Wolfgang Joho

Joho, Wolfgang

Schriftsteller (1908–1991). Ms. Brief mit eigenh. U. Kleinmachnow. ½ S. Gr.-4to.
$ 94 / 80 € (17082)

Wolfgang Joho (1908–1991), Schriftsteller. Ms. Brief mit e. U. Kleinmachnow, 1. Dezember 1979. ½ S. Gr.-4°. Mit ms. adr. Kuvert. – An Heinz Birker mit der Auskunft, „daß mein Roman ‚Ein Dutzend und zwei’ im Jahr 1950 in der inzwischen nicht mehr existierenden Büchergilde Gutenberg in Berlin – einer Neugründung der früheren Büchergilde – erschienen ist. Eine Lizenzausgabe brachte der Aufbau-Verlag heraus, der fast alle meine Bücher veröffentlicht hat [...]“. – In der Weimarer Republik und anschließend im Dritten Reich als Redakteur tätig, wurde Wolfgang Joho 1937 wegen illegaler Tätigkeit für die KPD verhaftet, verurteilt, für drei Jahre interniert und anschließend mit Berufsverbot belegt, so daß er von 1940 bis 1942 als kaufmännischer Angestellter arbeitete und anschließend ins Strafbataillon 999 der Wehrmacht eingezogen wurde.

Nach Kriegsende und Kriegsgefangenschaft war Joho Redakteur der Wochenzeitung „Sonntag“ und Chefredakteur der Zeitschrift „Neue deutsche Literatur“ und lebte anschließend als freier Schriftsteller in Kleinmachnow. „Sein Werk umfaßt vorwiegend Romane, Erzählungen und Essays. Thema ist häufig die Entwicklung bürgerlicher Intellektueller und Humanisten zu Antifaschisten und Kommunisten“ (Wikipedia, Abfrage v. 26. April 2009)..

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