm

Schriftsteller und Politiker (1819-1904). Eigenh. Billett mit U. Berlin. 1 S. Visitkartenformat.
$ 71 / 60 € (7746)

Wilhelm Jordan (1819-1904), Schriftsteller, Politiker. E. Billett m. U., Berlin, 1. November 1879, 1 Seite quer-Visitformat. „Ihr Brief ist irrthümlich an mich addressirt worden. Der Maler Prof. R. Jordan wohnt in Düsseldorf […]“

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Jordan, Wilhelm

Schriftsteller und Politiker (1819-1904). Eigenh. Albumblatt mit U. Graz. 1 S. Qu.-8vo.
$ 71 / 60 € (937509/BN937509)

"Folge niemals gutem Rath, | Lieber irre, leide, | Als verdanke deinen Pfad | Gnädigem Bescheide. | Eh die Hütung ganz und gar | Herz und Hirn erweiche | Büße lieber mit Gefahr | Hundert dumme Streiche". - Das Gedicht spiegelt Jordans liberale und antiklerikale Haltung wider, die ihn in den 1840er Jahren mehrfach in Konflikt mit staatlichen Autoritäten brachte und kurzfristig ins Exil zwang. "Nach Berlin zurückgekehrt, wurde er in die Deutsche Nationalversammlung gewählt. Hier schloß er sich erst der Linken, dann der Erbkaiserlichen Partei an, plädierte für ein deutsches Reich unter preußischer Führung und war zuletzt Marinerat im Reichshandelsministerium" (DBE).

Sein Werk umfaßt neben eigenen Schauspielen und Romanen zahlreiche Übersetzungen von Shakespeare, Homer und Sophokles..

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