Wilhelm Jensen

Jensen, Wilhelm

Schriftsteller (1837–1911). Eigenh. Albumblatt mit U. München. 1 S. Qu.-schmal-8vo.
$ 86 / 80 € (14852)

Wilhelm Jensen (1837–1911), Schriftsteller. E. Albumblatt mit U. München, Dezember 1902. 1 S. Qu.-schmal-8°. – „Sei’s drum. Ich denk’, als Männer tragen wir auch das. Hagen in Geibels ‚Brunhild’“. – Der uneheliche Sohn des Kieler Bürgermeisters brach sein Medizinstudium ab, um sich ganz seinen literarischen Interessen widmen zu können, und wurde 1860 in Breslau zum Dr. phil. promoviert. „Auf Anraten Emanuel Geibels ging er 1862 nach München, wo er in der ‚Gesellschaft der Krokodile’ zahlreiche Mitglieder des Münchner Dichterkreises kennenlernte, ohne ihr jedoch beizutreten“ (DBE).

Nach seiner Heirat mit der Tochter des Schriftstellers Moritz Brühl zog Jensen 1865 nach Stuttgart, übernahm 1866 die Redaktion der „Schwäbischen Volkszeitung“ und lernte im folgenden Jahr in Schleswig Theodor Storm kennen, „als dessen Schüler er sich fortan verstand. 1872 erschien die Erzählung ‚Karin von Schweden’. 1869–72 leitete [er] die Redaktion der ‚Norddeutschen Zeitung’ in Flensburg, ging dann nach Kiel, 1876 nach Freiburg/Breisgau und lebte seit 1888 in München und Prien/Chiemsee“ (ebd.). Neben Gedichten und Dramen schrieb Jensen viel gelesene historische Romane wie „Versunkene Welten“ (1882) und Novellen im Stil des Poetischen Realismus. – Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf „Autogramm“..

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Jensen, Wilhelm

Schriftsteller (1837–1911). Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. 1 S. Qu.-kl.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert.
$ 172 / 160 € (22108)

Wilhelm Jensen (1837–1911), Schriftsteller. E. Albumblatt mit U. O. O., Juli 1905. 1 S. Qu.-kl.-8°. Mit e. adr. Kuvert. – „Die Welt ist schön, das Leben gut! | Wohl glaub’ ich’s dem, der frohgemuth; | Doch heißt sie garstig-schlecht ein Mund, | Hat er dafür wohl gleichen Grund“. – Der uneheliche Sohn des Kieler Bürgermeisters brach sein Medizinstudium ab, um sich ganz seinen literarischen Interessen widmen zu können, und wurde 1860 in Breslau zum Dr. phil. promoviert. „Auf Anraten Emanuel Geibels ging er 1862 nach München, wo er in der ‚Gesellschaft der Krokodile’ zahlreiche Mitglieder des Münchner Dichterkreises kennenlernte, ohne ihr jedoch beizutreten“ (DBE).

Nach seiner Heirat mit der Tochter des Schriftstellers Moritz Brühl zog Jensen 1865 nach Stuttgart, übernahm 1866 die Redaktion der „Schwäbischen Volkszeitung“ und lernte im folgenden Jahr in Schleswig Theodor Storm kennen, „als dessen Schüler er sich fortan verstand. 1872 erschien die Erzählung ‚Karin von Schweden’. 1869–72 leitete [er] die Redaktion der ‚Norddeutschen Zeitung’ in Flensburg, ging dann nach Kiel, 1876 nach Freiburg/Breisgau und lebte seit 1888 in München und Prien/Chiemsee“ (ebd.). Neben Gedichten und Dramen schrieb Jensen viel gelesene historische Romane wie „Versunkene Welten“ (1882) und Novellen im Stil des Poetischen Realismus..

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Jensen, Wilhelm

Schriftsteller (1837-1911). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Prien a. Chiemsee. 8vo. 1 p. Doppelblatt. Gelocht.
$ 162 / 150 € (83690)

An einen namentlich nicht genannten Herren: „Ich habe nichts dagegen einzuwenden, daß Sie einige meiner Gedichte in die von Ihnen beabsichtigte Sammlung aufnehmen, nur würde ich wünschen, vorher von der Ausgabe unterrichtet zu werden. Ich nehme an, daß Sie für diese meinen Band ,Ausgewählte Gedichte’ ,Vom Morgen zum Abend’ […] benötigen. […]“

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Jensen, Wilhelm

Schriftsteller (1837-1911). Eigenh. Brief mit Unterschrift. München. 8vo. 1 p. Doppelblatt.
$ 108 / 100 € (87680)

„Ich wäre grade in der Lage, Ihnen meine längeren Novelle für die geplante neue Monatsschrift überlassen zu können. Doch müßte ich über diese auf noch näher unterrichtet sein, sowohl bezüglich Ihrer […], ihrer Mitarbeiter, der Art ihrer Ausstattung, als ihres Romansatzes usw. […]“

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Jensen, Wilhelm

Schriftsteller (1837-1911). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Stuttgart. 8vo. 1 p. Mit Adresse.
$ 86 / 80 € (89675)

An Frau Carsten in Stuttgart: „Es gereicht mir zu besonderer Freude, Ihnen mitzutheilen, daß meine Frau heute Nachmittag um 2 Uhr von einem sehr kräftigen Knaben entbunden worden und sich durchaus in erwünschtem Zustande befindet. […]“ 1864 lernte Jensen auf der Fraueninsel im Chiemsee seine spätere Frau Marie geb. Brühl kennen. Nach der Heirat in Wien 1865 zog das Paar nach Stuttgart. Dort wurde Jensen Redakteur der Schwäbischen Volkszeitung. Das Ehepaar hatte sechs gemeinsame Kinder, von denen vier überlebten.

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Jensen, Wilhelm

Schriftsteller (1837-1911). Eigenh. Brief mit U. Prien am Chiemsee. 19.07.1889. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 97 / 90 € (937465/BN937465)

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Auf Ihren Wunsch stelle ich Ihnen anbei eine kleine novellistische Skizze zu, welche nur einmal vor Jahren in einem wenig verbreiteten Blatte abgedruckt gewesen; ich bitte aber sehr um rechtzeitige Correcturzusendung. Für Ihre Weihnachtsnummer habe ich im Beginn des Jahres einen passenden Beitrag - ein Neujahrsgedicht - zurückgelegt […]". - Beiliegend ein Blatt mit einem faksimilierten Gedicht (nicht die im Brief genannte Beilage): "Es darf das Unmögliche nicht wollen […]" (München, 15.

Februar 1907, 1 S. Qu.-8vo.). - Wilhelm Jensen brach ein Studium der Medizin ab, um sich ganz seinen literarischen Neigungen widmen zu können, und wurde 1860 in Breslau zum Dr. phil. promoviert. 1862 ging er nach München, wo er in der "Gesellschaft der Krokodile" zahlreiche Mitglieder des Münchner Dichterkreises kennenlernte, ohne ihr jedoch beizutreten. Nach seiner Heirat mit der Tochter des Schriftstellers Moritz Brühl zog Jensen 1865 nach Stuttgart, übernahm 1866 die Redaktion der "Schwäbischen Volkszeitung". 1869-72 leitete er die Redaktion der "Norddeutschen Zeitung" in Flensburg, ging dann nach Kiel, 1876 nach Freiburg/Breisgau und lebte seit 1888 in München und Prien/Chiemsee..

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