Maria (Pseud. Marius Stein) Janitschek

Janitschek, Maria (Pseud. Marius Stein)

Schriftstellerin und Frauenrechtlerin (1859–1927). 2 eigenh. Albumblätter mit U. München. Zusammen 2 SS. auf 2 Bll. Qu.-kl.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert.
$ 471 / 400 € (9113)

Maria Janitschek (Pseud. Marius Stein, 1859–1927), Schriftstellerin und Frauenrechtlerin. 2 e. Albumblätter mit U. München, 16. September 1909. Zusammen 2 Seiten auf 2 Bll. Qu.-kl.8°. Mit e. adr. Kuvert. – An Martin Flaum in Berlin. I: „Klärung | Nach langem trübgrauem Regentag | Wird’s endlich golden im schweigsamen Hag, | Über tausend Knospen, noch ganz verweint | Geht plötzlich ein Lächeln: die Sonne scheint! | Gings nicht auch dir, liebe Seele[,] so? | Mitten im Leid wardst du plötzlich froh, | Lächeltest still, mit Augen noch feuchten, | Und sahst über dir – eine Sonne leuchten“ (etwas wasserfleckig).

– II: „Prosit den Fünfundzwanzig!“ (auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf). – Die aus Wien gebürtige Schriftstellerin Maria Janitschek gehört in den Umkreis der bürgerlichen Frauenbewegung des Fin de Siecle. Ihre erotischen Schilderungen („Mimikry“ 1903, „Eine Liebesnacht“ 1908) waren Skandale jener Jahre. Das darin enthaltene gesellschaftskritische Potential wird erst heute erkannt. Sie lebte in Berlin und München..

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