Joseph Joachim

Joachim, Joseph

Violinist und Komponist (1831–1907). 2 Briefe mit eigenh. U. Berlin. Zusammen 3 SS. auf 4 (= 2 Doppel)Blatt. 8vo.
$ 553 / 500 € (10650)

Joseph Joachim (1831–1907), Violinist. 2 Briefe mit e. U. Berlin, 1905 und 1907. Zusammen 3 Seiten auf 4 (= 2 Doppel)Blatt. 8°. – An den namentlich nicht genannten Musikverlag C. F. Kahnt Nachf. in Leipzig. I: „Vor einigen Wochen ist der dritte Band der Violinschule von Moser und mir erschienen, welcher alle Kadenzen zu den Konzerten enthält, die ich öffentlich vortrage. Ich kann deshalb Ihrem freundlichen Wunsche nicht mehr entsprechen [...]“ (Br. v. 30. November 1905). – II: „Meinen besten Dank für die Übersendung der deutschen Rhapsodie von F.

E. Koch, die kennen zu lernen mich sehr interessiert hat. Da ich mir aber vorgenommen habe nur noch Kammermusik öffentlich zu spielen, ist es mir leider unmöglich, Ihren Wunsch, die Rhapsodie in Konzerten vorzutragen zu erfüllen [...]“ (Br. v. 15. Mai 1907). – Joachims gemeinsam mit seinem Schüler Andreas Moser herausgegebene „Violinschule“ erschien im Verlag Simrock; der erwähnte Komponist Friedrich Koch (1862–1927) sollte 1920 die Nachfolge Engelbert Humperdincks als Abteilungsvorsteher an der Berliner Musikhochschule antreten. – Auf Briefpapier mit gedr. Adresse..

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Joachim, Joseph

Violinist und Komponist (1831–1907). Eigenh. Brief mit U. [Berlin]. 1 S. 8vo. Gedruckter Briefkopf mit verschlungenem „JJ“ und Adresse: „3 Beethovenstrasse, N.W. Thiergarten.“ Doppelblatt.
$ 332 / 300 € (12698)

Joseph Joachim (1831–1907), Violinist. E. Brief m. U., o. O. [Berlin], 5. Mai [ohne Jahr], 1 Seite 8°. Gedruckter Briefkopf mit verschlungenem „JJ“ und Adresse: „3 Beethovenstrasse, N.W. Thiergarten.“ Doppelblatt. An eine Dame. „Am Freitag muß ich leider, und zwar auf 14 Tage verreisen und hoffe aber daß Sie die Güte haben wollen Ihre freundliche Absicht nach meiner Rückkehr auszuführen. Sie finden mich an jedem Morgen zwischen 9 und 10, wenn Sie mir vorher eine Zeile schreiben.“

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Joachim, Joseph

Violinist und Komponist (1831–1907). Eigenh. Mitteilung mit U. O. O. u. D. 1 S. Qu.-8vo. Gelocht.
$ 221 / 200 € (12700)

Joseph Joachim (1831–1907), Violinist. E. Mitteilung m. U., o. O. u. D., 1 Seite quer-8°. Gelocht. An einen Intendanten: „Leider kann Quartett am 9ten nicht verlegt werden. Bitte Kruse statt meiner ein andermal zu verwenden.“ – Mit Durchstreichungen von Joachims Hand.

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Joachim, Joseph

Violinist und Komponist (1831–1907). Eigenh. Brief mit U. Berlin. 2 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 443 / 400 € (14725)

Joseph Joachim (1831–1907), Violinist und Komponist. E. Brief mit U. Berlin, 12. Mai 1891. 2 SS. auf Doppelblatt. 8°. – An einen Professor Colvin: „I was delighted to hear that my present gave great pleasure to my niece Mrs. Russell. Much to my sorrow I was prevented from being present at the wedding. Let me thank you most sincerely for the kindness you have shown in assisting me to choose the engraving, and also for the delightful time I had the privilege of spending with you at the British Museum. I long to see more next time I come to London! [...]“.

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Joachim, Joseph

Violinist und Komponist (1831–1907). Eigenh. Brief mit U. Wohl London. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 277 / 250 € (14727)

Joseph Joachim (1831–1907), Violinist und Komponist. E. Brief mit U. Wohl London, 21. März 1872. 1 S. auf Doppelblatt. 8°. – An einen namentlich nicht genannten Adressaten: „I shall have the pleasure of meeting you at the appointed time on Saturday, and I remain with best thanks [...]“. – Auf Briefpapier mit gepr. Adresse; die Recto-Seite von Bl. 2 mit kleinen Montagespuren.

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Joachim, Joseph

Violinist und Komponist (1831–1907). Eigenh. musikalisches Albumblatt mit Widmung und U. Bern. 1 S. Qu.-8vo.
$ 885 / 800 € (14730)

Joseph Joachim (1831–1907), Violinist und Komponist. E. musikalisches Albumblatt mit Widmung und U. Bern, 14. März 1900. 1 S. Qu.-8°. – Fünf Takte einer „Romanza“ für Violine „with many thanks for your nice little letter, and for telling me that your mamma liked the piece“. – Etwas unfrisch und mit alten Montagespuren verso.

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Joachim, Joseph

Violinist und Komponist (1831–1907). Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. London. 1 S.
$ 885 / 800 € (14733)

Joseph Joachim (1831–1907), Violinist und Komponist. E. musikalisches Albumblatt mit U. London, 7. April 1884. ½ S. auf Doppelblatt. 8°. – Zwei Takte aus Bachs „Largo Ma Non Tanto“ (Doppelkonzert d-moll BWV 1043 für zwei Violinen und Orchester). – Im Mittelfalz sowie am oberen Rand gering fleckig.

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Joachim, Joseph

Violinist und Komponist (1831–1907). Eigenh. Brief mit U. Wohl Berlin. 3½ SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 664 / 600 € (14734)

Joseph Joachim (1831–1907), Violinist und Komponist. E. Brief mit U. Wohl Berlin, o. D. 3½ SS. auf Doppelblatt. 8°. – An die Pianistin Florence May (1845–1923): „I am exceedingly sorry that you should have come twice, without my seeing you; but it is entirely without my fault, for I did not know anything until I woke and your card was handed to me. Of course I shall leave your name for the rehearsal at the entrance on Friday at twelve o’clock (there are no tickets for the rehearsal).

Unfortunately I cannot offer a better seat for the Concert, as none are to be had, either for words or money! However we may speak about it, perhaps you might change your place against a nearer one from resident people. – I have to leave tomorrow morning for Minden, where my grandson is to be christened. I am godfather. If you should happen to be at home this afternoon about 4 o’clock, I will come to see you [...]“. – Auf Briefpapier mit gedr. Adresse; stellenweise gering fleckig und mit kleineren Tintenwischern..

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Joachim, Joseph

Violinist und Komponist (1831–1907). Eigenh. Brief mit U. Berlin. 4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
$ 830 / 750 € (14735)

Joseph Joachim (1831–1907), Violinist und Komponist. E. Brief mit U. Berlin, 3. Mai o. J. 4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. – An die Pianistin Florence May (1845–1923): „Although the letter that reached you was written for Miss Cheyne, it applies perfectly to your case! She is in the same predicament; she has just arrived at Berlin and stays at Mrs Richter’s, 33, Karlsbad, Berlin [...] I had expected Miss Cheyne, and as she did not come on the 25th, according to our agreement, (she entered our School), I thought your note was the explanation and hastened to write.

I am sorry to tell you that my friend Kiel has had a very serious relapse of a severe illness, and if he will be able to teach at all this summer seems to me very doubtful [...] I think, even if you intend to take lessons with Kiel later on, Mr. Franz Schulz’s teaching would be a capital preparation; he was a favorite pupil of Kiel, and is a capital musician, and particularly talented for teaching [...]“. – Beide Bll. mit größerem horizontalen Einriß im Mittelfalz, aber noch zusammenhängend; mit kleineren Randläsuren und etwas unfrisch..

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Joachim, Joseph

Violinist und Komponist (1831–1907). Eigenh. Brief mit U. O. O. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 266 / 240 € (175)

Joseph Joachim (1831-1907), violinist. A.L.S., Joseph Joachim, n. p. n. year, 30th January, one page 8vo, double sheet. To a lady who wanted him to participate at a forthcoming concert: „... As I’m going to London at the end of February and have committments for every day up to then, it’s not possible for me to fulfil your request ...“ Remnants from previous mounting at the back, otherwise in fine condition.

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Joachim, Joseph

Violinist und Komponist (1831–1907). Eigenh. Brief mit U. Berlin. 1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
$ 310 / 280 € (18375)

Joseph Joachim (1831–1907), Violinist und Komponist. E. Brief mit U. Berlin, 9. März 1905. 1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8°. – An einen namentlich nicht genannten Adressaten: „Ew. Excellenz haben mir eine so außerordentliche Freude durch das schöne Bildniß S. M. unserer geliebten Kaiserin bereitet, daß ich gleich ein Wort innigsten Dankes senden muß. Die Theilnahme, welche Ew. Excellenz stets meinen künstlerischen Leistungen entgegen bringen beglückt mich sehr, und ich hoffe meine Töne noch manches Mal Ihren edlen Zwecken weihen zu dürfen [...]“. – Auf Briefpapier mit gedr. Adresse. – Papierbedingt etwas gebräunt; das leere Bl. 2 stellenweise gering fleckig.

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Joachim, Joseph

Violinist und Komponist (1831–1907). Eigenh. Brief mit U. O. O. 1 S. 8vo.
$ 332 / 300 € (2339)

Joseph Joachim (1831-1907), Violinvirtuose. E. Brief m. U., o. O., Sonnabend d. 21. [o. J.], eine Seite 8°. An die „Verehrte Frau Schwabe“: „[…] Wie lieb von Ihnen an meine jungen Geschöpfe zu denken! Aber beide Gruppen, Mädels und Buben sind den 3ten Januar schon wieder lernpflichtig in Thüringen. Ich habe recht Unglück mit Ihren Einladungen; aber ich erzähle wohl gelegentlich wie schlimm es diesen Winter mit mir steht! […]“.

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Joachim, Joseph

Violinist und Komponist (1831–1907). Eigenh. Brief m. U. O. O. u. D. Gr.-8vo. 4 pp.
$ 885 / 800 € (60333)

Joseph Joachim (1831–1907), Violinist. Gedruckte Visitenkarte mit der e. Zusatz „Mit freundlicher Empfehlung“, Berlin, o. D., 1 Seite quer-12°.

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Joachim, Joseph

Violinist und Komponist (1831–1907). Eigenh. Brief m. U. O. O. u. D. „Montag, d. 10ten.“. Gr.-8vo. 1 p.
$ 332 / 300 € (60437)

Joseph Joachim (1831–1907), Violinist. Gedruckte Visitenkarte mit der e. Zusatz „Mit freundlicher Empfehlung“, Berlin, o. D., 1 Seite quer-12°.

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Joachim, Joseph

österreichisch-deutscher Violinist, Dirigent und Komponist (1831-1907). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Bonn. 8vo. 2 pp.
$ 498 / 450 € (74800)

„Erlauben Sie mir Ihnen meinen aufrichtigsten Dank für die Einladung zum 4ten Niederrheinisches Fest auszusprechen. Die Musik, welche als Programm verspricht, ist mächtiger Magnet, und ich habe mich mit meinem Freund Brahms, der gegenwärtig auch für einige Zeit in Bonn wohnt, schon verabredet, die schöne Gelegenheit nicht zu versäumen so herrliche Meisterwerke zu hören. Ich werde dennoch bald das Vergnügen haben mich Ihnen, sehr geehrter Herr, in Mainz persönlich vorzustellen […]“

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Joachim, Joseph

Violinist und Komponist (1831–1907). Eigenh. Brief mit U. („Joseph J.“). O. O. u. D. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 221 / 200 € (9789)

Joseph Joachim (1831-1907), österr. Musiker, Komponist, Musikpädagoge. E. Brief m. U. „Joseph J.“, o. O. u. D., 1 Seite 8°. Doppelblatt. „Brodt’s Schulgeld dankend empfangen. Will Montag Abend kommen, wenn’s Ihnen recht; leider allein, da meine Frau nach Rostock reist. Wollen Sie dann quittieren“ […]“

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Joachim, Joseph

Violinist und Komponist (1831–1907). Eigenh. Brief mit U. Berlin. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 387 / 350 € (9790)

Joseph Joachim (1831-1907), österr. Musiker, Komponist, Musikpädagoge. E. Brief m. U., Berlin, 8. Oktober o. J., 1 Seite 8°. Doppelblatt. An eine Frau: „[…] Meinen herzlichen Dank für Ihre freundliche Rücksichtnahme, welche es mir ermöglicht einige gemüthliche Stunden in Ihrem Hause zu verbringen und an der berühmten Hanseatischen Brühe, welche so viele Gegensätze zu harmonischer Gesamtwirkung bringt theil zu nehmen; wahrhaft belehrend für einen Künstler! […]“

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Joachim, Joseph

Gedr. Visitenkarte m. e. Zusatz
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Joseph Joachim (1831–1907), Violinist. Gedruckte Visitenkarte mit der e. Zusatz „Mit freundlicher Empfehlung“, Berlin, o. D., 1 Seite quer-12°.


Joachim, Joseph

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Joseph Joachim (1831–1907), Violinist und Komponist. E. Brief mit U. Berlin, 7. Dezember 1889. 3 SS. auf Doppelblatt. 8°. Mit e. adr. Kuvert. – An den Komponisten Ernst Hermann Seyffardt: „Sie wünschen eine schriftliche Empfehlung von mir; aber ich glaube wirklich, daß Sie Ihren Ruf unterschätzen, und daß es in der That keiner solchen bedarf. Haben Sie sich doch durch Ihre Compositionen und deren Direction in der Kunstwelt schon einen sehr geachteten Namen erworben, sich die Sympathien von Musikern und Kunstfreunden in hohem Grade an verschiedenen Orten erworben. Hier hatte ich die Freude Zeuge Ihres Erfolges zu sein, und ich wollte nur es wäre mir vergönnt gewesen, wie Sie freundlich wünschten, Ihr Wirken in Freiburg kennen zu lernen, über das ich von vielen Seiten Rühmliches vernahm. Gewiß ist es auch andern so ergangen, und darum scheint es mir in der That überflüssig eine ‚Empfehlung’ zu senden, so gerne ich immer und überall alles Gute, das ich von Ihrem Talent und Ihrem Wirken denke, aussprechen möchte! [...]“ – Ernst Hermann Seyffardt (1859–1942) studierte am Kölner Konservatorium und an der Kgl. Hochschule für Musik in Berlin und übernahm 1887 als Dirigent den Damenchor und die Liedertafel in Freiburg i. B.; 1892 wechselte er als Leiter des Neuen Singvereins nach Stuttgart, wo er auch Dozent für Theorie und Klavier am Konservatorium wurde. Seyffardt komponierte thematische Werke, aber auch Kammermusik, Klaviersonaten, Chöre und die Oper „Die Glocken von Plurs“ (1912).


Joachim, Joseph

Eigenh. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Joseph Joachim (1831–1907), Violinist und Komponist. E. Brief mit U. O. O. u. D. 1 S. auf Doppelblatt. 8°. – An die Pianistin und Komponistin Ingeborg Bronsart von Schellendorf, geb. Starck (1840–1913): „Wenn es auch wohl noch einige Zeit dauern wird bevor meine Frau aufstehen darf, so geht es doch besser, und ich hoffe sehr, daß Sie uns einen Mittag schenken können, d. h. mir und den Kindern. Sie besuchen dann meine Frau und nachher musiciren wir, wenn Sie Lust haben [...]“. – Ingeborg Bronsart von Schellendorf war Schülerin von Franz Liszt und als Konzerpianistin europaweit erfolgreich. Nach ihrer Hochzeit mit dem Komponisten Hans Bronsart von Schellendorff wandte sie sich der Komposition zu und schrieb neben zahlreichen Werken für Klavier und neben Liedern u. a. mehrere Männerchöre, Stücke für Violine und Klavier sowie drei Opern und eine Tragödie („Die Sühne“, nach Theodor Körner). – Bl. 2 verso mit kleinem zeitgen. Vermerk „Ende April 1872 – Erhalten von Fr. v. Bronsart“. – Beiliegend eine Portraitpostkarte des Joachim-Quartetts.


Joachim, Joseph

Eigenh. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Joseph Joachim (1831–1907), Violinist und Komponist. E. Brief mit U. O. O., 14. November o. J. 1 S. 8°. – An einen namentlich nicht genannten Adressaten: „Unter einer Fülle von Pflichten habe ich den Spierling’schen Brief ganz vergessen gehabt, schrieb ihm aber eben, daß die Übergabe meines Schreibens über Ihren Herrn Bruder mir ganz erwünscht sei. Hoffentlich nicht zu spät! [...]“. – Auf Briefpapier mit gedr. Monogramm; etwas lichtrandig; alt auf Trägerpapier montiert, auf dessen Verso-Seite mehrere Ausschnitte aus Zeitungen mit Portraits von J. Joachim u. a. montiert sind.


Joachim, Joseph

Eigenh. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Joseph Joachim (1831–1907), Violinist und Komponist. E. Brief mit U. [Berlin], „Bendler Str. 17“, 25. Dezember o. J. 1 S. auf Doppelblatt. 8°. – An einen namentlich nicht genannten Adressaten: „Darf ich Ihnen die Angelegenheit Lewandowsky trotz des Feiertags in Erinnerung bringen durch den einliegenden Brief, welcher Sie über die Verdienste des Mannes am besten orienti[e]rt? Wird es noch möglich sein dem Jubilar am 27ten zur Feier eine Mittheilung zu machen? [...]“ – Der Kantor und Komponist Louis Lewandowski (1821–1894) war 1865 anläßlich seines 25jährigen Dienstjubiläums als Chordirigent der jüdischen Gemeinde zum Königlichen Musikdirektor ernannt worden; 1871 erschien sein berühmtestes Werk „Kol Rina“, ein Zyklus von Kompositionen für Kantorsolo und zwei Stimmen, „in dem liturgische und traditionelle Modi in moderner Form verbunden sind“ (DBE). – Beiliegend eine Portraitphotographie (späterer Abzug); ohne den erwähnten Brief.


Joachim, Joseph

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Joseph Joachim (1831–1907), Violinist und Komponist. E. Brief mit U. London, 12. Februar 1891. 3½ SS. auf Doppelblatt. 8°. – An die namentlich nicht genannte Violinistin Camille Urso (1842–1902) mit Dank für ihr Interesse an seinen Kompositionen: „Cela aurait, certes, été un véritable plaisir de pouvoir entendre mon concerto interprété par une artiste, dont tous, qu’ont eu l’avantage de la connaître parlent avec le plus grand enthousiasme, entre autre mon ami Chappele qui m’a beaucoup raconté encore récemment de votre grand talent. Est-ce-que nous n’aurons jamais le bonheur de vous entendre en Europe? Car je suis trop vieux maintenant pour penser à une visite à l’Amérique malgré tout le plaisir que je pourrais m’en promettre […]“. – Camille Urso, „whose name is all but forgotten today, was one of the great violin virtuosi of the nineteenth century“ (Susan Kagan: A Nineteenth-Century Violinist’s View. In: Signs, Bd. 2. Nr. 3, Frühjahr 1977, S. 727). Im Alter von nur zehn Jahren schon auf amerikanischen Bühnen gastierend, war die gebürtige Französin die erste Frau, die am Pariser Konservatorium studierte; als Konzertviolinistin genoß sie weltweites Ansehen. – Samuel Arthur Chappell (1834–1904) aus der gleichnamigen Familie der Musikverleger und Klavierbauer war Leiter der von seinem Bruder Thomas (1819–1902) gegründeten, damals sehr populären Londoner Konzerte unter dem Namen „Saturday Pops“ bzw. „Monday Pops“. – Bl. 2 mit kl. Ausriß am oberen Rand (keine Textberührung).


Joachim, Joseph

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Joseph Joachim (1831–1907), Violinist und Komponist. E. Brief mit U. O. O., 28. November 1869. 4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. – An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit dem Ersuchen, „mir eine Abschrift der Ciacona von Vitali [hierzu eine Anmerkung am Rande: „in G moll“], die David in der ‚hohen Schule’ herausgegeben hat, nach dem in des Königs Bibliothek vorhandenen Exemplar anfertigen zu lassen. Das Stück ist wirklich herrlich, und ich spielte es sehr gerne nächste Woche in einem Concerte der Frau Schumann hier öffentlich; leider aber läßt es mein Gewissen nicht zu (dies freundschaftlichst unter uns, nicht wahr?!) die David’sche Bearbeitung, in der vieles unnöthig geändert sein muß, zu benützen. Man kommt bei all den Sachen der ‚hohen Schule’ über die outrirte, willkürliche Bezeichnung nicht zu vollem Genuß der mancherlei Schätze, worüber wir mündlich hoffentlich weiter sprechen. Indes kannst Du jedenfalls sicher sein, daß ich nicht etwa eine Concurrenz-Ausgabe im Sinn habe [...]“. – Die Datierung gemäß einem kleinen, von späterer Hand stammenden Vermerk am oberen Rand der Recto-Seite von Bl. 1.


Joachim, Joseph

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Joseph Joachim (1831–1907), Violinist und Komponist. E. Brief mit U. Newcastle, 20. März o. J. 4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. – An den Komponisten, Pianisten und Dirigenten Carl Reinecke (1824–1910): „Es hat mir leid gethan, Deinen Spohr-Erinnerungsabend nicht mitmachen zu können, da ich wirklich eine große Verehrung für ihn hege, und glaube er wird jetzt unterschätzt. Auch seine Zeit wird wohl wieder kommen, d. h. man wird sich unbefangener manches Herrlichen erfreuen, das er aus echtester Empfindung gesungen als jetzt möglich ist, wo starke Aufregungen und Geistreichelei an der Tagesordnung sind. – Ich freue mich sehr Dich an Dein gütiges Versprechen erinnern zu dürfen am 18ten April in Berlin unter meiner Leitung zu spielen. Was wirst Du uns bringen? [...] Wir haben am 25ten April das letzte Concert in Berlin, in dessen 2tem Theil ein neues Chor-Werk von Kiel gemacht wird: auch von diesem Concert könnte ich Dir die erste Hälfte zur Verfügung stellen, wenn Du etwa den 25ten vorzögest, um das Chor-Stück kennen zu lernen [...]“.


Joachim, Joseph

Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Joseph Joachim (1831–1907), Violinist und Komponist. E. musikalisches Albumblatt mit Widmung und U. Hamburg, „beim Musikfest 1866“. 1 S. Qu.-kl.4°. – Drei Takte vom „Anfang einer Kadenz zum A mol[l] Concert v. Viotti [...] zu freundlicher Erinnerung an Joseph Joachim“. – Alt auf Trägerpapier montiert.


Joachim, Joseph

Visitenkarte m. e. Zusatz
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Joseph Joachim (1831–1907), Violinist und Komponist. Visitenkarte mit einigen e. Zeilen. O. O. u. D. 2 SS. Visitkartenformat. – An einen namentlich nicht genannten Adressaten. Joseph Joachim (geb. d. 28. Juni!) wollte längst einmal freundlichst für die guten Wünsche danken, die er aber heute durch etwas besseres lohnt, durch Grüße von Brahms, den er eben in Wien gesehen!“


Joachim, Joseph

E. Brief mit U.
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Joseph Joachim (1831–1907), Violinist und Komponist. E. Brief mit U. Wohl Berlin, 2. Mai 1882. 3 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. – An die Pianistin Florence May (1845–1923): „I am afraid my many occupations have made me very slow in answering your letter. There is no reason whatever why I should not continue to take a colleagues interest in your musical plans and progress. Whatever help the Music school can afford [...] was always at your disposal and always will be. And any advice that I can tender, or recommendations of pupil’s (if I know of any), I will most willingly give; but I hardly think it necessary to repeat all this in writing! Please to tell your Papa, that if he should think advisable for you to give a Concert in autumn, I will give the scheme my conscient[i]ous consideration, and if I think I can help it, I will of course do so [...]“. – Mit kleineren Randläsuren und geringfügigen Einrissen in den Faltungen.


Joachim, Joseph

Eigenh. musikalisches Albumblatt mit Widmung und U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Joseph Joachim (1831–1907), Violinist und Komponist. E. musikalisches Albumblatt mit Widmung und U. London, Juli 1865. 1 S. Gr.-8°. – Sieben Takte aus einem nicht näher bezeichneten Werk in dreizeiligem System „zur freundlichen Erinnerung an Joseph Joachim“. – In hübscher blindgeprägter Ornamentkartusche und alt auf Trägerpapier montiert.


Joachim, Joseph

Eigenh. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Joseph Joachim (1831–1907), Violinist und Komponist. E. Brief mit U. Berlin, 20. Dezember 1904. 1 S. Gr.-8°. – An einen namentlich nicht genannten Adressaten: „Ew. Excellenz freue ich mich berichten zu können, daß Fräulein Erler gestern zusagte in der Matinée am 5ten März mitzuwirken. Hoffentlich erfahre ich von Frau Engelmann, die ich heute Abend sehen werde, auch ihre Zusage [...]“. – Auf Briefpapier mit gedr. Adresse. – Papierbedingt etwas gebräunt und mit kleinen Randläsuren sowie alten Montagespuren am oberen Rand; mit einem größeren Einriß im Mittelfalz.


Joachim, Joseph

Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Joseph Joachim (1831–1907), Violinist und Komponist. E. musikalisches Albumblatt mit U. Berlin, 7. Januar 1893. 1 S. Gr.-8°. – Vier Takte, bezeichnet „Immer lustig“, am rechten Rand entlang geschrieben.


Joachim, Joseph

Eigenh. Brief mit U.
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Joseph Joachim (1831–1907), Violinist und Komponist. E. Brief mit U. O. O., 29. Dezember o. J. 3 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. – An einen Herrn Meyer: „Gestern war ich bei Herr[n] Regierungsrath Grimm und dessen Schwester, und habe mich persönlich dafür verwendet, daß man Ihnen die Stopelaersche Violine überlassen möge: leider vergebens, da mir Herr Regierungsrath sagte, es lägen Gründe vor, über die er sich nicht erklären wolle, die es aber unmöglich machen die Violine aus den Händen zu geben; ob ein früheres Versprechen oder sonst etwas kann ich also nicht wissen [...]“. – Etwas knittrig; Bl. 2 mit kleinen Papierdurchbrüchen in einer Faltung.


Joachim, Joseph

Eigenh. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Joseph Joachim (1831-1907), Violinvirtuose. E. Brief m. U., Basel, 26. Januar [1885], eine Seite 8°. „[…] Vous prent de pardonner le dali de me réponse je m’empresse de vous dire que j’accepte avec le plus grand plaisir votre charmantes proposition. Je compte être à Lausanne le 29 à 4.25 […]”


Joachim, Joseph

E. musikalisches Albumblatt mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Joseph Joachim (1831-1907), Violinvirtuose. E. musikalisches Albumblatt m. U., Basel, 20. Juni 1894, eine Seite quer-gr.-8°. Drei Takte aus einer Komposition von Beethoven. Hübsches Blatt.


Joachim, Joseph

Eigenh. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar


Joachim, Joseph

Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar


Joachim, Joseph

Eigenh. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar