Heinrich Karl Jaup

Jaup, Heinrich Karl

Politiker (1781-1860). Hs. "Erklärung" (Abschrift) mit eigenh. Titel, eh. Zusatz und eh. U. Darmstadt. 2 SS. auf Doppelblatt. Folio. Mit eh. Adresse (Faltbrief).
$ 296 / 280 € (89013/BN59067)

An die Redaktion der "Augsburger Allgemeinen Zeitung" mit einer "Erklärung" zum Sachverhalt und zum weiteren Vorgehen gegen eine Schmähschrift: "Unter dem Titel 'Der Liberalismus auf dem merkwürdigen Landtage zu Darmstadt 1833' ist in der sonst achtbaren Buchhandlung des Herrn G. F. Heyer, Vater, zu Gießen, eine neun Bogen starke, also der Censur unterworfene Schmähschrift erschienen, welche vorgestern dahier von der hießigen Heyer'schen Buchhandlung ausgetheilt worden ist, und welche ein Gewebe von Verdrehungen, Unwahrheiten und Verläumdungen gegen viele Mitglieder der zweiten Kammer [...] enthält [...]".

- Im eigenh. Zusatz mit der Bitte um Druck der vorliegenden "Erklärung": "Ich bitte ergebenst diese Erklärung in die Allg. Zeitung gefälligst aufzunehmen, u. die Inseratgebühren auf beliebige Weise, oder durch Postvorlage, zu erheben [...]". Neben Jaup wird als Unterzeichner der "Erklärung" der Politiker Ernst Elwert angeführt. - Jaup, dem aus politischen Gründen mehrmals die Ausübung und Annahme eines Mandates für die Landstände des Großherzogtums Hessen verweigert wurde, arbeitete in den 1830er und 1840er Jahren als Abgeordneter im Gemeinderat in Darmstadt. - Mit Empfängervermerk "No. 225 8 Junius", Sammlervermerken in Bleistift, Poststempel, papiergedeckter Verschlussstelle und Ausschnitt durch Brieföffnung. Papierbedingt leicht gebräunt und braunfleckig, auf der Adressseite mit leichtem Druckschriftenabklatsch..

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Jaup, Heinrich Karl

Politiker (1781-1860). Eigenh. Mitteilung mit U. O. O. ½ S. Qu.-8vo.
$ 233 / 220 € (89014/BN59068)

An einen Dr. Kehl mit der Bitte "um gefällige Übersendung zweier Eintrittskarten für fremde Frauen auf morgen, Donnerstags 8ten d.". - Der aus Gießen stammende Jurist war zu jener Zeit Präsident des Staatsrats und sollte ab dem Monat darauf als Innenminister und Vorsitzender des Gesamtministeriums (Ministerpräsident) agieren.

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Jaup, Heinrich Karl

Politiker (1781-1860). Eigenh. Mitteilung mit U. O. O. ½ S. Qu.-8vo.
$ 212 / 200 € (89015/BN59069)

An einen Dr. Kehl mit der Bitte "um gefällige Übersendung durch den Überbringer von zwei Eintrittskarten für 2 fremde Herren zur Si[t]zung morgen, am 8. Juni, Donnerstags". - Der aus Gießen stammende Jurist war zu jener Zeit Präsident des Staatsrats und sollte ab dem Monat darauf als Innenminister und Vorsitzender des Gesamtministeriums (Ministerpräsident) agieren.

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Jaup, Heinrich Karl

Politiker (1781-1860). Eigenh. Notiz mit U. O. O. 3 Zeilen auf 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 212 / 200 € (89016/BN59070)

Auf einer Mitteilung von Hofrat Johann Andreas Kelchner, Beamter der preußischen Gesandtschaft am Bundestag in Frankfurt ("Zur geneigten Benutzung"), mit der Bitte, ihm das "Preussische Wahlgese[t]z zum Parlament auf einige Tage" zu leihen. - Der aus Gießen stammende Jurist war zu jener Zeit Präsident des Staatsrats und sollte ab dem Monat darauf als Innenminister und Vorsitzender des Gesamtministeriums (Ministerpräsident) agieren.

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