Johann

Johann

Erzherzog von Österreich (1782-1859). Eigenh. Mitteilung. O. O. u. D. 1 S. Qu.-8vo.
$ 341 / 300 € (31917/BN21418)

"Baumzange und Baumschere für Obstbäume, Sträucher, Rosen[,] Weinstöcke - wie ich versprach".

buy now

Johann

Erzherzog von Österreich (1782-1859). Eigenh. Brief mit U. Wien. ½ S. 4to.
$ 569 / 500 € (31983/BN21730)

An Franz Xaver von Peball, den Verweser des Kommunitäts-Radwerks Nr. VI in Vordernberg (Steiermark): "Bis jetzt bleibet es bey meinem Abgehen von hier am 8-9. worüber ich bereits mein Haus benachrichtigte [...] neues giebt es hier gar nicht - und das Gerüchte rücksichtlich Göß scheint nur zu den vielen Lügen zu gehören welche aus Leoben kommen, indeß will ich doch des Spaßes wegen nachfragen [...] Unser Kaiser ist sehr gesund und da alle Leute Ihm [!] zu Pferde sehen so werden die falschen Gerüchte auf einige Zeit still seyn [...]".

- Erzherzog Johann, der 1822 das Vordernberger Radgewerk Nr. 2 erworben hatte, sollte bis zum Ende des Jahrzehnts die anderen ortsansässigen Radmeister vom Eintritt in eine "Bergunion" überzeugen, deren Gründungsvertrag heute als eigentliches Gründungsdokument der Oesterreichisch-Alpine Montangesellschaft (ÖAMG) gilt, aus der im vergangenen Jahrhundert die Vereinigten Österreichischen Eisen- und Stahlwerke (VÖEST) und später die Voestalpine AG hervorgehen sollte. Unter Johanns Einfluß auch ersteigerte die "Vordernberger Radmeisterkommunität" das Stift Göss, wo auf die Initiative des Erzherzogs hin eine bergmännische Lehranstalt, die „Steiermärkisch-Ständische Montanlehranstalt“, gegründet wurde, die 1849 nach Leoben verlegt werden sollte und aus der 1904 die „Montanistische Hochschule“ und 1975 die „Montanuniversität Leoben“ hervorging. - Etwas gebräunt und mit kleineren Randläsuren..

buy now

Johann

Erzherzog von Österreich (1782-1859). Eigenh. Brief mit U. Wien. 2 SS. 4to.
$ 967 / 850 € (31985/BN21732)

An Franz Xaver von Peball, den Verweser des Kommunitäts-Radwerks Nr. VI in Vordernberg (Steiermark): "Sie werden durch meinen Verläßlichen Treuen Comissionar neuerdings etwas zu lesen bekommen haben, es ist der Entwurf einer Vereinigungs Urkunde - ich bitte dieselbe zu prüfen und mir nur zu bemerken ob ich nicht vielleicht etwas vergessen habe - das was da steht ist von mir nach beyziehung Verständiger Juristen zu Papier gebracht worden - Für deranden [d. i. Vorderhand] ist diese Sache den übrigen noch nicht mitzutheilen, denn die Mägen sind nicht stark genug so viel auf einmal zu Verdauen; so bald ich das Gesuch an S.

Majestät erhalte werde ich einen Aufsatz zugleich Allerhöchst demselben zu dessen alleiniger Wissenschaft überreichen, welchen ich ihnen auf dem persönlichen Weege auch zu Ihrer alleinigen Kenntnis zusende [-] da er zu wahr ist und manches so darstellet wie es ist folglich manchen nicht Schmecken würde - allein hier blieb mir nichts anderes zu thun übrig wenn ich einen Erfolg bewirken wollte [...] Jetzt nähert sich der Tag der Gößer licitation[,] ich kann nicht mehr sagen als ich schon gesaget - und wiederhole nur das früher Erinnerte - die Deputate sollen auf alles gefaßt seyn, sich durch nichts abschrecken lassen - und Göß auf jeden Falle erstehen [...]". - Erzherzog Johann, der 1822 das Vordernberger Radgewerk Nr. 2 erworben hatte, sollte bis zum Ende des Jahrzehnts die anderen ortsansässigen Radmeister vom Eintritt in eine "Bergunion" überzeugen, deren Gründungsvertrag heute als eigentliches Gründungsdokument der Oesterreichisch-Alpine Montangesellschaft (ÖAMG) gilt, aus der im vergangenen Jahrhundert die Vereinigten Österreichischen Eisen- und Stahlwerke (VÖEST) und später die Voestalpine AG hervorgehen sollte. Unter Johanns Einfluß auch ersteigerte die "Vordernberger Radmeisterkommunität" das Stift Göss, wo auf die Initiative des Erzherzogs hin eine bergmännische Lehranstalt, die „Steiermärkisch-Ständische Montanlehranstalt“, gegründet wurde, die 1849 nach Leoben verlegt werden sollte und aus der 1904 die „Montanistische Hochschule“ und 1975 die „Montanuniversität Leoben“ hervorging. - Stark gebräunt und mit größeren Einrissen und Läsuren (hierdurch insbes. im unteren Drittel der Recto-Seite größerer Buchstabenverlust in einigen Zeilen)..

buy now

Johann

Erzherzog von Österreich (1782-1859). Eigenh. Brief mit U. Wien. 2½ SS. auf 2 Bll. 4to.
$ 1,080 / 950 € (31986/BN21733)

An Franz Xaver von Peball, den Verweser des Kommunitäts-Radwerks Nr. VI in Vordernberg (Steiermark), mit einer sehr ausführlichen Schilderung der Witterungsverhältnisse und über Angelegenheiten des Finanzhaushalts: "[...] Den Entwurf zur Einlage in der Berg Sache werden Sie durch meine Hausfrau erhalten haben, ich arbeite izt an die Einbegleutung für Se Majestät und werde die Sache gewiß hier bestens Einleiten. Am 10. ist also die licitation. Wer gehet hin daß weiß ich nicht - denn man Schrieb mir noch nichts darüber - Die Deputirten müssen so lange sitzen bleiben bis sie die Herrschaft verstanden haben - ich kann vor 13-14 nicht von hier abgehen - allein seyen sie Versichert daß da wo es zu handeln anlömmt ich nicht säume - folglich daß ich gleich daseyn werde um bei den zu treffenden Vorkehrungen zu wirken.

Die zwey nöthigsten Gegenstände sind - zuerst das abgängige Geld für den Erlag des Drittels zusammen zu bringen ich sollte glauben, daß in Leoben und selbst in Vo[r]dernberg noch so manches stecket, und es wäre gut wenn schon izt vorläufig sich darum umgesehen würde; die weiteren Erlage zu verzögern werden wir ferner Zeit um Raten Verlängerung Einkommen, so daß der Tilgungsfond es decken wird. Der zweite Punkt ist die Besetzung der Beamten [...]". - Erzherzog Johann, der 1822 das Vordernberger Radgewerk Nr. 2 erworben hatte, sollte bis zum Ende des Jahrzehnts die anderen ortsansässigen Radmeister vom Eintritt in eine "Bergunion" überzeugen, deren Gründungsvertrag heute als eigentliches Gründungsdokument der Oesterreichisch-Alpine Montangesellschaft (ÖAMG) gilt, aus der im vergangenen Jahrhundert die Vereinigten Österreichischen Eisen- und Stahlwerke (VÖEST) und später die Voestalpine AG hervorgehen sollte. - Die Tinte stärker durchschlagend, sonst sehr wohlerhalten..

buy now

Johann

Erzherzog von Österreich (1782-1859). Eigenh. Brief mit U. Wien. 1 S. und 2 Zeilen auf 1 Bl. 4to.
$ 967 / 850 € (31987/BN21734)

An Franz Xaver von Peball, den Verweser des Kommunitäts-Radwerks Nr. VI in Vordernberg (Steiermark): "Das ist doch etwas ganz neues mitten in einem halben Jahre den Preis vermindern zu wollen, und ich bin froh daß die mehrheit der Stimmen dagegen war. Ich hatte darüber mit dem Vorsteher gesprochen und wir waren übereingekommen, nicht vor dem Jahreswechsel etwas zu thun, sondern wenn es die Umstände Erforderten erst nach dem neuen Jahre auf den Preis von 3 f M. M. oder höchstens auf 8 f. Papiergeld zu steigen dann aber wieder fest Jahrlang zu bleiben; mir scheint daß er ganz darauf vergessen hat - [D]ie Stimme der Gratzer Eisenhändler ist eine sehr befangene und diese könne nie unsere Richtschnur werden da ihre Geschäfte ihre frühere Bedeutenheit [!] verlohren [!] und für uns der Platz Wienn [!] weit wichtiger ist.

Dieses ewige Schwanken schadet nur dem Hammer Gewerkes und dadurch den für uns nothwendigen schnelleren und wichtigeren Zahlungen. Ich verstehe nicht wie so plötzliche Entschlüße entstehen da doch die möglichen einzutrettenden Umstände von jedem der seine Rechnung führet und sich um Getreidepreise [etc.] bekümmert vorgesehen werden könne; ob nicht andere Ausgaben des Hauswesens eine plötzliche Klassensteigerung Erfordern daß will ich nicht beurtheilen. Recht gut ist es daß Sie in meinem Namen sich dieser Steigerung wiedersezten [!] [...]". - Erzherzog Johann, der 1822 das Vordernberger Radgewerk Nr. 2 erworben hatte, sollte bis zum Ende des Jahrzehnts die anderen ortsansässigen Radmeister vom Eintritt in eine "Bergunion" überzeugen, deren Gründungsvertrag heute als eigentliches Gründungsdokument der Oesterreichisch-Alpine Montangesellschaft (ÖAMG) gilt, aus der im vergangenen Jahrhundert die Vereinigten Österreichischen Eisen- und Stahlwerke (VÖEST) und später die Voestalpine AG hervorgehen sollte. - Etwas gebräunt und mit starken Randläsuren..

buy now

Johann

Erzherzog von Österreich (1782-1859). Briefausschnitt mit eigenh. U. Wien. 1 S. Ca 65:180 mm.
$ 227 / 200 € (32431/BN23741)

Etwas knittrig und unregelmäßig beschnitten.

buy now

Johann

Erzherzog von Österreich (1782-1859). Eigenh. Brief mit U. Gastein. 1¼ SS. auf Doppelblatt. 4to.
$ 1,819 / 1.600 € (935784/BN935784)

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Professor Harles aus Bonn schrieb mir vor einiger Zeit damit ich mich bey seinem Könige verwende - ihm ein Reise Geld zu Bestreitung der Reise nach Grätz zu bewirken. Dieß Begehren ist nicht zu willfahren, ich kann unmöglich dem König von Preussen diese Bitte stellen, denn dieß würde aussehen als wollte ich nach Grätz von allen Seiten Leute zusammenbringen, und mir den Schein einer grossen Eitelkeit werfen [...]".

buy now

Johann

Erzherzog von Österreich (1782-1859). Eigenh. Annotationen (39 Zeilen) auf einem Referat Philipp von Körbers. Wien. 4 SS. auf Doppelblatt. Folio.
$ 3,980 / 3.500 € (31972/BN21710)

"Euer kaiserliche Hoheit! Habe die Ehre in tiefster Ehrfurcht vorzulegen im heutigen Elench des Genie H[au]pt-Amts vom 3. May 1832 / in welchem eigentlich nicht merkwürdiges vorköm[m]t. Mit Bezug auf den gestrigen gehorsamsten Bericht überreiche ich: das instruirte Gesuchsschreiben des FZM Fürst Liechtenstein wegen Anlage von Baumparthien im Hirschgraben [...] in der weiteren Anlage die ganze Expedition wegen des durch Hpt. Castelli's Tod - bereits vorläufig höchst resolvirten avanamento samt den drei Decreten zur gnädigsten Unterzeichnung [...]".

- Philipp von Körber erfuhr seine militärische Ausbildung in der Wiener Neustädter Militärakademie, "aus welcher er im October 1832, als einer der befähigtesten Zöglinge, als Lieutnant in das Infanterie-Regiment Nr. 33 eingetheilt wurde" (Wurzbach XII, 237); hernach diente er knapp drei Jahrzehnte lang in verschiedenen Regimentern bis hinauf zum Oberst und trat 1861 in den Ruhestand. "Körber war von früherer Zeit her literarisch thätig und schon im Jahre 1832 veröffentlichte er in der damals zu Mailand erscheinenden deutschen Zeitung 'Echo' mehrere historische, geographische und volkswirthschaftliche Aufsätze, und früher noch waren kleinere in Prosa und gebundener Rede, in Almanachen und Unterhaltungsblättern erschienen" (ebd.)..

buy now