Julius Isserlis

Isserlis, Julius

russischer Pianist und Komponist (1888-1968). Eigenh. musikalisches Albumblatt mit Unterschrift. Wien. Quer-8vo. 1 p.
$ 705 / 650 € (86688)

Hübsches Notenzitat „Märchen" op 6. | Skazka „Märchen“, op. 6. Universal-Edition erschien erst 1934. Nach der Oktoberrevolution in Russland war Julius Isserlis 1923 auf einer Konzertreise in Wien und blieb. Nach dem "Anschluss" 1938 wiederum war es dem jüdischen Musiker nach einer Konzertreise in London nicht mehr möglich nach Österreich zurückzukehren. Seiner Frau und seinem Sohn gelang vier Monate später die Flucht. Vor der Oktoberrevolution von 1917 hatte Isserli eine erfolgreiche Karriere unter anderem mit einem Konzertauftritt mit dem Russischen Philharmonischen Orchester in New York.

1911 wurde er zum Professor an der Hochschule der Kaiserlichen Philharmonischen Gesellschaft in Moskau ernannt, er war der einzige Jude im Kollegium. In Österreich bestritt er seinen Lebensunterhalt als freischaffender Pianist und Komponist. In Großbritannien arbeitete er weiter als freiberuflicher Musiker und Konzertpianist. Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-1971). Von dessen Nachfahren übernommen. Skazka „Märchen“, op. 6. Universal-Edition erschien erst 1934..

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